Posts Tagged ‘Steuern’

Steuersünder zeigen sich selbst an – Staat rechnet mit 1 Milliarde Euro

Laut einer Umfrage des Handelsblattes bei deutschen Finanzämtern haben sich in den vergangenen Monaten fast 20 000 Steuersünder selbst angezeigt. Auslöser dieser Anzeigen sei die in der Schweiz gestohlene Steuer-CD mit den Namen vieler Deutscher, die dort ein Konto besitzen.

Nicht nur die Anfang Februar der Steuerfahndung Wuppertal angebotene CD mit 1 500 Namen deutscher Kunden einer Schweizer Bank haben dazu geführt, dass zahlreiche Steuer-Bürger, die bisher unversteuerte Erträge im Ausland hatten, eine Selbstanzeige abgegeben haben, sondern auch das Bekanntwerden anderer CD´s mit Bankdaten hat zusätzlich die Anzahl der Selbstanzeigen beschleunigt. (weiterlesen…)

Posted by Finanz-Experte on Mai 25th, 2010 No Comments

Die Zukunft des Solidaritätszuschlags

Ist der Solidaritätszuschlag verfassungswidrig?

Der Solidaritätszuschlag, kurz „Soli“, ist jedem Steuerzahler bekannt und gehört im allgemeinen Bewusstsein schon zu den normalen Steuerabgaben, die der Staat von seinen Bürgern einfordert. Doch auch wenn man sich an den Soli gewöhnt hat, rechtlich gesehen steht er auf wackligen Beinen. Betreibt der Staat hier etwa seit Jahren Abzocke am Steuerzahler?

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) ist schon seit längerem der Meinung, dass der Solidaritätszuschlag nicht dauerhaft erhoben werden darf, da er steuerrechtlich lediglich eine Ergänzungsabgabe darstellt. (weiterlesen…)

Posted by Finanz-Experte on Mai 10th, 2010 No Comments

Neuer Ratgeber zum Thema Steuern sparen eröffnet Perspektiven für 2010

Steuern sparen will jeder – doch woher das Wissen über dieses Themenfeld nehmen?

Eine langjährige und kundennahe Beratungspraxis sowie ein ganz eigener Ansatz bei der Steueroptimierung stecken im neuen Steuerratgeber der SKD Steueroptimierte Kapitalanlagen Deutschland GmbH. Der Ratgeber “Steuern sparen 2010 leicht gemacht mit SKD” hilft allen Steuerzahlern bei der Steuererklärung und legt sein Augenmerk auch auf steueroptimierte Kapitalanlagen für Vermögensaufbau und Altersvorsorge. Mit dem in der Praxis bewährten innovativen Konzept der Fairmögensbildung® eröffnet der Steuerratgeber von SKD eine neue, ganzheitliche Perspektive auf das stets aktuelle Thema Steuern sparen. (weiterlesen…)

Posted by Finanz-Experte on Januar 28th, 2010 1 Comment

Steuererhöhungen laut DIW realistisch

Das Deutsche  Institut für Wirtschaft erwartet von der neuen Bundesregierung Steuererhöhungen. Die versprochenen Steuersenkungen werden nicht haltbar sein.

Für die Zukunft erwartet das Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung statt Erleichterungen weitere Steuererhöhungen zum Ausgleich der angeschlagenen Haushalte. „Man kann aus politischer Sicht diesen Konsolidierungsbedarf vermutlich nicht allein über die Ausgabenseite realisieren“, sagte DIW-Abteilungsleiter Prof. Dr. Viktor Steiner dem Unternehmensportal Mittelstandswiki.de und fügte hinzu, dass „aus unserer Sicht eine Kombination von Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen notwendig sein wird.“

Aus ökonomischer Sicht sei es sinnvoll, darüber zu diskutieren, welche Steuererhöhung „den geringsten ökonomischen Schaden anrichtet“. Nach Steiners Worten würden Anhebungen der Sozialbeiträge und der Einkommenssteuer erheblichen Schaden anrichten. Dagegen würde nur aus dem Blickwinkel der „ökonomischen Effizienz“ eine Erhöhung der Umsatzsteuer „tendenziell einen geringeren Schaden anrichten.“ Auch eine Anhebung der Grundsteuern und der Erbschaftssteuern wären aus rein ökonomischer Sicht „weniger schädlich“, unterstrich Steiner.

Insgesamt sei die Finanzlücke erheblich: „Wir gehen davon aus, dass über die nächsten Jahre ein Konsolidierungsbedarf bei den öffentlichen Haushalten insgesamt – also nicht nur Bund, sondern auch die anderen Haushalte, einschließlich der Sozialversicherungen – von 50 bis 75 Milliarden Euro pro Jahr besteht“, unterstrich der DIW-Experte.
Das gesamte Interview mit Prof. Steiner (Länge 5:00 min) steht Ihnen im O-Ton kostenlos zum Download zur Verfügung.

http://www.mittelstandsblog.de/2009/10/steuersenkung-ade/

Posted by Finanz-Experte on Oktober 19th, 2009 No Comments

Mit der Handwerkerrechnung Steuern sparen

Wer seine Wohnung vom Handwerksbetrieb renovieren lässt, kann bei seiner nächsten Steuererklärung bis zu 600 Euro von der Steuerschuld abziehen. Der Steuerbonus auf Handwerksleistungen wurde im Januar 2006 eingeführt, aber nicht alle Verbraucher nutzen diesen Vorteil.

Die Handwerkskammer Heilbronn-Franken weist darauf hin, dass alle privaten Haushalte, Hauseigentümer und Mieter von dieser Regelung profitieren können. Abzugsfähig sind die Arbeitskosten bei sämtlichen Erhaltungs-, Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen im Haushalt. Jährlich können bis zu 600 Euro (20 Prozent von maximal 3.000 Euro) steuermindernd geltend gemacht werden. Materialkosten werden nicht angerechnet. Die Verrechnung erfolgt im Rahmen der Steuererklärung.

Und so funktioniert es: Familie Müller hat im Kalenderjahr 2007 Arbeitskosten für Malerarbeiten in Höhe von 1.500 Euro gezahlt. Für Wartungsarbeiten an der Heizungsanlage fielen 400 Euro an, der Arbeitskostenanteil für die Reparatur der Waschmaschine betrug 200 Euro. Familie Müller kann nun 20 Prozent der angefallenen Arbeitskosten in Höhe von 2.100 Euro, also 420 Euro geltend machen. Der Steuerbonus wird von der festgesetzten Einkommensteuer abgezogen.

Allerdings muss die Handwerkerrechnung einige Voraussetzungen erfüllen, damit das Finanzamt die Bonusregelung auch problemlos anwendet. Zunächst muss die Rechnung des ausführenden Handwerksbetriebs den formalen Anforderungen des Umsatzsteuerrechts genügen, also Namen und Anschrift des Betriebs enthalten, eine Rechnungsnummer sowie Art und Umfang der Arbeiten ausweisen. Zusätzlich muss der Lohnanteil an den Gesamtkosten gesondert ausgewiesen werden, denn nur dieser ist zusammen mit der entsprechenden Mehrwertsteuer steuerlich abzugsfähig.

Noch ein Tipp: Das Finanzamt besteht darauf, dass die zusammen mit der Steuererklärung vorzulegende Rechnung per Überweisung beglichen wurde. Wer lediglich eine Quittung vorweisen kann, geht leer aus.

Weitere Informationen unter www.hwk-heilbronn.de

Posted by Der Finanz-Experte on Mai 19th, 2008 No Comments