Posts Tagged ‘Tagesgeld’

Verschiedene Geldanlagen im Vergleich

Wer in Zeiten der Rezession seine monatlichen Ersparnisse anlegen möchte, zugleich aber auch Sicherheiten haben will, ist mit den Sparformen Festgeld, Tagesgeld, Sparbriefen und Bundesschatzbriefen bestens bedient. Der Zinssatz ist während der Zeit zwar nicht besonders hoch, aber dennoch wesentlich höher als auf einem normalen Sparbuch oder auf dem Girokonto. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on März 30th, 2010 No Comments

Tagesgeld Anbieter gewähren unterschiedliche Zinsen

Tagesgeld Anbieter ermöglichen eine Geldanlage mit hoher Rendite

Es gibt zahlreiche Tagesgeld Anbieter, die Konten mit attraktiven Zinsen und damit allen Kunden eine gewinnbringende, sichere Geldanlageform anbieten. Wer Kapital auf einem Tagesgeldkonto anlegen möchte, sollte die einzelnen Tagesgeld Anbieter eingehend miteinander vergleichen, um das jeweils beste Angebot für die eigenen Bedürfnisse herauszufiltern. So versprechen einige Tagesgeld Anbieter zwar hohe Zinsen, verlangen aber teilweise unangemessene Kontoführungsgebühren oder gewähren den hohen Zinssatz nur für eine bestimmte Anlagesumme oder für einen festgelegten Zeitraum. Darüber hinaus ist es wichtig, auf einwandfreie Sicherheitsstandards und eine gute Beratung der Tagesgeld Anbieter zu achten, damit Sie jederzeit Antworten auf eventuelle Fragen erhalten können und sich bei Ihrem Tagesgeld Anbieter stets gut aufgehoben fühlen. (weiterlesen…)

Posted by Finanz-Experte on Februar 4th, 2010 1 Comment

Tagesgeld als sinnvolle und profitable Geldanlage

Tagesgeld hilft, schnell Kapital anzusparen

Tagesgeld ist nach wie vor eine sehr beliebte Geldanlage. Und das zu Recht, denn es bringt viele Vorteile mit sich: Zum einen bietet es Flexibilität und einen attraktiven Zinssatz, zum anderen ist es auch extrem sicher. Tagesgeld wird als verzinstes Guthabenkonto geführt und eignet sich, um Geld kurz- oder auch längerfristig anzusparen. Anders als bei einem Girokonto können Sie nur mit dem Geld arbeiten, welches sich tatsächlich auf Ihrem Konto befindet. Ein Dispositionskredit ist nicht möglich. Lastschriften und Bargeldabhebungen sind beim Tagesgeld ebenfalls nicht vorgesehen. Das Tagesgeldkonto soll also keinesfalls das Girokonto ersetzen, sondern eine Möglichkeit der flexiblen Geldanlage darstellen. Wie der Name bereits erkennen lässt, ist das Geld bei einem Tagesgeldkonto täglich verfügbar und nicht an Laufzeiten gebunden. Das ist zugleich der große Unterschied zur Festgeldanlage, bei der das Guthaben erst nach einem zuvor bestimmten Zeitraum wieder zugänglich ist. Beim Tagesgeld können Sie jederzeit auf Ihr Guthaben zugreifen. Ein weiterer Vorteil ist die Sicherheit des Tagesgeldkontos. Das Tagesgeld kann ausschließlich auf ein von Ihnen zuvor festgelegtes Referenzkonto überwiesen werden, sodass selbst, wenn jemand versuchen sollte, auf Ihr Tagesgeldkonto zuzugreifen, lediglich Geld auf das Referenzkonto fließen kann. (weiterlesen…)

Posted by Finanz-Experte on Januar 4th, 2010 2 Comments

Trotz niedriger Zinsen sind bei Tagesgeld gute Renditen möglich

Obwohl die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins bei 1,0% belässt, können Verbraucher von guten Renditen beim Tagesgeld profitieren.

Die Entscheidung der EZB vom 3. Dezember besagt: 1,0 Prozent sind weiterhin das Maß der Dinge beim Leitzins im Euro-Raum. Ungeachtet dieses Wertes auf Rekordtief-Niveau können Verbraucher derzeit mit durchschnittlich 1,23 Prozent Zinsen auf Tagesgeld kalkulieren. Dies besagt der Tagesgeld-Index, dem durch das unabhängige Finanzportal biallo.de erstellten Durchschnittswert aus annähernd 120 Angeboten bundesweit. Viele der gelisteten Angebote weisen dabei sogar einen höheren Zinssatz auf.

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Posted by Finanz-Experte on Dezember 8th, 2009 No Comments

Sparen ist nach wie vor gefragt

Obwohl die Wirtschaft sich Stück für Stück erholt, ist Sparen für die Deutschen nach wie vor das oberste Gebot.

Der Finanzmarkt steht derzeit ganz im Zeichen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise. Mit einem Indexwert von 51 auf einer Skala von 0 bis 100 ist das derzeitige Finanzklima in den deutschen Haushalten eher moderat ausgeprägt.

Der Index setzt sich aus der Einkommens- und Konjunkturerwartung sowie der generellen Einstellung zum Sparen und dem konkreten künftigen Sparverhalten zusammen.

Die deutschen Verbraucher überdenken derzeit ihr persönliches Sparverhalten. Dennoch halten 65 Prozent aller Befragten Sparen auch in der derzeitigen Situation für sinnvoll. Insgesamt 52 Prozent der Befragten wollen in den nächsten sechs Monaten genausoviel sparen wie bisher. Etwa 16 Prozent haben vor, ihre Sparleistung in einzelnen Produktfeldern sogar zu erhöhen. Allerdings wird jeder Dritte Deutsche (32 Prozent) künftig weniger Geld zurücklegen. Viele Konsumenten investieren lieber in konkrete Anschaffungen, als Geld “auf die hohe Kante” zu legen. Dieser Effekt wird sowohl durch das niedrige Zinsniveau und das fehlende Vertrauen an den Finanzmärkten als auch durch die vom Handel angebotenen Rabatte verstärkt.

Die Veränderung des Sparverhaltens entwickelt sich über alle betrachteten Zielgruppen hinweg ähnlich, lediglich das Niveau ist unterschiedlich stark ausgeprägt. Während etwa jeder Dritte in der Einkommensklasse bis 1.500 Euro pro Monat im nächsten halben Jahr weniger sparen will oder kann, ist es in der Einkommensschicht von 4.000 Euro und mehr nur noch jeder Fünfte.

Tagesgeld trotz niedriger Zinsen attraktiv

Das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld hat zu einer spürbaren Zurückhaltung der Bankkunden beim Abschluss neuer Finanzprodukte beigetragen. Trotz der aktuell niedrigen Zinsen bleibt das Tagesgeld für über die Hälfte der Befragten die beliebteste Sparanlage. Ebenso viele Deutsche halten Wohneigentum für eine lohnenswerte Alternative. Als vergleichsweise uninteressant gelten vor dem Hintergrund der Finanzkrise Aktien, Investmentfonds, aber auch fondsgebundene Lebensversicherungen.

Trend zu kurzfristigen und sicheren Anlageformen

Wie attraktiv einzelne Produktfelder sind, zeigt sich auch daran, wie die Haushalte in den nächsten sechs Monaten ihre Anlagen umschichten wollen. Hier stehen kurzfristige und sichere Geldanlageformen im Fokus. Mehr als ein Drittel der Befragten plant, auf einem Tagesgeldkonto Geld “zu parken”. Auch Bausparen ist bedingt durch seinen sicheren Charakter weiterhin ein beliebtes Produkt. Jeder fünfte Befragte kann sich vorstellen, mehr in Bausparverträge zu investieren. Überraschenderweise deponieren 18 Prozent der Bürger ihr Geld am liebsten zu Hause. Dieses Phänomen ist auf die Angst vor Verlust, derzeit fehlende attraktive kurzfristige Produktangebote und die geringe Bereitschaft zurückzuführen, sich in unsicheren Zeiten langfristig an Anlage- und Vorsorgeprodukte zu binden.

Während jüngere und weniger einkommensstarke Haushalte eher auf sichere Geldanlagen fokussiert sind, ist derzeit nur die kleine Zielgruppe der hohen Einkommensbezieher und vermögenden Privatkunden bereit, wieder in Aktien und Fonds zu investieren.

Insgesamt zeigt sich der GfK-Finanzklimaindex im Oktober 2009 mit einem Wert von 51 Punkten auf einem eher verhaltenen Niveau. Wesentliche neue Impulse für den Finanzmarkt sind aktuell nicht zu erwarten, so dass die Sparquote bis zum Jahresende voraussichtlich weiter sinken wird.

www.gfk.com

Posted by Finanz-Experte on Oktober 14th, 2009 No Comments

Tagesgeldzinssatz bleibt stabil

Seit Monaten bleibt der Leitzins der Europäischen Zentralbank stabil auf einem Prozent. Der durchschnittliche Tagesgeldzinssatz verbleibt ebenso auf einem Level.

Wie interessierte Leser den Daten im Bereich http://www.tagesgeldvergleich.net/statistiken des Portals entnehmen können, betrug der durchschnittliche Zinssatz zum 1. Oktober 2009 1,72 Prozent pro Jahr für 5.000 Euro Einlage bei einem Monat Anlagedauer bzw. 1,61 Prozent pro Jahr für 50.000 Euro Einlage bei einem Monat Anlagedauer. Das Leitzinsniveau der EZB verharrt seit Monaten bei 1,00 Prozent und auch der EONIA als Referenzzinssatz für täglich verfügbare Spareinlagen hat sich anscheinend langsam im Bereich von 0,33 bis 0,35 Prozent eingepegelt.

Noch vor einem Monat betrug der durchschnittliche Zinssatz aller verglichenen Angebote des Fachportals tagesgeldvergleich.net 1,85 bzw. 1,73 Prozent pro Jahr (bei 5.000 bzw. 50.000 Euro Einlage und jeweils einer Anlagedauer von einem Monat).

Damit war der prozentuale Rückgang des Zinsniveaus mit rund sieben Prozent für beide Einlagen unverändert gegenüber dem Rückgang im Zeitraum von August bis September des Jahres 2009.

Genau ein Jahr zuvor lagen die durchschnittlichen Zinsen aller verglichenen Angebote bei 4,53 bzw. 4,42 Prozent pro Jahr und markierten zusammen mit den am 1. November 2008 notierten Werten von 4,57 bzw. 4,45 Prozent pro Jahr das absolute Zinshoch innerhalb der letzten Jahre.

Das damalige hohe Zinsniveau lag aber nicht nur am hohen Leitzinssatz, sondern war – wie auch der Ratgeber auf http://www.tagesgeldvergleich.net/ratgeber/hohe-zinsen.html anschaulich darlegt -vor allem den Refinanzierungsproblemen der Banken untereinander geschuldet. Da sich diese aufgrund der Finanzkrise kaum Geld liehen, mussten sich die Banken frische Einlagen zum Beispiel über attraktive Zinsen bei Tages- und Festgeldern verschaffen.

Im Gegensatz zu der im Juli 2008 aufgelegte Tagesanleihe des Bundes ist das aktuelle Zinsniveau der Bankangebote jedoch noch mehr als attraktiv. Wie der Grafik auf www.tagesgeldvergleich.net/ratgeber/tagesanleihe.html entnommen werden kann, notiert die Tagesanleihe derzeit bei einer Verzinsung von 0,20 Prozent – pro Jahr wohlgemerkt! Schuld daran ist die Kopplung an den EONIA als Referenzzinssatz, welcher derzeit bei um die 0,35 Prozent notiert.

Hier dürfte es die Bundesfinanzagentur mittlerweile schwer haben, neue Anleger zu motivieren, ihr Geld so niedrig verzinst anzulegen, denn de facto ist dank Staatsgarantie die Sicherheit dort nicht höher als bei den Tagesgeldangeboten inländischer Banken.

www.tagesgeldvergleich.net

Posted by Finanz-Experte on Oktober 6th, 2009 No Comments

Tagesgeld Zinsentwicklung im August

Hier erfahren Sie, was sich beim Tagesgeld im August verändert hat, wer den besten Zinssatz bietet und welche Angebote besonders attraktiv sind.

Das allgemeine Zinsniveau für täglich verfügbare Spareinlagen war auch im August 2009 weiter rückläufig. Für alle auf tagesgeldvergleich.net veröffentlichten Angebote ging der durchschnittliche Zinssatz bei 5.000 Euro Einlage und einem Monat Anlagedauer von 1,99 % p.a. im Juli 2009 um rund 7 Prozent auf 1,85 % p.a. zurück. Bei 50.000 Euro Einlage reduzierte sich der Durchschnittszins von 1,86 % p.a. im Juli 2009 ebenfalls um 7 Prozent auf 1,73 % p.a. im August 2009.

Bei den Leitzinsen hat sich im August nichts getan. Sowohl FED als auch EZB, die Bank of England und die Bank of Japan haben die Leitzinssätze ihrer Währungsräume unverändert gelassen. Angesichts einer sich stabilisierenden Wirtschaft und des teilweise extrem niedrigen Zinsniveaus wären weitere Zinssenkungen hier aber auch nicht zu erwarten gewesen.

Beim für Tagesgelder als Referenzzinssatz dienenden EONIA gab es im August 2009 keine signifikanten Veränderungen. Er hat sich im untersuchten Zeitraum im Bereich von 0,33 bis 0,35 Prozent eingependelt und liegt damit auch schon so nahe Null, dass ein weiteres Nachgeben nicht zu erwarten ist.

Aktueller Spitzenreiter im Vergleich des Fachportals tagesgeldvergleich.net ist übrigens die Bank of Scotland mit ihrem Tagesgeldangebot. Seit dem 18.08.2009 bietet das Institut 2,50 Prozent Zinsen pro Jahr aufs Tagesgeld und das ohne Einschränkungen oder Kleingedrucktes.

Cortal Consors bietet zwar ebenfalls 2,50 Prozent pro Jahr jedoch für sechs Monate garantiert.

www.tagesgeldvergleich.net

Posted by Finanz-Experte on September 7th, 2009 No Comments

Tagesgeld ist eine sichere, flexible und hoch verzinste Geldanlage

Bei den vielen Tagesgeldanbietern ist es schwierig, den Überblick über die verschiedenen Angebote und Kondition zu behalten.

Eine beliebte Art der Geldanlage ist zurzeit das Tagesgeldkonto. Bei dieser Kapitalanlage hat man den Vorteil täglich über sein angelegtes Geld verfügen zu können. Somit bietet sich die Tagesgeldanlage ideal an um sein gespartes Geld zu „parken“. Zudem gibt es in der Regel einen erheblich höheren Zinssatz als auf dem allgemein verbreiteten und immer noch sehr beliebten Sparbuch.
Die große Anzahl der Anbieter, mit ständig wechselnden Angeboten, können jedoch die Auswahl der richtigen Bank erschweren. Hier ist ein neutraler Überblick sehr wichtig und hilfreich.

Das Internet bietet Interessierten viele Vergleichsmöglichkeiten für die Anlage in Tagesgeld. Der Baufinanzierer BauFi-Aktiv.de hat jetzt auf seine Homepage ganz neu einen kostenlosen Vergleichsrechner von bis zu 30 Banken für die Tagesgeldanlage eingerichtet. Hier kann man nun ganz leicht online die verschiedenen Bankhäuser vergleichen und direkt ein Tagesgeldkonto einrichten.
Zinsdifferenzen von bis zu 1,50% Guthabenzins im Jahr sind keine Seltenheit! Man sollte auch regelmäßig prüfen, ob die jetzige Bank noch immer zu den besten Anbietern gehört und ggf. sein Tagesgeld zum höheren Zins verlagern. Schnell kommen so einige Euro an zusätzlichen Zinseinnahmen zusammen.

Weitere Informationen zum Tagesgeld finden auf: www.BauFi-Aktiv.de

Posted by Finanz-Experte on August 11th, 2009 No Comments

Auch Postbank senkt die Zinsen

Der gleichbleibend niedrige Leitzins der Europäischen Zentralbank wirkt sich erneut auf die Tagesgeldzinsen aus. Auch die Postbank senkt ihre Tagesgeldzinsen.

Die Postbank muss sich der derzeitigen Marktsituation anpassen und senkt die Zinsen der SparCard 3000 um 15 Basispunkte auf nunmehr 2,85 Prozent p.a. Diese geringfügige Änderung des Zinssatzes ändert allerdings nichts an der Attraktivität des Angebotes. Als Alternative zum „normalen“ Sparbuch, auf das Anleger durchschnittlich noch 0,75 Prozent p.a. erhalten, steht es außer Konkurrenz. Da keine Mindestanlagesumme verlangt wird, erhalten Sparer die Verzinsung schon ab dem ersten Euro. Eine Begrenzung der Anlagesumme nach oben hin gibt es nicht.

Einige Sparbuchmerkmale wurden allerdings beibehalten, so können bis zu 2.000,00 Euro monatlich entgeltfrei an allen Postbank Geldautomaten abgehoben werden. Ebenfalls kostenfrei sind bis zu zehn Abhebungen im Ausland pro Jahr. Gesichert sind die Einlagen mit bis zu 1,21 Mrd. Euro pro Kunde.

Einziger Anbieter, der Tagesgeld noch mit 3,00 Prozent p.a. verzinst, ist Cortal Consors. Auf Einlagen bis 20.000,00 Euro gibt es für die ersten sechs Monate 3,00 Prozent per annum. Ab dem siebten Monat sowie für Einlagen ab 25.000,00 Euro erhalten Anleger 1,75 Prozent p.a. Eine Mindesteinlage wird nicht verlangt. Auch werden für die komplette Kontoführung keine Extra-Gebühren berechnet.
Sparer, die ein vorhandenes Depot zu Cortal Consors wechseln, erhalten ganze zwölf Monate auf ihre Einlage Zinsen in Höhe von 4,00 Prozent p.a. Die Aktion „4 % bei Depotwechsel“ endet allerdings vorläufig am 30.09.2009.

Sämtliche Details und Informationen zum Cortal Consors Tagesgeldkonto können unter https://www.cortalconsors.de/Produkte-und-Beratung/Konten/Aktionskonten/3-Tagesgeld nachgelesen werden.

Die Zinsausschüttung erfolgt vierteljährlich, so dass die Anleger vom Zinseszinseffekt ihrer Geldanlage profitieren.

www.tagesgeld-vergleich.net

Posted by Finanz-Experte on Juli 3rd, 2009 2 Comments

Sparen ist die oberste Devise

Gerade in aktuellen Zeiten der Finanzkrise sehen die meisten Anleger zu, dass sie keine unnötigen Risiken eingehen. Mehr als jeder zweite will nicht investieren sondern Rücklagen anlegen.

In wirtschaftlich unsicheren Zeiten halten die Deutschen ihr Geld zusammen, so das Ergebnis der aktuellen Studie von AXA Investment Managers. Auf die Frage “Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten 50.000 Euro zur freien Verfügung – was würden Sie am ehesten damit tun?” antworteten 65 Prozent der Befragten, dass Sie das Geld zurücklegen würden.

Interessant sind für die Deutschen besonders Formen der “sicheren Geldanlage” wie das Sparbuch (29 %) und kurzfristige Geldanlagen (23 %). In Investmentfonds würden nur drei Prozent der Menschen investieren. (2008: 14 %). Vor allem die sogenannten Profis, also Anleger die angaben, bereits weitreichende Erfahrungen zu haben, gaben mit 56 Prozent mehrheitlich an, in kurzfristige Geldanlagen investieren zu wollen. “Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass Menschen, die sich wirklich gut auskennen, nur darauf warten, wieder in Fonds einzusteigen”, so Karin Kleinemas, Leiterin Marketing Nordeuropa bei AXA Investment Managers.

Ein weiteres Ergebnis unterstreicht diese Einschätzung: 81 Prozent der “Profis” bezeichneten die aktuellen Kurse als attraktive Einstiegskurse. “Die aktuellen BVI-Zahlen** bei den Publikumsfonds, also Fonds, die grundsätzlich jedem Anleger offen stehen, zeigen, dass viele Anleger ihre geparkten Gelder neu allokieren”, so Kleinemas weiter. Die Branche verbuchte im ersten Quartal 2009 noch Mittelabflüsse in Höhe von 2,1 Milliarden Euro; im April und Mai dann ein deutliches Plus mit 2,4 Milliarden. Insbesondere Aktienfonds profitieren hiervon mit einem Plus von 4,9 Milliarden Euro.

Ein Ländervergleich der Ergebnisse zeigt darüber hinaus, dass die Tendenz zum Sparen ein eher deutsches Phänomen ist: In Österreich und der Schweiz sank die Bereitschaft, das Geld zu sparen gegenüber dem Vorjahr. Bei den Österreichern stieg dagegen die Absicht, frei verfügbare Gelder in Immobilien zu investieren (2009: 35 %; 2008: 28 %), während die Schweizer das Geld verstärkt für größere Anschaffungen wie beispielsweise ein Auto oder in eine Weltreise nutzen würden (2009: 42 %, 2008: 32 %).

Nur bei den Niederländern steht Sparen ebenfalls hoch im Kurs. 60 Prozent würden 50.000 Euro vor allem in Geldanlagen investieren (2008: 52 %).

Die Studie “Fondswissen International” wurde von AXA Investment Managers in Zusammenarbeit mit TNS Infratest Finanzforschung bereits zum vierten Mal in Folge durchgeführt.

www.axa-im.de

Posted by Finanz-Experte on Juli 1st, 2009 No Comments