Archive for the ‘Trends und Tendenzen’ Category

Das neue Steuerhinterziehungsbekämpfungsgesetz drängt Steuerhinterzieher zur Selbstanzeige

283b18e411607c669beb04778ce743fa_mNeues Gesetz gegen Steuerhinterziehung tritt zu Beginn des Jahres 2010 in Kraft. Die Erklärung an Eides statt wird genutzt, um effektiver gegen Betrüger vorgehen zu können.

Die Zeiten sind alles andere als rosig, denn die Wirtschaftskrise hat auch zu hohen Staatsdefiziten geführt. Um die leeren Kassen zu füllen, werden Deutschland und die EU im kommenden Jahr verstärkt gegen Steuerhinterziehung vorgehen. Das neue Gesetz zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung beinhaltet die Klausel, dass Steuerpflichtige dazu verpflichtet werden können, die Richtigkeit ihrer Angaben an Eides statt zu versichern.

Diese Neuerung gilt ab dem Besteuerungszeitraum, der mit dem 1. Januar 2010 beginnt. Eidesstattliche Falschaussagen werden dann mit hohen Geld- und sogar Gefängnisstrafen geahndet. Laut dem Münchener Rechtsanwalt Dr. Höchstetter ist angesichts des zunehmenden Fahndungsdrucks eine Selbstanzeige für Steuerhinterzieher der einzig richtige Weg. (weiterlesen…)

Posted by Finanz-Experte on Dezember 17th, 2009 No Comments

Trotz niedriger Zinsen sind bei Tagesgeld gute Renditen möglich

Obwohl die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins bei 1,0% belässt, können Verbraucher von guten Renditen beim Tagesgeld profitieren.

Die Entscheidung der EZB vom 3. Dezember besagt: 1,0 Prozent sind weiterhin das Maß der Dinge beim Leitzins im Euro-Raum. Ungeachtet dieses Wertes auf Rekordtief-Niveau können Verbraucher derzeit mit durchschnittlich 1,23 Prozent Zinsen auf Tagesgeld kalkulieren. Dies besagt der Tagesgeld-Index, dem durch das unabhängige Finanzportal biallo.de erstellten Durchschnittswert aus annähernd 120 Angeboten bundesweit. Viele der gelisteten Angebote weisen dabei sogar einen höheren Zinssatz auf.

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Posted by Finanz-Experte on Dezember 8th, 2009 No Comments

Grüne Geldanlagen: VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. informiert

Immer mehr Menschen achten bei der Auswahl ihrer Geldanlage nicht mehr ausschließlich auf Rentabilität und Sicherheit, sondern ebenfalls darauf, wofür das Geld seitens der Kreditinstitute verwendet wird.

Die Anzahl nachhaltiger Finanzdienstleister und -produkte hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Gerade für Neulinge in Sachen Geldanlage ist das umfangreiche Angebot  jedoch nicht immer leicht zu durchschauen. Die VERBRAUCHER INITIATIVE, der 1985 gegründete „Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher“, möchte Abhilfe schaffen und hat sich des Themas angenommen. Eine kürzlich erschienene Broschüre  gibt Tipps und Hinweise für den effektiven Vermögensaufbau.

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Posted by Finanz-Experte on Dezember 7th, 2009 No Comments

Laut einer Studie ist Geldanlage Männersache

Wenn es um das Thema Geldanlage geht, sind Männer meist interessierter. Das ergab eine Studie von Finanzscout24.

Die Deutschen wollen ihr Erspartes möglichst sicher, aber auch gewinnbringend anlegen. Jeder Dritte (36 Prozent) hat in den vergangenen zwölf Monaten deshalb die Konditionen von Tages- und Festgeldkonten sowie weiteren Anlageoptionen unter die Lupe genommen. Besonders Männer sind auf der Jagd nach Renditen: Während 42 Prozent der Männer gezielt nach guten Zinsen Ausschau halten, interessiert sich nur jede dritte Frau für die Maximierung ihres Guthabens. Das hat die Scout24-Gruppe in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact in der größten repräsentativen Studie zum Suchen und Finden in Deutschland herausgefunden.

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Posted by Finanz-Experte on Dezember 4th, 2009 No Comments

Privatdarlehen als Alternative

Der erstaunliche Siegeszug der Online Kredite

Es ist wohl nicht übertrieben, wenn man behauptet, dass Privatdarlehen zur Zeit boomen. Fakt ist, dass viele Kreditnehmer vermehrt ihre Hoffnung auf den Bereich „von privat an privat“ richten, da sie hier auch noch an ein Darlehen kommen können, wenn Banken und andere Kreditinstitute schon längst wegen mangelnder Bonität den Kopf geschüttelt haben. Während traditionelle Kreditgeber wegen der zu hohen Ausfallrisiken die Kooperation verweigern (schließlich können die Antragsteller ja aufgrund ihrer prekären Finanzlage ohnehin nicht die notwendigen Ausgleichskosten für das erhöhte Kreditrisiko leisten), werden die verschmähten Kreditnehmer im Internet offenbar mit offenen Armen empfangen.

Doch abgesehen von dieser Funktion als „finanzieller Notanker“ hat das Privatdarlehen offensichtlich noch eine weitere Marktnische für sich entdeckt, denn es funktioniert einfach „schneller“. Firmengründer müssen in Sachen Kapitalbeschaffung schließlich häufig sehr geduldig sein, denn die Kooperation mit einer realen Bank als Finanzierungspartner gestaltet sich gerne zeitaufwendig und langwierig. Aber neben dem Geld ist insbesondere bei Geschäftsleuten vor allem eines Mangelware: die Zeit. Die Angst, dass ein Konkurrent mit einer vergleichbaren Geschäftsidee seine Finanzierung eher auf die Beine stellen und somit früher bei den Konsumenten punkten könne, ist allgegenwärtig. Infolge dessen suchen viele potentielle Kreditnehmer einschlägige Internetportale auf, um ihre Finanzierung per Privatdarlehen zu sichern. Wiederholte Terminvereinbarungen für eingehende Beratergespräche und in Kleinarbeit zusammengestellte Unterlagen-Sammlungen fallen hier weg, da ein Großteil der Formalitäten einfach online mithilfe einiger Formulare abgeschlossen werden kann.

Außerdem geben die in der Regel klar strukturierten Rahmenbedingungen der Online-Sofortkredite auf einen Blick Aufschluss über die möglichen Konditionen. In diesem Zusammenhang greifen die Anbieter zumeist auf interaktive Kreditformulare zurück, bei denen die individuellen Angaben wie Kreditsumme und Laufzeit direkt ausgewertet werden, sodass der Kunde zum Beispiel den anfallenden Zinssatz unmittelbar zu Gesicht bekommt. Darüber hinaus besitzen Internet-Kredite den Vorteil, dass der Antrag nicht nur zügig gestellt, sondern aufgrund der digitalen Datensätze auch schnell bearbeitet werden kann – vor allem da es im WWW mittlerweile Identifikationsansätze gibt, welche die Dauer bis zur Bewilligung der beantragten Gelder noch weiter verkürzen können.

www.pronto-online.de

Offerte zum Thema Privatkredit ohne Bank: Die Seite liefert Hintergrund-Informationen zur Möglichkeit einen Privatkredit ohne Bank zu erhalten. Ferner werden die Themen Abwicklung und Sicherheit erklärt.

Posted by Finanz-Experte on November 27th, 2009 No Comments

Kundenmeinungen sollten wichtig für Banken sein

Mittlerweile ist es gang und gebe, über die eigenen Bankerfahrungen im Internet zu berichten. Daher sollten Banken vermehrt auf den eigenen (Internet)Ruf achten.

Die neue EU-Richtlinie, die deutsche Banken umsetzen, führt zu großer Verunsicherung unter den Bankkunden. Das Internet ist oft der Live-Ticker für Nachrichten. Vor allem die Unternehmenskommunikation wird über dieses schnelle Medium verbreitet. Die deutschen Banken erleben zurzeit, was passieren kann, wenn Meldungen verkürzt oder unvollständig weitergegeben werden und so in kürzester Zeit ein Bild entsteht, das nicht beabsichtigt ist. Denn die Genauigkeit und die Differenziertheit der Wortmeldungen sind gering. Da lauert eine große Gefahr – nicht nur für die Finanzbranche.
Millionen deutscher Haushalte erhalten in diesen Tagen Post von Ihrem Finanzinstitut. Der Grund: Viele deutsche Banken und Sparkassen ändern ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Viele Seiten, eng bedruckt mit für Laien oft unverständlichem Juristendeutsch, das weckt offensichtlich den Argwohn der Kunden.
So ist auch die Aufregung im schnellsten aller Medien, dem Internet, bereits riesengroß. Allein an einem Tag erreichte die Nachricht mehrere tausend Twitterbenutzer, dazu zahlreiche Blogeinträge, Kommentare und vermeintliche Tipps, wie zum Beispiel, den neuen AGB sofort zu widersprechen.
Was in diesem Zusammenhang auffällt, ist nicht nur die Rasanz mit der sich die Nachricht verbreitete sondern auch ihre Verkürzung. Auch dies ist ein Wesensmerkmal moderner Kommunikation über das Netz.
Nehmen wir Twitter. Gerade in diesem Jahr als das neueste, schnellste und deswegen aktuellste Nachrichtenwerkzeug des Internetzeitalters erkoren. Schnell sind sie, die 140-Zeichen-Botschaften. Es zeigt sich allerdings immer häufiger, dass sie zu einer nur annähernd differenzierten Betrachtung bestimmter Sachverhalte schlicht nicht reichen. Und so kommt es dann zum Beispiel im Kontext der Änderungen der Banken-AGB zu einer Flut von Tweets wie diesem: „Neue Banken-AGB – 150 Euro für die EC-Karte“
Richtig ist, dass einige Banken die eigenen Haftungsgrenzen auf 150 Euro erhöht haben, aber eben auch nicht alle. Richtig ist aber auch, dass die Banken nicht aus reinem Profitstreben handeln, sondern in erster Linie eine EU-Richtlinie umsetzen. Und richtig ist zudem, dass Teile der neuen AGB auch zu Gunsten des Kunden verändert wurden. So garantieren die Banken ihren Kunden zum Beispiel deutlich schnellere Überweisungen im europäischen Binnenland.
Alles Fakten, die man schlecht in 140 Zeichen unterbringen kann und die natürlich auch dem Buzz und außerdem der vorherrschenden allgemeinen Grundstimmung gegenüber Banken zuwiderlaufen.
Besonders unangenehm ist dies für Banken, die im Grunde nur die Vorteile an ihre Kunden weitergeben. Die Sparkasse Mittelholstein beispielsweise erhöht die Haftungsgrenze nicht, muss aber trotzdem einen Imageverlust fürchten.
„Selbst bei Schäden vor der Sperranzeige verzichten wir grundsätzlich auf die gesetzlich eigentlich vorgesehene Schadensbeteiligung unserer Kunden in Höhe von maximal 150 Euro und übernehmen auch diese Schäden für Sie. Und sogar bei grober Fahrlässigkeit ist Ihre Haftung auf den für die Karte geltenden Verfügungsrahmen beschränkt” so Stefan Schulze, Leiter des Bereiches Kommunikation der Sparkasse Mittelholstein AG. “Wenn Informationen sich in dieser Form verbreiten und Inhalte dem “Stille-Post”-Effekt unterliegen, ist es fast unmöglich, kommunikativ gegenzusteuern. Hier neue Wege der Kundenkommunikation zu finden, ist die Herausforderung der nächsten Jahre.”
Die Banken haben mit der unangekündigten Versendung der neuen AGB auf jeden Fall eine Lawine losgetreten, die sie so möglicherweise nicht erwartet hatten und die nun auch nur noch schwer zu steuern ist. Die Unternehmenskommunikation läuft am Unternehmen vorbei.
Umso wichtiger ist es in einem solchen Moment, genau zu wissen, was über das Thema im Internet verbreitet wird, um dann gezielt mit den Kunden kommunizieren zu können. Nur so lassen sich Missverständnisse auflösen, auf übersehene Vorteile hinweisen, vor fehlleitenden Tipps warnen oder generell die Unsicherheit der Kunden beenden.
„Der Fall zeigt, wie wichtig die Instrumente des Online Reputation Management sind“, meint Hans-Joachim Gras, Spezialist für Reputation Control bei New Communication (www.new-communication.de). „Nur durch genaue und stetige Auswertung der Mundpropaganda im Internet können Unternehmen ihre Kommunikation treffsicher auf Zielgruppen zuschneiden und kommen so in die Offensive.“
Die Kieler Agentur sichtet für ihre Kunden das Deep Web der Foren, Blogs und Social Media nach relevanten Kundenaussagen, fasst die Erkenntnisse auf Entscheider-Niveau zusammen und entwickelt auf dieser Basis konkrete Handlungskonzepte für Qualität, Marketing und Public Relations. Mehr dazu unter www.reputation-control.de.
Und die Herausforderungen für Unternehmen werden in Zukunft eher größer und drängender. So kündigten zum Beispiel die beiden Internetgiganten Microsoft und Google kürzlich an, ihre Suchmaschinen stärker auf Echtzeitdienste wie Twitter oder Facebook abzustimmen. Das wird zur Folge haben, dass Nachrichten noch schneller zirkulieren und auch Lesergruppen erreichen, die bisher mit dem Mitmach-Web noch gar keinen Kontakt haben.

www.reputation-control.de

Posted by Finanz-Experte on Oktober 28th, 2009 No Comments

Konsumklima leicht gesunken

Das Konsumklima ist leicht gesunken, die Konjunkturerwartung allerdings gestiegen. Das ist das Ergebnis der aktuellen Gfk-Studie.

Die Meldungen der letzten Wochen, wonach sich die Konjunktur in Deutschland schneller erholen könnte als bislang prognostiziert, sorgen dafür, dass die Konjunkturaussichten optimistischer beurteilt werden. Allerdings betrachten die Bundesbürger ihre eigene wirtschaftliche Lage – auch vor dem Hintergrund zunehmender Arbeitsmarktprobleme – nicht unerwartet etwas weniger zuversichtlich. Der befürchtete Einbruch bei der Beschäftigung ist jedoch bislang ausgeblieben. Im Zuge sinkender Einkommenserwartungen muss auch die Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen. Ein Grund dafür ist sicher auch die Ende September ausgelaufene Abwrackprämie.

Konjunkturerwartung: Aufwärtstrend weiter ungebrochen

Der Aufwärtstrend bei den Konjunkturerwartungen der Bundesbürger bleibt im Herbst ungebrochen. Der Indikator legt im Oktober um gut 5 Punkte zu und weist nun 8,7 Zähler auf. Das ist bereits der siebte Anstieg in Folge.

Die Konsumenten gehen zunehmend davon aus, dass der konjunkturelle Erholungsprozess doch etwas schneller einsetzen wird als noch vor einigen Monaten erhofft. So wurden in den letzten Wochen die Wachstumsprognosen für das laufende sowie das kommende Jahr deutlich nach oben revidiert. Das Herbstgutachten der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute geht inzwischen davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 5 Prozent sinken wird. Bisher gingen die Experten von einem Rückgang um 6 Prozent aus. Im nächsten Jahr soll es sogar um 1,2 Prozent wachsen. Im Frühjahr dieses Jahres wurde noch ein Minus von 0,5 Prozent erwartet. Auch der aktuelle ifo-Geschäftsklimaindex deutet mit einem Plus von 0,6 Punkten auf eine weitere vorsichtige Erholung der Konjunktur. Vor allem die allmähliche Erholung des Welthandels, die auch die bundesdeutschen Exporte wieder stimulieren dürfte, wird hier eine wichtige Rolle spielen. Dieses optimistischere Szenario gibt zudem auch berechtigten Anlass zu hoffen, dass die Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt weniger dramatisch verlaufen dürfte als noch vor wenigen Monaten prognostiziert: So gehen die Institute aktuell davon aus, dass die Arbeitslosigkeit im kommenden Jahr im Durchschnitt auf 4,1 Millionen ansteigen wird. Vor einem halben Jahr wurden noch 600.000 mehr Arbeitssuchende prognostiziert.

Einkommenserwartung: moderater Rückgang

Nach vier Anstiegen in Folge muss die Einkommenserwartung im Oktober kleine Einbußen hinnehmen. Mit einem Rückgang von 3,1 Punkten fällt der Verlust jedoch moderat aus. Aktuell weist der Indikator einen Wert von 12,9 Punkten auf. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat steht noch ein Plus von knapp 26 Punkten zu Buche.

Der Rohölpreis ist im Oktober dieses Jahres wieder deutlich gestiegen und hat Mitte des Monats sein Vorjahresniveau überschritten. Deshalb ist davon auszugehen, dass vom Energiemarkt in der nächsten Zeit keine weiteren preisdämpfenden Einflüsse ausgehen werden. Die niedrigen Rohölpreise waren hauptverantwortlich für die geringe Inflation im ersten Halbjahr 2009. Folglich wird dieser kaufkraftstärkende Stimulus für die Einkommensaussichten an Wirkung verlieren. Auf der anderen Seite sorgt der massive Wettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel in diesem Bereich weiterhin für stabile Preise.

Anschaffungsneigung: trotz Einbußen auf gutem Niveau

Die Anschaffungsneigung kann im Oktober ihr bisheriges Niveau nicht länger halten. Der Indikator muss ein Minus von rund 10 Punkten hinnehmen. Mit einem aktuellen Wert von 26,1 Punkten weist er dennoch einen vergleichsweise guten Wert auf. Dies belegt auch die Tatsache, dass die Konsumneigung derzeit mehr als 44 Punkte über ihrem entsprechenden Vorjahresstand liegt.

Dieser Rückgang ist zum einen auf die gemäßigten Einkommenserwartungen zurückzuführen. Zum anderen gehen die Preiserwartungen der Konsumenten nicht mehr weiter zurück. Hier ist offenbar ein Wendepunkt erreicht. Die Inflationsrate dürfte in den kommenden Monaten wieder in den positiven Bereich wandern, wofür vor allem die Energiepreise verantwortlich sein werden. Schließlich ist mit dem Auslaufen der Abwrackprämie eine weitere Stütze der Konsumneigung weggebrochen. Die überaus erfreuliche Entwicklung des Indikators in den letzten Monaten war neben dem ruhigen Preisklima auch auf viele subventionierte Autokäufe zurückzuführen.

Konsumklima: nur leichter Rückgang

Der Gesamtindikator prognostiziert für November einen Wert von 4,0 Punkten nach revidiert 4,2 Zählern im Oktober. Damit muss das Konsumklima zum ersten Mal seit September 2008 wieder einen Rückgang hinnehmen. Dennoch bleibt der Indikator deutlich im positiven Bereich, wenn auch das Niveau im langfristigen Vergleich weiterhin eher bescheiden ausfällt. So liegt der Durchschnittswert seit der Wiedervereinigung bei 9 Punkten und damit deutlich über dem aktuell ermittelten Stand.

Trotz dieses kleinen Rückschlags bleibt der private Konsum in diesem Jahr die wesentliche Stütze der deutschen Wirtschaft. Denn Investitionen und Exporte werden 2009 mit einem dicken Minus abschließen. Ob der private Konsum auch im kommenden Jahr diese stützende Funktion erfüllen kann, bleibt abzuwarten. Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit wird auch die Binnenkonjunktur belasten. Aufgrund der leicht aufgehellten Konjunkturaussichten für 2010 ist allerdings zu hoffen, dass der ursprünglich befürchtete Einbruch bei der Beschäftigung ausbleibt und die Arbeitslosigkeit weniger stark ansteigt als vorhergesagt.

Zur Studie

Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie “GfK-Konsumklima MAXX” und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden. In diesem Report werden die Indikatoren grafisch aufbereitet, prognostiziert und ausführlich kommentiert. Darüber hinaus finden sich darin auch Informationen über die Ausgabevorhaben der Verbraucher für 20 Bereiche der Gebrauchsgüter-, Verbrauchsgüter- und Dienstleistungsmärkte. Die GfK-Konsumklimastudie wird seit 1980 erhoben.

www.gfk.com

Posted by Finanz-Experte on Oktober 26th, 2009 No Comments

Onlinebanking wird immer beliebter

onlinebankingVon den etwa 93 Millionen Girokonten in Deutschland werden inzwischen fast 40 Millionen online geführt. Davon entfallen 15,2 Millionen auf die privaten Banken. An zweiter Stelle stehen die Sparkassen und Landesbanken mit 13,8 Millionen Online-Konten. Bei den Kreditgenossenschaften und Genossenschaftlichen Zentralbanken sind es insgesamt 10,3 Millionen (siehe Grafik).

Auch die Quote der online-geführten Girokonten ist mit 56 % bei den privaten Banken am höchsten. Im Schnitt beträgt sie in der deutschen Kreditwirtschaft 42 %. Vor allem jüngere Menschen nutzen den Computer für Kontoabfragen, Überweisungen und andere Bankgeschäfte.

www.bankenverband.de

Posted by Finanz-Experte on Oktober 23rd, 2009 No Comments

Steuererhöhungen laut DIW realistisch

Das Deutsche  Institut für Wirtschaft erwartet von der neuen Bundesregierung Steuererhöhungen. Die versprochenen Steuersenkungen werden nicht haltbar sein.

Für die Zukunft erwartet das Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung statt Erleichterungen weitere Steuererhöhungen zum Ausgleich der angeschlagenen Haushalte. „Man kann aus politischer Sicht diesen Konsolidierungsbedarf vermutlich nicht allein über die Ausgabenseite realisieren“, sagte DIW-Abteilungsleiter Prof. Dr. Viktor Steiner dem Unternehmensportal Mittelstandswiki.de und fügte hinzu, dass „aus unserer Sicht eine Kombination von Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen notwendig sein wird.“

Aus ökonomischer Sicht sei es sinnvoll, darüber zu diskutieren, welche Steuererhöhung „den geringsten ökonomischen Schaden anrichtet“. Nach Steiners Worten würden Anhebungen der Sozialbeiträge und der Einkommenssteuer erheblichen Schaden anrichten. Dagegen würde nur aus dem Blickwinkel der „ökonomischen Effizienz“ eine Erhöhung der Umsatzsteuer „tendenziell einen geringeren Schaden anrichten.“ Auch eine Anhebung der Grundsteuern und der Erbschaftssteuern wären aus rein ökonomischer Sicht „weniger schädlich“, unterstrich Steiner.

Insgesamt sei die Finanzlücke erheblich: „Wir gehen davon aus, dass über die nächsten Jahre ein Konsolidierungsbedarf bei den öffentlichen Haushalten insgesamt – also nicht nur Bund, sondern auch die anderen Haushalte, einschließlich der Sozialversicherungen – von 50 bis 75 Milliarden Euro pro Jahr besteht“, unterstrich der DIW-Experte.
Das gesamte Interview mit Prof. Steiner (Länge 5:00 min) steht Ihnen im O-Ton kostenlos zum Download zur Verfügung.

http://www.mittelstandsblog.de/2009/10/steuersenkung-ade/

Posted by Finanz-Experte on Oktober 19th, 2009 No Comments

Deutsche beginnen spät mit der Finanzplanung

finanzplanungDie Deutschen fangen immer später mit der Finanzplanung an. Dabei wird die Finanuzplanung einfacher, je eher man beginnt.

Finanzkrise, Stellenabbau, unsichere Rente – gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, sich intensiv mit seiner Vermögenssicherung zu beschäftigen. Rechtzeitiges Planen hilft, das Finanzkonzept optimal auf die individuellen Phasen des Lebens auszurichten. Wer also früh mit der Vorsorge anfängt, hat im Alter die besseren Karten und kann der Zukunft gelassener entgegensehen.

Eine aktuelle Umfrage des Softwareunternehmens Star Finanz jedoch zeigt, dass sich dieses Denken noch nicht in allen Köpfen festgesetzt hat: So nutzen nur knapp die Hälfte aller Befragten (43%) den Berufseinstieg, um ihre Einnahmen und Ausgaben langfristig zu planen. 6 Prozent der Teilnehmer beschäftigen sich eigenen Angaben zufolge sogar zu keinem Zeitpunkt näher mit ihrer finanziellen Zukunft.

Für Edda Castelló, Leiterin der Abteilung Geld und Recht von der Verbraucherzentrale Hamburg e.V., ist dies schwer nachvollziehbar: “Geldanlage und Altersvorsorge sind keine Geheimwissenschaft. Mit wenigen Grundregeln kann sich beinahe jeder eine vernünftige Altersvorsorge aufbauen. Wer nicht aus dem Dispo (Minus) spart, auf die Kosten achtet und sich nicht zu langfristig an Verträge bindet, hat die schlimmsten Verlustrisiken vermieden. Einen Riester-Vertrag beispielsweise kann sich jeder leisten, weil der Eigenbeitrag an das Einkommen geknüpft ist.”

www.starfinanz.de

Posted by Finanz-Experte on Oktober 15th, 2009 No Comments