Archive for the ‘Tipps von Finanzexperten’ Category

Angst vor Inflation ist unbegründet

Verbraucher sorgen sich zurzeit um die mögliche Steigerung der Inflation. Dabei ist nicht mit einer starken Steigerung der Inflation zu rechnen.

Die Sorge vor einem Anstieg der Inflation in den Industriestaaten ist derzeit unbegründet. Zu dieser Einschätzung kommt Jürgen Rauhaus, Investmentchef Deutschland bei der Fondsgesellschaft Pioneer Investments. „Wichtige Indikatoren geben immer noch Entwarnung: Der Preisanstieg von Konsumgütern liegt annähernd bei Null“, erklärt Rauhaus. Auch sei der jüngste Anstieg des Goldpreises auf mehr als 1.000 US-Dollar pro Unze kein Indiz für allgemeine Geldentwertung. „Der Preisanstieg lässt sich vielmehr als Zeichen dafür deuten, dass sich die Investoren vor unterschiedlichen, auch geopolitischen Risiken schützen wollen“. Die jüngsten Entwicklungen am Markt untermauern laut Rauhaus diese Einschätzung: „Die Renditen von Staatsanleihen steigen nicht weiter an, in der Euro-Zone liegen sie derzeit zwischen ihren Tiefständen vom Jahresanfang und den Niveaus im Juni, als der Optimismus angesichts der wirtschaftlichen Erholung einen Höchststand erreicht hat.“

Mit Blick auf die Zinspolitik der Notenbanken erwartet Rauhaus kein baldiges Ende der geldpolitischen Unterstützungsmassnahmen. „Gerade die USA scheinen keine Eile zu haben, diese Massnahmen ad acta zu legen“. Das Festhalten an der expansiven Geldpolitik gebe nicht zwingend Anlass zur Besorgnis: In einem Szenario, in dem die Konsumausgaben ungewiss blieben, könnte auch die Inflation unter Kontrolle bleiben. „Ich erwarte nicht, dass die Verbraucher rasch wieder zu ihrem Konsumverhalten zurückkehren, dass sie vor die Krise gezeigt haben“, betont Rauhaus.

www.pioneerinvestments.de

Posted by Finanz-Experte on Oktober 16th, 2009 No Comments

Die Tricks der Banken

Stiftung Warentest bringt ein Buch heraus, in welchem die Tricks der Banken augezeigt werden. Wo verdienen die Banken, wo müssen Sie sich in Acht nehmen?

Spätestens seit der Finanzkrise ist deutlich geworden, dass Bankberater keine neutralen Berater sondern vor allem Verkäufer sind. Lockzinsangebote, versteckte Zusatzkosten oder phantasievolle Geldanlageprodukte – die Banken lassen sich allerhand einfallen, um an das Geld ihrer Kunden zu kommen.

Das Buch „Bankentricks“ der Stiftung Warentest hilft, die Verkaufsmethoden der Bankberater zu durchschauen. So gelten zum Beispiel die Sonderzinsen, mit denen Kunden angelockt werden, oft nur für eine bestimmte Summe, beispielsweise 5.000 Euro. Liegt nur 1 Euro mehr auf dem Konto, gilt der Superzins nicht mehr. Es zeigt auch, wann der angepriesene Inflationsschutz einer Geldanlage tatsächlich ein Vorteil für den Anleger ist – und wann es sich, wie bei manchen Zertifikaten, nur um einen wertlosen Verkaufstrick handelt.

Ob im Bereich Geldanlage, Kontoführung oder Immobilienfinanzierung, das Buch zeigt, mit welchen Methoden die Banken abkassieren: Sie berechnen zum Beispiel Gebühren für die Umschreibung eines Kontos auf die Erben – obwohl dies verboten ist. Oder sie verlangen Versicherungen zur Absicherung eines Kredits, die unnötig sind und nur die Kreditkosten in die Höhe treiben. Was man den Beratern glauben kann und wann man ihnen besser mit einem gesunden Misstrauen begegnet, erfährt man hier. Das Buch nennt die Produkte, die es zu meiden gilt und informiert, wie man bei Lockangeboten den Spieß umdrehen und zu seinen eigenen Gunsten nutzen kann.

Das Buch „Bankentricks – und was Sie dagegen tun können“ hat 160 Seiten und ist ab Mittwoch, 14. Oktober 2009 für 12,90 Euro im Buchhandel erhältlich. Online bestellt werden kann es unter www.test.de/shop

Posted by Finanz-Experte on Oktober 13th, 2009 No Comments

Onlinekredite im Überblick – September 2009

Einen Onlinekredit abzuschließen kann wesentlich sinnvoller sein, als ein klassischer Bankkredit. Hier erfahren Sie, welche Onlinekredite die besten Zinsen bieten.

KMU-INNOVATION veröffentlicht jeden Monat die am häufigsten nachgefragten Online-Kredite seiner Besucher. Kreditsuchende erhalten damit aktuelle Informationen über die Kreditkonditionen, Qualität und Kundenfreundlichkeit der Online-Kreditanbieter.

Aus den veröffentlichten Listen von Sofortkredit-Anbietern sowie Kredit-Vergleichstabellen wurden mittels Auswertung der Besucher-Klicks, der erstellten Online-Anträge, Kreditverträge und Kundenfeedbacks je eine Rangliste der besten Online-Kredite mit Schufa-Auskunft und ohne Schufa-Auskunft erstellt.

Die Rangliste wird von Online-Banken angeführt, d.h. Direktbanken und Kreditvermittlern ohne kostspieliges Filialnetz. Für Kredite ohne Schufa-Auskunft wird eine separate Rangliste publiziert.

Die Ranglisten der Online-Kreditanbieter mit Schufa und ohne Schufa bestätigen die bekannte Tatsache, dass Online-Finanzierer im Vergleich zu Filialbanken einen Zinsvorteil bringen.

Kreditsuchende erhalten mit der Publikation von Monats-Ranglisten aktuelle Informationen über günstige Online-Kreditanbieter und können auch gleich einen Online-Kreditantrag schalten.

Hier die Ergebnisse der Rangliste für Online-Kredite mit Schufa-Auskunft:

CreditPlus ist erneut Kredit-Sieger wie im Monat August 2009.

Die Credit Europe Bank liegt wie im Vormonat auf Rang 2.

Der Kreditmarktplatz smava – Online-Kreditmarktplatz für Kredite von Privatpersonen statt über die Bank – liegt neu auf Platz 3 und hat im Vergleich zum Vormonat zwei Plätze hinzugewonnen.

Die Citibank belegt Platz 4 und hat im Vergleich zum Monat August einen Rang eingebüsst.

Die Deutsche Kreditbank liegt neu auf Platz 5 und hat im Vergleich zum Vormonat einen Platz eingebüsst.

Sieger für Kredite ohne Schufa-Auskunft ist wie im Vormonat einmal mehr Bon-Kredit, gefolgt vom deutschen Finanzinstitut Creditolo und dem Portal für Schufafreie Kredite 1x1Kredit.

Die vollständigen Ranglisten der besten Online-Kredite mit Schufa-Auskunft und ohne Schufa-Auskunft finden Kreditinteressierte unter: www.kmuinnovation.com/kredit-rangliste-0909.htm

Posted by Finanz-Experte on Oktober 12th, 2009 2 Comments

Start des Sparkassen Börsenspiels

Zum 27. Mal startet heute das Planspiel Börse. Schüler und Studenten können hier den Handel mit Aktien üben und erlernen.

Deutschlands erfolgreichstes Börsenspiel, das Planspiel Börse der Sparkassen, startet am Montag, den 5. Oktober 2009, in die 27. Spielrunde. Mehr als 10.000 Teams haben sich bundesweit bereits registriert. Mit dem neuen Themenschwerpunkt Nachhaltigkeit erwartet die Schüler und Studenten eine Neuerung, die das Spielverhalten wesentlich beeinflussen wird.

“Unser Anliegen ist es, den Schülern die Unterschiede zwischen nachhaltigen und konventionellen Geldanlagen zu verdeutlichen und sie dadurch noch zielgerichteter zum verantwortungsvollen Umgang mit dem Geld zu erziehen”, sagt Werner Netzel, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. In die 175 Aktien umfassende Wertpapierliste wurden deshalb zur Hälfte Unternehmenswerte aufgenommen, die in bekannten Nachhaltigkeitsindizes vertreten sind. Diese Werte berücksichtigen neben ökonomischen Faktoren zusätzlich ökologische und soziale Aspekte. Eine Nachhaltigkeitsauswertung der Depots vermittelt die Bedeutung von nachhaltigem und langfristigem Anlageverhalten bei Wertpapieren. “Langfristige Strategien sollen schließlich kurzfristiges Handeln ersetzen”, so Netzel weiter.

Vertiefende Textbeiträge, ein Web-basiertes Training sowie Diskussionsforen regen die Teams dazu an, sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit zu befassen. Eine neue grafische Aufbereitung zeigt den Branchenmix der Depots und macht auf die Diversifizierung aufmerksam.

Das Grundkonzept des Spiels bleibt gleich: Die Jugendlichen schließen sich in Teams zusammen und erarbeiten eine Strategie für ihr Depot und ihre 50.000 Euro virtuelles Startkapital (Studenten 100.000 Euro). Gemeinsam entscheiden sie, welche der 175 zur Auswahl stehenden Wertpapiere (plus 25 Zertifikate bei Studenten) die Erfolg versprechenden sind und wie lange sie im Depot gehalten werden.

Am letzten Börsentag der Spielrunde, dem 15. Dezember, stehen die Sieger fest. Die jeweils drei führenden Spielgruppen der Depotgesamtwertung und des Nachhaltigkeitsrankings in Deutschland werden vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband zur Bundessiegerehrung nach Berlin eingeladen. Höhepunkt für das erstplatzierte Team ist die europäische Siegerehrung: Ein Wochenende in Italien mit den Besten aus allen teilnehmenden Ländern. Die Sparkassen unterstützen mit dem Planspiel Börse die ökonomische Bildung von Jugendlichen und leisten damit ihren Beitrag zur Entwicklung mündiger Bürger, die in der Lage sind, wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und in ihrem Leben sachgerechte Entscheidungen zu treffen.

Interessierte Teilnehmer wenden sich an ihre Sparkasse vor Ort. Die Online-Anmeldung ist noch bis zum 10. November möglich.

Mehr Informationen gibt es unter www.planspiel-boerse.de

Posted by Finanz-Experte on Oktober 5th, 2009 No Comments

Steuerfreie Zinsen dank Sparerfreibetrag

0909_zinsenMit dem Sparerfreibetrag kann man die Zinsen steuerfrei erhalten, allerdings nur bis zu einer bestimmt Höhe.

Der Sparer-Pauschbetrag sichert jedem Bürger steuerfreie Zinsen: Bis zu 801 Euro kann jeder Sparer an Zinsen und anderen Kapitalerträgen jährlich steuerfrei einnehmen. Bei Ehepaaren sind somit 1.602 Euro steuerfrei. Erst für darüber hinausgehende Kapitalerträge fällt die Abgeltungsteuer an.

Wie viel Geld man anlegen kann, ohne Abgeltungsteuer zahlen zu müssen, zeigt das Schaubild. So bleibt bei einem Zinssatz von 3 % ein Anlagebetrag bis zu 26.700 Euro für Ledige steuerfrei, für Verheiratete sind es 53.400 Euro. Bei einem Zins von 2 % erhöht sich die steuerfreie Geldanlage auf 40.050 Euro für Ledige und 80.100 Euro für Ehepaare. Um eine sofortige steuerfreie Zinsgutschrift zu erhalten, darf der Sparer freilich nicht vergessen, seiner Bank rechtzeitig einen Freistellungsauftrag einzureichen.

www.bankenverband.de

 

 

Das Schaubild zeigt ganz deutlich, dass Paare ohne Trauschein eine ebenso große Summe an Geld steuerfrei anlegen können. Eine wichtige Tatsache, denn Sparen ist nicht nur dann ein Thema, wenn es  daraum geht, nach der Hochzeit das finanzielle Loch in der Geldbörse wieder auszugleichen, das beispielsweise durch kostpielige Extras wie professionelle Hochzeitsfotografie und -kutsche entstanden ist.

Posted by Finanz-Experte on September 24th, 2009 No Comments

Erhöhte Nachfrage nach Finanzexperten

Die Wirtschaftskrise verunsichert viele Anleger. Welche Geldanlage lohnt sich, welche nicht? Finanzexperten können beraten.

Die Deutschen sorgen sich darum, ob ihre finanziellen Weichenstellungen in der Finanzkrise noch stimmen: 41,5 Prozent der Finanz- und Versicherungsmakler erhalten mehr Anfragen aus ihrem Kundenstamm als im Vorjahr. Insbesondere in den Bereichen Altersvorsorge und Vermögensanlage haben viele Sparer großen Informationsbedarf. Dies ergab eine Befragung des Finanzberatungsunternehmen FORMAXX unter 248 seiner Makler aus dem gesamten Bundesgebiet.

Annähernd die Hälfte aller Finanz- und Versicherungsmakler berichtet, dass ihre Bestandskunden sich spürbar häufiger eigeninitiativ melden als im Jahr zuvor. Ein Anstieg in dieser Deutlichkeit gilt selbst in Krisenzeiten als ungewöhnlich: Üblicherweise setzen sich Beratungskunden nicht von sich aus, sondern erst auf Hinweis ihres Maklers mit aktuellen Chancen und Risiken auseinander. „Das stark erhöhte Anfrage-Aufkommen zeigt, wie groß die Verunsicherung bei den Kunden ist. Das haben viele Akteure in der Finanzbranche noch gar nicht realisiert“, erläutert Eugen Bucher, Vorstand der FORMAXX AG, das Ergebnis der Befragung.

Besonders hoch ist der Beratungsbedarf bei der Altersvorsorge und der Vermögensanlage. Mehr als die Hälfte aller Kunden hat Fragen zu diesen beiden Bereichen: 56,5 Prozent der Kunden machen sich Sorgen um ihre Absicherung nach dem Arbeitsleben, 58,5 möchten sichergehen, dass ihr bisher erspartes Vermögen in der Krise erhalten bleibt. „Gerade in diesen beiden Gebieten, bei denen große Summen in langfristige Verträge fließen, sollte man jetzt keine Fehler machen. Deshalb begrüßen wir, dass immer mehr Kunden sich aktiv an Makler wenden, um unabhängig beraten zu werden“, so Bucher.

Um eine unabhängige Beratung zu ermöglichen, sind die Berater von FORMAXX ausschließlich als Makler tätig. Darüber hinaus hat das Unternehmen zusammen mit renommierten Wissenschaftlern der FU Berlin und der FH Ludwigshafen die Deutsche Finanznorm entwickelt. Dieses Regelwerk vereint wirtschaftswissenschaftliche Erkenntnisse, Erfahrungen der Beratungsbranche sowie Rechtsprechungsgrundsätze und macht diese Informationen für die Beratung nutzbar.

www.formaxx.de

Posted by Finanz-Experte on September 9th, 2009 No Comments

Börsennewsletter bringt Klarheit ins Aktiensgeschäft

Aktien sind für viele Anleger ein Buch mit sieben Siegeln. Um wirklich Ahnung von der Börse haben zu können, muss man sie genau beobachten oder einen Newsletter lesen.

Die Welt der Börse ist für viele Anleger ein undurchsichtiger Dschungel. Privatanleger, die in Aktien oder Fonds investieren möchten, sind auf das Expertenwissen von Banken und Maklern angewiesen. Viele Börsianer wollen jedoch aktiv an ihrem Investment teilnehmen und selbst entscheiden, wie viel Geld wo und wann investiert wird. Für diese stetig wachsende Anzahl an Privatanlegern bietet der Investor Verlag passende Lösungen.

Der Investor Verlag in Bonn-Bad Godesberg bietet seinen Lesern inzwischen 13 kostenlose E-Mail-Newsletter zum Thema Geldanlage & Finanzen. Damit ist es dem Verlag gelungen das breite Börsenspektrum weitestgehend abzudecken. Für den seriösen Investor lässt sich sogar ein Tagesplan erstellen, der eine aktuelle Rundum-Versorgung zum Thema Finanzen bereitstellt. Bereits morgens um 7 Uhr beginnt der Tag beim Investor Verlag mit dem „Daily Observer“, der eher kritisch das weltweite Marktgeschehen auseinandernimmt. Um 8 Uhr folgt der charttechnisch orientierte „Dax Daily“, der – wie der Name schon sagt – den deutschen Aktienindex im Fokus. Bis zum Abend kommen aber auch spekulativ ausgerichtete Börsianer oder auf amerikanische Indizes fokussierte Anleger auf ihre Kosten. Auch der Nebenwerte-Markt, Emerging Markets und der Rohstoffmarkt werden mit den kostenlosen Newslettern abgedeckt. Mit diesen Börsennewslettern beweist der Investor Verlag, dass auch Kostenloses eine hervorragende Qualität haben kann.Interessierte Privatanleger haben darüber hinaus die Möglichkeit aus 32 Börsendiensten ihre ganz persönliche Anlagestrategie auszuwählen. In der kostenlosen Probezeit lassen sich Value-orientiert Ansätze, Nebenwerte- und Derivate-Strategien und technisch orientierte Ansätze problemlos testen. Allen Publikationen gemein ist die Erfüllung höchster Qualitätsstandards. Sie sind anzeigenfrei und arbeiten damit völlig unabhängig von Banken, Finanzdienstleistern und Emittenten. Der Verlag vertreibt keine Fonds, Zertifikate oder ähnliche Anlagen und dient somit nicht als Werbeträger für finanzorientierte Produkte. Darüber hinaus überprüft ein unabhängiges Vermögenscontrolling-Unternehmen alle Anlageempfehlungen der einzelnen Börsendienste. Abgerundet wird der Service von einem umfangreichen Kundendienst. Regelmäßige Redaktionssprechstunden mit den Chefredakteuren, E-Mail-Hotlines zu den Redakteuren und Experten, die alle Fragen der Privatanleger rund um die Geldanlage beantworten, gehören zum Standard. Umfangreiche Einführungsliteratur und qualitativ hochwertige Veranstaltungen sollen zukünftigen Börsianern den Zugang zu komplexeren Anlagethemen so leicht wie möglich machen.

Ein guter Newsletter oder Börsendienst steht und fällt aber letztendlich mit den Redakteuren. Die Experten des Investor Verlags verfügen über langjährige Erfahrung als professionelle Trader und Börsendienst- oder Buchautoren. Sie sind ausgewiesene Fachleute in ihrem Gebiet und verstehen es die oftmals recht nüchternen Fakten des Börsengeschehens so aufzubereiten, dass es der Leser auch nachvollziehen kann. Für alle Privatanleger und angehenden Börsianer, die mit der Materie noch nicht so vertraut sind sicherlich ein wichtiger Aspekt in der Entscheidungsfindung.

Den Börsennewsletter können Sie unter www.investor-verlag.de/newsletter abbonieren.

Posted by Finanz-Experte on August 26th, 2009 No Comments

Kunden trauen den Bankberatern nicht

Nur noch jeder Zweite ist mit der Beratung bei seiner Bank zufrieden. Viele fühlen sich außerdem überfordert und im Stich gelassen.

Das Verhältnis zwischen Kunde und Bank scheint gestört zu sein. Laut einer Forsa-Umfrage geben 53% der Befragten an, schon einmal die Entscheidung für eine Geldanlage bereut zu haben, sich zudem 43% bei Finanzfragen oft überfordert fühlen.

„Das Ergebnis dieser Umfrage ist für Bankinstitute ebenso wie für Bankberater verherrend“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V., welche aktuell über einen besonders krassen Fall einer Falschberatung durch ein Kreditinstitut:

Ein Anleger erkundigte sich bei einer Raiffeisenbank in Bayern nach einer sicheren Anlage, weshalb ihm am 04.09.2008, also 11 Tage vor Bekanntgabe der Insolvenz der US-Amerikanischen Investmentbank Lehman, sogenannte „Cobold-Anleihen“ von seiner Bankberaterin zum Kauf angeboten wurden, und zwar unter Negierung jeglicher Risiken.

Bei den „Cobolden“ der DZ-Bank handelt es sich um sogenannte „Credit Linkit Notes“, also um Papiere, deren Erwerber für die emittierende Bank Kreditrisiken übernimmt. Diese Titel wurden zu Konditionen in den Markt gedrückt, die nicht oder allenfalls unwesentlich über den seinerzeitigen Konditionen für risikolose, festverzinsliche Wertpapiere lagen. Das Risiko dieses Produkts liegt in erster Linie in der Bonität der zugrundeliegenden Referenzunternehmen, d.h. bei Insolvenz eines dieser US-Amerikanischen Kreditinstitute – unter ihnen eben auch Lehman-Brothers – tritt das sog. Kreditereignis ein und der Anleger erleidet einen Totalverlust.

Erschreckt um die damalige Berichterstattung kurz vor Insolvenzantragstellung der Lehman-Brothers-Bank in Amerika forderte der Anleger eine Stellungnahme von der handelnden Bankmitarbeiterin bei der zuständigen Raiffeisenbank an, welche tatsächlich noch am 12.09.2008 (!) in einer Mail darstellen lässt, eine Insolvenz der US-Amerikanischen Investmentbank Lehman käme niemals in Betracht. Die derzeit außergerichtlich geltend gemachte Schadensersatzforderung lässt die Bank im Übrigen vollumfänglich zurückweisen.

„Es mag sich hier zwar um einen Einzelfall in der Beratungspraxis von Bankinstituten handeln; wenn es allerdings der Branche nicht gelingt, mehr Vertrauen bei den Kunden aufzubauen, kann das ohnehin schon gestörte Verhältnis zwischen Bank und Kunden nicht wiederhergestellt werden, zumal derart krasse Fehlberatungen ohne jegliches Unrechtsbewusstsein der Bank mitnichten dazu verhelfen, dieses gestörte Vertrauen wiederherzustellen“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V., deren Vertrauensanwälte nunmehr nach Ablehnung sämtlicher Schadensersatzforderungen des betroffenen Anlegers eine klageweise Geltendmachung der Schadensersatzansprüche vorbereiten.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. rät allen geschädigten Anlegern an zivilrechtliche Schadensersatzansprüche gerade bei Erwerb von Zertifikaten im Jahr 2008 prüfen zu lassen. Eine kostenlose Erstbewertung wird vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. ermöglicht. Sie können sich hierzu einen Fragebogen für geschädigte Lehman-Anleger unter www.schutzverein.org herunterladen.
Diese Erstbewertung dient den mit dem Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. kooperierenden Vertrauensanwälten zu einer ersten rechtlichen Einschätzung, inwieweit hier tatsächlich Schadensersatzansprüche gegen das betroffene Kreditinstitut gegeben sind. Diese Erstbewertung erfolgt individuell, d.h. auf den individuellen Schadensfall bezogen, was auch und gerade im Hinblick auf mögliche Schadensersatzansprüche gegen ein verantwortliches Kreditinstitut unerlässlich ist.

„Die Frage der anlage- bzw. anlegergerechten Beratung hat immer individuell und auf den konkreten Einzelfall bezogen zu erfolgen, können ansonsten etwa die Kriterien um die anlegergerechte Beratung nicht herausgearbeitet werden“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. Gerade eine Entscheidung des Amtsgerichts Leipzig vom 10.11.2008 hat gezeigt, dass eine individuelle Sachverhaltsbearbeitung unter Darlegung der konkreten Anlageziele des Anlegers unerlässlich erscheint.

Direkter Link zum Anmeldeformular für den Fragebogen finden Sie auf www.schutzverein.org.

Posted by Finanz-Experte on August 25th, 2009 No Comments

Bankberatung ist nach wie vor schlecht

Die Beratung der Banken ist nach wie vor schlecht. Dies hat der Bundesverband der Verbraucherzentralen in Zusammenarbeit mit WISO herausgefunden.

Verkauft wird, was die Unternehmensleitung für gut befindet, ohne Kenntnis über den finanziellen Hintergrund eines potentiellen Kunden.
„Dieses Ergebnis ist bestürzend, müssen Banken doch eigentlich durch die anlegerfreundlichen Entscheidungen in der jüngsten Zeit befürchten, von tausenden Anlegern auf Schadensersatz in Anspruch genommen zu werden. Dass sie dennoch ihre bisherige Beratungspraxis trotz Finanzkrise fortsetzen, ist nicht nachvollziehbar,“ so RAin Bettina Wittmann aus der Kanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann GmbH, welche gleichzeitig Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht ist, unter Berufung auf die Pressemitteilung der neueNachricht. Dabei könnte noch einiges auf die Banken finanziell zukommen, hat aktuell das Landgericht Hamburg die Rechtsauffassung vertreten, dass Banken beim Vertrieb von Zertifikaten den Kunden auch über deren wirtschaftliches Eigeninteresse am Vertrieb der Zertifikate aufklären müssen.

Auch andere Urteile geben Lehman-Opfern und anderen Zertifikatsgeschädigten berechtigte Hoffnung darauf, vor Gericht die Rückzahlung des vollen Anlagebetrages erfolgreich durchsetzen zu können. Nachdem zahlreiche Kreditinstitute in der Vergangenheit großspurig etwaige Fehler beim Verkauf von Zertifikaten der insolventen US-Investmentbank Lehman-Brothers zunächst vehement abgestritten und zudem versucht haben, durch „Vergleichszahlungen“ die Anleger ruhig zu halten, wird den Banken nun auch von den Gerichten dargelegt, wie sie die Anleger eigentlichen hätten beraten müssen und was sie falsch gemacht haben.

So verurteilte das Landgericht Potsdam die Postbank wegen der Kaufempfehlung von Lehman-Brothers-Zertifikaten zu Schadenersatz, wurde den dortigen sicherheitsorientierten Anlegern von der Bank eine sichere Anlage versprochen.

Das Landgericht Potsdam ging davon aus, dass die Anleger Anspruch darauf haben, umfassend und damit auch über ein nur theoretisches Risiko – wie etwa das Totalverlustrisiko – aufgeklärt zu werden. Ob sich der Anleger dann der Auffassung anschließen möchte, dass dieses Risiko sich nicht verwirklichen wird, bleibt dem Anleger überlassen. Die Entscheidung kann er aber nur treffen, wenn er von dem Risiko weiß, was im vom Landgericht Potsdam zu entscheidenden Fall gerade nicht so war (LG Potsdam, Urteil vom 24.06.2009, nicht rechtskräftig).

Betroffene Anleger sollten angesichts dieser positiven Entscheidungen nicht länger warten und auch aus Verjährungsgesichtspunkten die derzeit günstige Situation durch die anlegerfreundlichen Entscheidungen dazu nutzen, ihre Schadensersatzansprüche durch auf das Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts versierte Fachanwälte prüfen zu lassen.

Weitere Informationen erhalten Sie von der Kanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann GmbH, Passau.

Posted by Finanz-Experte on Juli 13th, 2009 No Comments

Tagesgeld – vier Prozent nur noch in Ausnahmefällen

© Gerd Altmann / PIXELIOEntsprechend dem fallenden Leitzins der EZB passen sich auch die Tagesgeld- und Festgeldzinsen an. Wer hohe Zinsen will, muss zu ausländischen Banken gehen oder Bedingungen akzeptieren.
Nachdem Anfang April die Europäische Zentralbank den Leitzins auf das historische Tief von 1,25 Prozent gesenkt hatte, passen jetzt nach die Banken ihre Zinsen an. Die Zinsen fallen von Woche zu Woche – gab es in der Vorwoche noch durchschnittlich 1,96 Prozent Zinsen auf das Tagesgeld, sind es diese Woche nur noch 1,86 Prozent. Beim Festgeld ist es ganz ähnlich – dort ist der Durchschnittzins von 2,02 Prozent auf 1,97 Prozent gefallen.
Wer hohe Zinsen für sein Geld haben möchte, muss entweder zu einer ausländischen Bank gehen oder ein befristetes Angebot in Kauf nehmen. Spitzenreiter bei den Zinsen sind weiterhin die Niederländer – die NIBC Direct bietet 4,5 Prozent auf die Tagesgeldkonten. Allerdings sind dort die Einlagen nur bis 100.000 Euro gesichert.
Bei den deutschen Anbietern gibt es zwar auch hohe Zinsen, allerdings nur an Bedingungen geknüpft. Wer nicht mehr als 10.000 Euro anlegen will, bekommt bei der Commerzbank Tochter comdirect vier Prozent Zinsen auf das Tagesgeld. Alles über 10.000 Euro wird allerdings nur mit 1,5 Prozent verzinst. Interessant ist auch das Angebot von Cortal Consors. Dort gibt es, bei einer Depoteröffnung mit mindestens 6000 Euro, ganze 6 Prozent auf das Tagesgeld. Dies gilt allerdings auch hier nur bis 25.000 Euro.

Bild: Gerd Altmann/pixelio

Posted by Finanz-Experte on April 28th, 2009 1 Comment