Posts Tagged ‘Aktienmarkt’

Währungen geben am Aktienmarkt den Ton an

Kapitalflüsse zwischen den Währungen treiben den Aktienmarkt an.

Darauf weist die ADVFN hin und erklärt den Zusammenhang zwischen globalen Währungen und den Entwicklungen an der Börse:

Überall auf der Welt zeige Indizes eine klassische W Form und wenn das so weitergeht wird eine starke Rally starten. Der Grund für diese Entwicklung ist der Zusammenhang zwischen Aktienmarkt und den Kapitaleinflüssen zwischen den Währungen.

Laut der Experten der Finanzmarkt Webseite ADVFN befindet sich die Gesellschaft in der Mitte eines weiteren Kapitels der Wirtschaftskrisen “Saga”, indem Währungen die wirtschaftliche Realität widerspiegeln anstatt ihre Sicherheit von der Gefahr.

“Verunsichertes” Geld fliesst in den Yen und “erschrecktes” Geld fliesst dann in den Dollar. Dieser Effekt hat die Devisenkurse seit dem Crash 2007/2008 beeinflusst. Und nun gehen wir dazu über das Währungen Ökonomien widerspiegeln. Der Euro geriet ins Schwanken durch die verunsicherten fundamental Daten der europäischen Marktes. Es ist kein sicherer Hafen mehr. Und der Euro hat sich dementsprechend zu seinem richtigen Preis verändert, der die derzeitige Ökonomie darstellt. Und dadurch wird dann der Aktienmarkt beeinflusst. (weiterlesen…)

Posted by Finanz-Experte on Juni 15th, 2010 No Comments

Achterbahnfahrt an der Börse

Aktien-Anleger brauchen starke Nerven

Der Aktienmarkt ist nervös. Erst eine scharfe Korrektur, dann eine rasche Erholung. Keine Frage: Aktien-Anleger brauchen momentan starke Nerven. Nach der jüngsten Aufwärtsbewegung nahmen einige Marktteilnehmer wohl auch Gewinne mit. Andererseits kehrten die Sorgen um die Schuldenkrise zurück. Es herrscht Skepsis am Markt, ob das riesige Rettungspaket der Europäischen Union überhaupt ausreichen wird, um kriselnde EU-Staaten wieder auf Kurs zu bringen. (weiterlesen…)

Posted by Finanz-Experte on Mai 19th, 2010 No Comments

Geschlossene Fonds an den Aktienmärkten

Die Aktienmärkte entspannen sich zurzeit. Besonders attraktiv sind im Moment geschlossene Fonds.

Die aktuelle Entwicklung an den Wertpapiermärkten gibt Anlass zu Hoffnung und Skepsis zugleich. Die richtige Anlagestrategie ist daher von überragender Bedeutung. Geschlossene Fonds spielen dabei eine wesentliche Rolle.

Weltweit nimmt das Anlegervertrauen in diesen Wochen beständig zu. Zum Ausdruck kommt dies insbesondere an den Wertpapiermärkten. Gerade der DAX setzte zu einem beeindruckenden Parforceritt an und erklimmt aktuell nach einem Anstieg von knapp 60% seit März 2009 ein Jahreshoch nach dem anderen – einmalig für diesen kurzen Zeitabstand in der Geschichte des deutschen Leitindexes.

Wie konnte es trotz des instabilen Umfeldes zu dieser Entwicklung kommen?

Der Aufschwung an den Wertpapiermärkten ist zu einem guten Stück liquiditäts- und stimmungsgetrieben. Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise betrieben die Regierungen weltweit zur Stabilisierung der Volkswirtschaften eine expansive Geld- und Fiskalpolitik. Die daraus resultierende Liquiditätsschwemme suchte sich fast zwangsläufig ihren Weg an die Kapitalmärkte. Zudem profitierten die Börsen seit März vom einsetzenden Optimismus der Marktteilnehmer, der sich aus der einsetzenden Stabilisierung der Konjunktur(früh)indikatoren speiste. Aus Angst den Boom zu verpassen kehrten auch die Großinvestoren und institutionellen Anleger auf das Parkett zurück und schufen somit zusätzlichen Kaufdruck und steigende Kurse.

Gibt es positive Signale für das Fortbestehen der Hausse?

Trotz der rasanten Entwicklung an den Wertpapiermärkten sprechen einige Faktoren für einen weiteren Aufschwung. Staatlich induzierte Liquidität und enorme Mengen geparkten Geldes auf Termin- und Geldmarktkonten verunsicherter Anleger ist noch immer vorhanden. Liquidität steigert zudem die Eigenkapitalbasis von Banken, so dass diese mehr Kredite an die Privatwirtschaft ausgeben könnten. Unternehmen investieren diese und steigern dadurch ihre Gewinne. Zudem stellen sich viele Firmen in wirtschaftlichen Krisenzeiten neu auf. Restrukturierungen, Kosteneinsparungen und Prozessoptimierungen verbessern die künftige Profitabilität. So ist auch ein weiterer Aufschwung bei Abflachen des Liquiditätsdrucks durch steigende Unternehmensgewinne möglich.

Trotz der gestiegenen Kurse sind Aktien im langjährigen Vergleich zum Beispiel beim klassischen Kurs-Gewinn-Verhältnis oder der Kurs-Buchwert-Bewertung zur Zeit noch relativ günstig bewertet. Historisch war ein Börsenaufschwung zudem oft typisch in Rezessionsjahren und kündigte einen mehrjährigen Aufschwung und steigende Aktienkurse an. Dies sehen auch immer mehr Anleger so und disponieren ihre Portfolios um. Aktienanteile werden aufgestockt, man geht wieder ins Risiko. Nachholbedarf haben dabei insbesondere auch Pensionskassen und Versicherungen. Der Druck zur Anpassung ist also nach wie vor vorhanden. Mit Verbesserung der zu erwartenden Wirtschaftsdaten könnten auch längerfristige Anleger an die Aktienmärkte zurückkehren, was das Rückschlagpotential vermindern dürfte.

Welche Gründe sprechen für einen Rückschlag an den Börsen?

Der schnelle Anstieg der Kurse weckt aber auch Skepsis und tatsächlich sprechen einige Faktoren gegen ein weiteres Ansteigen der Kurse. Die reale Wirtschaftsentwicklung ist trotz der positiven Zeichen nach wie vor unsicher. Ein selbsttragendes Wachstum ist noch nicht erreicht, somit besteht durchaus eine Rückschlaggefahr für die Wertpapiermärkte durch eine zu langsame Konjunkturerholung. Die Liquiditätsschwemme durch Konjunkturprogramme und staatliche Stützung der Banken könnte die Finanzmärkte von der Realwirtschaft abgekoppelt und damit Erwartungen in den Markt gebracht haben, die sich später als unberechtigt herausstellen könnten. Auch der Aufschwung des Dow Jones, wichtigster Taktgeber an den Weltbörsen, hat an Kraft verloren. Zudem gelten die Märkte aus technischer Sicht als überkauft. Es gibt nicht wenige mahnende Stimmen, die die aktuelle Entwicklung auf den Märkten nur für einen Zwischenspurt hin zu einer neuen Blase halten und vor einem neuen Crash, zumindest aber einem deutlichen Rückschlag und einer längeren Konsolidierung warnen.

An welchen Kriterien kann sich ein Anleger orientieren?

„Für die weitere Entwicklung der Wertpapiermärkte dürften insbesondere folgende Faktoren ausschlaggebend sein: Das Wirtschaftswachstums in den USA und China, die Ertragssituation der Unternehmen in den kommenden Monaten, die Entwicklung der Rohstoff- und Ölpreise als Spiegel der weltwirtschaftlichen Entwicklung sowie die allgemeine Dynamik der Erholung der Wirtschaft“, so der Wirtschaftsexperte Jürgen Hilp von der AAD Fondsdiscount.

Unabhängig von der aktuellen Marktsituation rät Jürgen Hilp bei der individuellen Anlagestrategie zur Diversifizierung des Portfolios, dabei insbesondere auch unter Berücksichtigung geschlossener Fonds: „Ein reines Engagement in nur eine Anlageform ist aus Chance/Risiko-Gesichtspunkten nicht zu empfehlen. Aber auch eine Verteilung des Vermögens über mehrere klassische Anlagesegmente schützte in der Finanzkrise oftmals nicht vor deutlichen Verlusten, da fast alle Assetklassen entgegen der weitläufig akzeptierten Portfoliotheorie von Markowitz parallel einbrachen. Zwar können sich geschlossene Fonds nicht vollkommen von den Auswirkungen einer krisenhaften Weltwirtschaft abkoppeln, dennoch sind sie im Vergleich zu anderen Anlageformen von der Börsenentwicklung weitgehend unabhängig und zielen auf nachhaltigen Erfolg und Rendite. Geschlossene Fonds bieten die Möglichkeit, in nicht an den Wertpapierbörsen gehandelte Assets direkt zu investieren. Sie tragen damit zur substantiellen Stabilisierung des Portfolios bei. Langfristiges Engagement zahlt sich hier aus und sollte auch Voraussetzung sein. Die optimale Zusammensetzung und Beimischung orientiert sich dabei am individuellen Anlagehorizont und der Risikoorientierung des Investors.“

www.aad-fondsdiscount.de

Posted by Finanz-Experte on Oktober 7th, 2009 No Comments

Belebung der Emissionstätigkeit am Rentenmarkt im März 2008

Am deutschen Rentenmarkt nahm die Emissionstätigkeit im März spürbar zu. Insgesamt wurden im Berichtsmonat Anleihen für 130,9 Mrd € begeben.

Nach Abzug der Tilgungen und unter Berücksichtigung der Eigenbestandsveränderungen der Emittenten haben inländische Schuldner letztlich 18,0 Mrd € am heimischen Rentenmarkt aufgenommen, während sie im März ihre Kapitalmarktverschuldung noch um 23,3 Mrd € gesenkt hatten. Der Absatz ausländischer Schuldverschreibungen belief sich auf 10,4 Mrd €, davon lauteten rund zwei Drittel auf Euro. Insgesamt kamen somit aus dem Absatz inländischer und ausländischer Rentenwerte im März 28,4 Mrd € auf.

Die öffentliche Hand trat im März am Kapitalmarkt wieder als Emittent auf und erlöste 8,9 Mrd €. Der Bund weitete seine Rentenmarktverschuldung um 9,0 Mrd € aus. Er begab per saldo hauptsächlich Bundesobligationen(8,7 Mrd €) und setzte zudem zehnjährige und 30jährige Bundesanleihen(netto 2,6 Mrd € bzw. 2,5 Mrd €) sowie Unverzinsliche Schatzanweisungen (1,7 Mrd €) ab. Dagegen tilgte er vor allem zweijährige Bundesschatzanweisungen (6,0 Mrd €), zudem in geringerem Umfang die sich primär an Privatanleger richtenden Finanzierungsschätze und Bundesschatzbriefe. Die Länder tilgten per saldo Kapitalmarktverbindlichkeiten in Höhe von 0,3 Mrd €.

Die Kreditinstitute setzten im März Schuldverschreibungen für 3,9 Mrd € ab, während sie im Februar netto Anleihen getilgt hatten (14,3 Mrd €). Die teilweise mit staatlichen Garantien ausgestatteten Spezialkreditinstitute nahmen den Kapitalmarkt am stärksten in Anspruch (11,8 Mrd €), aber auch Hypothekenpfandbriefe wurden im Ergebnis neu emittiert (0,7 Mrd €). Dagegen verringerte sich der Umlauf von Öffentlichen Pfandbriefen (4,5 Mrd €)und von besonders flexibel gestaltbaren Sonstigen Bankschuldverschreibungen(4,1 Mrd €). Die inländischen Unternehmen haben im Berichtsmonat netto Schuldverschreibungen für 5,1 Mrd € begeben, wobei es sich per saldo ausschließlich um kurz laufende Geldmarktpapiere (Commercial Paper) handelte.Erworben wurden Schuldverschreibungen im März zu einem größeren Teil von ausländischen Investoren, die 15,5 Mrd € am deutschen Markt – hauptsächlich in Papiere privater Emittenten – anlegten. Heimische Kreditinstitute stockten ihre Rentenportefeuilles um insgesamt 13,9 Mrd € auf. Die inländischen Nichtbanken veräußerten netto Rentenwerte für 1,0 Mrd €.

Aktienmarkt

Die Emissionstätigkeit am deutschen Aktienmarkt kam in März in einem schwierigen Börsenumfeld zum Stillstand. Ingesamt wurden junge Aktien für 0,2 Mrd € begeben. Dabei handelte es sich zum größten Teil um Papiere nicht börsennotierter Gesellschaften. Zudem verringerte sich der Umlauf ausländischer Dividendenwerte in Deutschland um 4,6 Mrd €. Auf der Erwerberseite standen die Kreditinstitute, die ihre Engagements in Aktien um 1,9 Mrd € ausweiteten, und inländische Nichtbanken, die 6,6 Mrd € in Dividendenwerte investierten. Dagegen verkauften ausländische Anleger Aktien aus Portfolioinvestitionen am deutschen Markt im Wert von 12,9 Mrd €.

Investmentfonds

Inländische Investmentfonds verzeichneten im März nur geringe Mittelzuflüsse in Höhe von 0,9 Mrd €. Dabei konnten lediglich die institutionellen Anlegern vorbehaltenen Spezialfonds Anteilscheine absetzen (2,3 Mrd €), während inländische Publikumsfonds verwaltete Mittel in Höhe von 1,4 Mrd € an Anleger zurückzahlten. Betroffen von diesen Mittelabzügen waren vor allem Geldmarktfonds (1,4 Mrd €) und Rentenfonds (0,9 Mrd €) sowie in geringerem Umfang Aktienfonds (0,2 Mrd €). Dagegen kamen bei Gemischten Fonds und Offenen Immobilienfonds 0,6 Mrd € beziehungsweise 0,5 Mrd €auf. Des Weiteren stockten deutsche Investoren ihre Bestände an ausländischen Fondsanteilen um 8,9 Mrd € auf.Erworben wurden Investmentanteile im März ausschließlich von inländischen Nichtbanken (11,2 Mrd €), die zum überwiegenden Teil in ausländische Zertifikate investierten (9,1 Mrd €). Inländische Kreditinstitute und Ausländer gaben per saldo Zertifikate für 0,5 Mrd € beziehungsweise 1,0 Mrd € ab.

www.bundesbank.de

Posted by Der Finanz-Experte on Mai 13th, 2008 No Comments