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Kundenmeinungen sollten wichtig für Banken sein

Mittlerweile ist es gang und gebe, über die eigenen Bankerfahrungen im Internet zu berichten. Daher sollten Banken vermehrt auf den eigenen (Internet)Ruf achten.

Die neue EU-Richtlinie, die deutsche Banken umsetzen, führt zu großer Verunsicherung unter den Bankkunden. Das Internet ist oft der Live-Ticker für Nachrichten. Vor allem die Unternehmenskommunikation wird über dieses schnelle Medium verbreitet. Die deutschen Banken erleben zurzeit, was passieren kann, wenn Meldungen verkürzt oder unvollständig weitergegeben werden und so in kürzester Zeit ein Bild entsteht, das nicht beabsichtigt ist. Denn die Genauigkeit und die Differenziertheit der Wortmeldungen sind gering. Da lauert eine große Gefahr – nicht nur für die Finanzbranche.
Millionen deutscher Haushalte erhalten in diesen Tagen Post von Ihrem Finanzinstitut. Der Grund: Viele deutsche Banken und Sparkassen ändern ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Viele Seiten, eng bedruckt mit für Laien oft unverständlichem Juristendeutsch, das weckt offensichtlich den Argwohn der Kunden.
So ist auch die Aufregung im schnellsten aller Medien, dem Internet, bereits riesengroß. Allein an einem Tag erreichte die Nachricht mehrere tausend Twitterbenutzer, dazu zahlreiche Blogeinträge, Kommentare und vermeintliche Tipps, wie zum Beispiel, den neuen AGB sofort zu widersprechen.
Was in diesem Zusammenhang auffällt, ist nicht nur die Rasanz mit der sich die Nachricht verbreitete sondern auch ihre Verkürzung. Auch dies ist ein Wesensmerkmal moderner Kommunikation über das Netz.
Nehmen wir Twitter. Gerade in diesem Jahr als das neueste, schnellste und deswegen aktuellste Nachrichtenwerkzeug des Internetzeitalters erkoren. Schnell sind sie, die 140-Zeichen-Botschaften. Es zeigt sich allerdings immer häufiger, dass sie zu einer nur annähernd differenzierten Betrachtung bestimmter Sachverhalte schlicht nicht reichen. Und so kommt es dann zum Beispiel im Kontext der Änderungen der Banken-AGB zu einer Flut von Tweets wie diesem: „Neue Banken-AGB – 150 Euro für die EC-Karte“
Richtig ist, dass einige Banken die eigenen Haftungsgrenzen auf 150 Euro erhöht haben, aber eben auch nicht alle. Richtig ist aber auch, dass die Banken nicht aus reinem Profitstreben handeln, sondern in erster Linie eine EU-Richtlinie umsetzen. Und richtig ist zudem, dass Teile der neuen AGB auch zu Gunsten des Kunden verändert wurden. So garantieren die Banken ihren Kunden zum Beispiel deutlich schnellere Überweisungen im europäischen Binnenland.
Alles Fakten, die man schlecht in 140 Zeichen unterbringen kann und die natürlich auch dem Buzz und außerdem der vorherrschenden allgemeinen Grundstimmung gegenüber Banken zuwiderlaufen.
Besonders unangenehm ist dies für Banken, die im Grunde nur die Vorteile an ihre Kunden weitergeben. Die Sparkasse Mittelholstein beispielsweise erhöht die Haftungsgrenze nicht, muss aber trotzdem einen Imageverlust fürchten.
„Selbst bei Schäden vor der Sperranzeige verzichten wir grundsätzlich auf die gesetzlich eigentlich vorgesehene Schadensbeteiligung unserer Kunden in Höhe von maximal 150 Euro und übernehmen auch diese Schäden für Sie. Und sogar bei grober Fahrlässigkeit ist Ihre Haftung auf den für die Karte geltenden Verfügungsrahmen beschränkt” so Stefan Schulze, Leiter des Bereiches Kommunikation der Sparkasse Mittelholstein AG. “Wenn Informationen sich in dieser Form verbreiten und Inhalte dem “Stille-Post”-Effekt unterliegen, ist es fast unmöglich, kommunikativ gegenzusteuern. Hier neue Wege der Kundenkommunikation zu finden, ist die Herausforderung der nächsten Jahre.”
Die Banken haben mit der unangekündigten Versendung der neuen AGB auf jeden Fall eine Lawine losgetreten, die sie so möglicherweise nicht erwartet hatten und die nun auch nur noch schwer zu steuern ist. Die Unternehmenskommunikation läuft am Unternehmen vorbei.
Umso wichtiger ist es in einem solchen Moment, genau zu wissen, was über das Thema im Internet verbreitet wird, um dann gezielt mit den Kunden kommunizieren zu können. Nur so lassen sich Missverständnisse auflösen, auf übersehene Vorteile hinweisen, vor fehlleitenden Tipps warnen oder generell die Unsicherheit der Kunden beenden.
„Der Fall zeigt, wie wichtig die Instrumente des Online Reputation Management sind“, meint Hans-Joachim Gras, Spezialist für Reputation Control bei New Communication (www.new-communication.de). „Nur durch genaue und stetige Auswertung der Mundpropaganda im Internet können Unternehmen ihre Kommunikation treffsicher auf Zielgruppen zuschneiden und kommen so in die Offensive.“
Die Kieler Agentur sichtet für ihre Kunden das Deep Web der Foren, Blogs und Social Media nach relevanten Kundenaussagen, fasst die Erkenntnisse auf Entscheider-Niveau zusammen und entwickelt auf dieser Basis konkrete Handlungskonzepte für Qualität, Marketing und Public Relations. Mehr dazu unter www.reputation-control.de.
Und die Herausforderungen für Unternehmen werden in Zukunft eher größer und drängender. So kündigten zum Beispiel die beiden Internetgiganten Microsoft und Google kürzlich an, ihre Suchmaschinen stärker auf Echtzeitdienste wie Twitter oder Facebook abzustimmen. Das wird zur Folge haben, dass Nachrichten noch schneller zirkulieren und auch Lesergruppen erreichen, die bisher mit dem Mitmach-Web noch gar keinen Kontakt haben.

www.reputation-control.de

Posted by Finanz-Experte on Oktober 28th, 2009 No Comments

E-Commerce-Umsatz der Deutschen steigt weiter

Deutsche Konsumenten haben im vergangenen Jahr im Internet Waren für rund 13,6 Milliarden Euro gekauft. Damit legte der E-Commerce-Umsatz insgesamt mit einem Plus von 19 Prozent deutlich zu – so das Ergebniss des WebScope-Panel, mit dem die GfK Panel Services Deutschland kontinuierlich Waren-Bestellungen und -Käufe im World Wide Web erhebt.

Mehr und mehr Menschen kaufen immer häufiger im Internet ein. So bleibt das Internet weiterhin der Vertriebskanal mit der höchsten Wachstumsdynamik. Auch im Jahre 2008 konnte der E-Commerce-Umsatz entgegen dem allgemeinen Konsumtrend bei Nonfood-Produkten deutlich gesteigert werden.

Diese positive Entwicklung ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass immer mehr Menschen im Netz einkaufen. So stieg die Anzahl der Internet-Käufer um 12 Prozent auf 29,5 Millionen. Die Einkaufshäufigkeit blieb mit 9,4 Käufen pro Person und Jahr fast konstant; die Durchschnittsausgaben pro Kauf stiegen um 7 Prozent auf knapp 49 Euro. (weiterlesen…)

Posted by Finanz-Experte on März 20th, 2009 No Comments

Datenklau unterm Weihnachtsbaum: Tipps für das sichere Bezahlen im Internet

In jedem Jahr ist es im Dezember das selbe: Weihnachten steht vor der Tür und es fehlen noch Geschenke – man braucht sie am besten innerhalb von 24 Stunden. Laut einer Befragung der eCircle AG über das Einkaufsverhalten zu Weihnachten sind über die Hälfte der deutschen Internetnutzer “Last-Minute-Shopper”. Demnach ist jeder fünfte Mann noch am 23. Dezember auf Geschenksuche.

Die Rettung für weihnachtliche Spätzünder liegt im Online-Shopping. Doch belasten die vermehrten Fälle von Datenmissbrauch und der Anstieg der Phishing-Gefahr den sorglosen Online-Einkauf fürs Weihnachtsfest. “Auch bei Last-Minute-Einkäufen zur Weihnachtszeit sollten Kunden die wichtigsten Grundregeln für sicheres Einkaufen im Internet befolgen”, rät Martin Ott, Co-CEO von Moneybookers. “Sonst erhält der unbedachte Weihnachtseinkauf schnell einen herben Nachgeschmack.”

Online-Shopper sollten beim Einkauf zu Weihnachten folgende Verbraucherschutz-Hinweise beachten:

1. Finger weg von unsicheren Zahlungsmethoden: Informieren Sie sich immer über die angebotenen Bezahloptionen. So ist insbesondere bei der Zahlung mittels Vorauskasse erhöhte Vorsicht geboten. Am sichersten ist es immer, mittels elektronischer Geldbörse (“eWallet”) zu bezahlen. Dort werden die Finanzdaten einmalig bei einem sicheren Anbieter hinterlegt. Beim Kaufvorgang im Internet kann dann die Zahlung einfach und sicher mittels Email und Passwort bestätigt werden, so dass keine vertraulichen Daten über unsichere Kanäle gesendet werden.

2. Keine unverschlüsselte Datenweitergabe akzeptieren: Daten können abgefangen und missbraucht werden, sofern sie unverschlüsselt übermittelt werden. Achten Sie daher immer auf das Schlosssymbol in Ihrem Browser. Dies symbolisiert, dass die Daten verschlüsselt weitergegeben werden. Grundsätzlich sollte man genau prüfen, wann man seine Adresse, Bankverbindung oder Kreditkarteninformation preisgibt. Diese Daten sollten insbesondere niemals per E-Mail verschickt werden.

3. Im Vorhinein Bewertungen anderer Kunden anschauen: Um sich über die Kundenfreundlichkeit des Händlers zu informieren, müssen Sie nur seinen Namen in eine Suchmaschine eingeben. Mögliche Negativbewertungen des Händlers sollten Sie sich vor dem Kauf genau durchlesen und anhand derer entscheiden, ob Sie dort wirklich Ihre Weihnachtsgeschenke einkaufen möchten. Achten Sie in diesen Fällen darauf, dass ein Treuhandservice angeboten wird und informieren Sie sich vorab über Ihre Umtauschoptionen.

4. Kundenservice vorher auf Erreichbarkeit überprüfen: Wenn Sie vor Ihrem ersten Kauf schon feststellen müssen, dass unter der Kundenhotline niemand erreichbar oder auf der angegebenen Hotline nur ein Anrufbeantworter geschaltet ist, können Sie davon ausgehen, dass Sie wahrscheinlich auch später keinen verbindlichen Kundenservice erwarten können.

5. Vorsicht bei Seiten, auf denen der Anbieter verschleiert wird: Wenn nur eine Firma oder Anschrift im Impressum steht, jedoch kein Name bzw. persönlicher Ansprechpartner, ist vom Kauf auf diesen Seiten abzuraten. Sind ausserdem auf der Shopseite keine oder nur lückenhafte Aussagen zum Datenschutz zu finden, könnte der Anbieter beabsichtigen, die Daten weiterzugeben. Informieren Sie sich daher VOR dem Kauf über den Anbieter.

“Um seriös wahrgenommen zu werden, sollte man als Online-Shop nicht nur auf seinen Auftritt sondern auch auf die Sicherheit der angebotenen Bezahlmethoden achten. Nur wer seinem Kunden durch vielfältige Zahlungsmöglichkeiten eine grosse Auswahl bietet, kann auch mit Vertrauen rechnen”, so Martin Ott.

www.moneybookers.com

Posted by Der Finanz-Experte on Oktober 9th, 2008 No Comments