Archive for the ‘Statistiken’ Category

Deutsche Sparer verschenken jährlich drei Milliarden Euro Zinsen

Deutschen Sparern gehen jährlich rund drei Milliarden Euro Zinsen verloren, weil sie ihr Geld nicht optimal anlegen.

Wie die Zinsstatistik der Deutschen Bundesbank vom März 2010 aufzeigt, sind derzeit insgesamt 479 Millionen Euro auf Sparbüchern angelegt, wobei der durchschnittliche Zinssatz für Spareinlagen mit maximal dreimonatiger Kündigungsfrist laut Bundesbank bei 1,37 Prozent liegt. Da der Zinssatz für gute Tagesgeld Angebote aktuell jedoch mehr beträgt, verschenken deutsche Anleger einen Großteil der möglichen Zinseinnahmen. Aktuell liegt der Zinsertrag bei Sparbuchanlagen bei gerade mal 6,5 Milliarden Euro. (weiterlesen…)

Posted by Finanz-Experte on April 12th, 2010 1 Comment

Keine Frage des Geschlechts

Auf Frauen zugeschnittene Finanzprodukte sinnlos?

Eines der gängigsten Finanzklischees lautet: Frauen sind generell eher vorsichtig und daher bei der Geldanlage weniger risikofreudig als Männer. Doch eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin wirft ein anderes Licht auf dieses Szenario. Die Untersuchung macht nämlich vielmehr deutlich, dass die geringe Risikobereitschaft der Frauen zwar eindeutig zu belegen, aber nicht auf genetisch bedingte Ressentiments zurückzuführen, sondern in der Tatsache begründet sind, dass Frauen schlichtweg über weniger Einkommen und Vermögen verfügen. „Bei gleichen finanziellen Grundvoraussetzungen zeigen Männer und Frauen die gleiche Neigung zu riskanten Anlageprodukten.“, so Nataliya Barasinska, ihres Zeichens Co-Autorin der Studie.

Im Rahmen der Studie wurden rund 8.000 Privathaushalte in Bezug auf ihr Anlageverhalten untersucht. Circa 50 Prozent der Haushalte hatten einen weiblichen Haushaltsvorstand. Die ausgewerteten Daten stammten aus dem am DIW Berlin angesiedelten Sozio-ökonomischen Panel (SOEP), der deutschlandweit umfangreichsten sozialwissenschaftlichen Befragung. Auf den ersten Blick bestätigen die Untersuchungsergebnisse das Klischee von der risikoscheuen Frau: Während das Portfolio von rund 45 Prozent der Männer auch riskante Anlagen wie Aktien oder Unternehmensanleihen beinhalteten, waren es bei den Frauen nur 38 Prozent. Zudem schätzten sich die befragten Frauen auch selbst als weniger risikofreudig ein. Laut Nataliya Barasinska werden diese Daten jedoch erst dann wirklich aussagekräftig, wenn man noch andere Faktoren mit berücksichtigt. In diesem Zusammenhang sind vor allem das Einkommen und das zur Verfügung stehende Geldvermögen von großer Bedeutung.

Das Nettoeinkommen von Frauen liegt im Schnitt 10.000 Euro unter dem Niveau der Männer und beim Vermögen liegt der Unterschied mit durchschnittlich 20.000 Euro sogar noch deutlich höher. Diese eklatanten Unterschiede haben erwartungsgemäß massive Auswirkungen auf das Anlageverhalten, denn schließlich sind insbesondere riskantere Anlagemöglichkeiten aufgrund der anfallenden Gebühren und der hohen Nominalwerte überhaupt erst sinnvoll, wenn ein gewisses Mindestkapital eingesetzt wird. Wer weniger Geld zur Verfügung hat, muss dieses also quasi vernünftigerweise anders anlegen. Damit spielt die so stereotyp ins Feld geführte Geschlechterrolle in Sachen Anlageverhalten offensichtlich keine Rolle, denn sowohl Männer als auch Frauen werden risikofreudiger, wenn Ihr Vermögen steigt. Dennoch werden nach wie vor viele Finanzprodukte speziell für Frauen angeboten, was wohl in erster Linie auf die werbestrategischen Konzepte der Banken zurückzuführen ist. Frau Barasinska bringt es jedoch auf den Punkt: „Angesichts unserer Untersuchungsergebnisse wäre es aber viel besser, unterschiedliche Produkte für unterschiedliche Vermögenslagen anzubieten.“

www.diw.de

Posted by Finanz-Experte on November 25th, 2009 No Comments

Unternehmen haben häufig hohe Eigenkapitalrenditen

Hohe Eigenkapitalrenditen von 25 % und mehr sind bei deutschen Unternehmen in Zeiten guter Konjunktur keine Seltenheit. So konnten beispielsweise in den Jahren 2006 und 2007 sowohl die börsennotierten großen Unternehmen aus DAX und MDAX als auch die mittelständischen Unternehmen in Deutschland im Durchschnitt eine Eigenkapitalrendite von mehr als 25 % erzielen. Unter den nicht börsennotierten Mittelständlern konnte 2007 mehr als die Hälfte eine Eigenkapitalrendite oberhalb von 25 % erzielen und dabei auch ihre Eigenkapitalausstattung spürbar verbessern. Dies zeigt eine aktuelle Analyse der KfW Bankengruppe.

Die in der öffentlichen Diskussion zum Teil geäußerte Vermutung, dass Unternehmen systematisch ihre Personalkosten reduzieren, um ihre Eigenkapitalrendite zu steigern, lässt sich als durchgängig verbreitete Strategie für den Mittelstand nicht bestätigen. “Die aktuelle KfW-Analyse zu unserer neuen Publikationsreihe ‘Standpunkt’ zeigt vielmehr, dass erfolgreiche Wachstumsstrategien sowohl höhere Renditechancen als auch bessere Chancen für zusätzliche Beschäftigung bieten”, sagte der Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe, Dr. Norbert Irsch. Beschäftigungsabbau findet im Wesentlichen nur in der Gruppe von Unternehmen statt, die Verluste schreiben und somit negative Eigenkapitalrenditen aufweisen. Darüber hinaus belegt die Studie, dass selbst Unternehmen, die Rationalisierungsinvestitionen durchführen, ein stärkeres Beschäftigungswachstum aufweisen als Unternehmen, die gänzlich auf Investitionen verzichten. Die höchsten Beschäftigungswachstumsraten finden sich bei Mittelständlern, die in Erweiterungen investieren. Auch Factoring kann ein Unternehmen bei der Umsatzfinanzierung unterstützen.

Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise sind die Eigenkapitalrenditen der Unternehmen stark zurückgegangen. So ist die Eigenkapitalrendite der DAX- und MDAX-Unternehmen von durchschnittlich 30,1 % im Jahr 2007 auf 4,4 % im 1. Halbjahr 2009 geschrumpft. Da sich die Durchschnittsrenditen bei großen und mittleren Unternehmen in der Vergangenheit weitgehend parallel entwickelt haben, ist mit einem ähnlich starken Einbruch im Mittelstand zu rechnen.

Die KfW-Analyse macht deutlich, dass mit höherer Eigenkapitalrendite typischerweise größere Renditeschwankungen einhergehen, d. h. dass für höhere Renditen im Durchschnitt auch größere Risiken in Kauf genommen werden müssen. Dies gilt umso mehr, je kleiner das Unternehmen ist. Hierfür gibt es mehrere Gründe: Kleine und mittlere Unternehmen verfügen in der Regel über eine kleineres Produktspektrum, bedienen weniger Märkte und haben dadurch weniger Möglichkeiten zur Diversifikation im operativen Geschäft. Vor allem aber ist die zumeist schwache Eigenkapitalbasis bei kleinen Unternehmen ein wesentlicher Faktor für die hohe Schwankungsbreite bei der Eigenkapitalrendite. Durch eine geringe Eigenkapitalbasis in Relation zur Bilanzsumme wirken sich Veränderungen bei der Gewinnentwicklung besonders stark auf die Eigenkapitalrendite aus.

Besonders in Krisenzeiten ist für Unternehmen ein ausreichendes Eigenkapitalpolster wichtig. Ohne die in der öffentlichen Diskussion so kontrovers diskutierten hohen Eigenkapitalrenditen, die eine Stärkung der Eigenkapitalbasis erst ermöglichen, hätte die Finanz- und Wirtschaftskrise viele Unternehmen, vor allem zahlreiche Mittelständler, noch härter getroffen, als dies ohnehin schon der Fall ist.

Die KfW Untersuchung “Hohe Eigenkapitalrenditen auch im Mittelstand?” ist im Internet unter www.kfw.de im Bereich Research zum download verfügbar. Zum Thema Leasing finden Sie hier viele hilfreiche Informationen.

Posted by Finanz-Experte on November 4th, 2009 No Comments

Onlinebanking wird immer beliebter

onlinebankingVon den etwa 93 Millionen Girokonten in Deutschland werden inzwischen fast 40 Millionen online geführt. Davon entfallen 15,2 Millionen auf die privaten Banken. An zweiter Stelle stehen die Sparkassen und Landesbanken mit 13,8 Millionen Online-Konten. Bei den Kreditgenossenschaften und Genossenschaftlichen Zentralbanken sind es insgesamt 10,3 Millionen (siehe Grafik).

Auch die Quote der online-geführten Girokonten ist mit 56 % bei den privaten Banken am höchsten. Im Schnitt beträgt sie in der deutschen Kreditwirtschaft 42 %. Vor allem jüngere Menschen nutzen den Computer für Kontoabfragen, Überweisungen und andere Bankgeschäfte.

www.bankenverband.de

Posted by Finanz-Experte on Oktober 23rd, 2009 No Comments

Stärkere Erholung im Geschäftsklima des Mittelstands

Das Geschäftsklima im Mittelstand hat erneut weiter verbessert. Der Zähler konnte sich um 5,5 Punkte verbessern.

Die Erholung des mittelständischen Geschäftsklimas hat sich im August mit beschleunigtem Tempo fortgesetzt: Der zentrale Indikator, den die KfW Bankengruppe und das Münchner ifo Institut im Rahmen des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers berechnen, verbesserte sich um 5,5 Zähler auf jetzt -6,8 Saldenpunkte. Dies ist der fünfte Anstieg in Folge und zugleich der kräftigste Zuwachs seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991.

Dahinter steht ein neuer Rekordanstieg bei den Geschäftserwartungen des Mittelstands für die kommenden sechs Monate: Mit einem Plus von 8,2 Zählern – das ist fast das Vierfache einer durchschnittlichen Monatsveränderung – machten sie geradezu einen Sprung auf aktuell -1,4 Saldenpunkte und erreichten damit nahezu wieder ihr langfristiges Durchschnittsniveau. Besonders erfreulich ist, dass im August zum Klimaanstieg im Mittelstand neben den schon seit längerem wieder aufwärts gerichteten Geschäftserwartungen zum zweiten Mal in Folge auch die verbesserten Urteile zur Geschäftslage (plus 3,2 Zähler auf -11,9 Saldenpunkte) beitrugen.

Auch das Geschäftsklima bei den Großunternehmen hat sich im August kräftig aufgehellt und liegt nun nach einem Anstieg um 4,5 Zähler bei -17,7 Saldenpunkten. Damit blieb der Zuwachs jedoch deutlich hinter dem Rekordwert der kleinen und mittleren Unternehmen zurück.

“Das August-Ergebnis ist rundum erfreulich – besonders aus Sicht des Mittelstands”, kommentiert KfW-Chefvolkswirt Dr. Norbert Irsch das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer. “Man darf allerdings nicht vergessen, auf welch niedrigem Niveau die Anstiege aufsetzen.”

Für die kommenden Monate sieht Irsch zwar eine positive konjunkturelle Entwicklung, die negativen Folgen der historischen Rezession z.B. für Beschäftigung und Staatsfinanzen stünden aber noch bevor. “Auch Rückschläge sind möglich”, warnte der KfW-Chefvolkswirt, “vor allem, wenn die Stimuli aus den Konjunkturprogrammen auslaufen, die globale Nachfrage sich nicht so durchgreifend erholt, dass sie die bislang noch von der Kurzarbeit getragene Stabilisierung auf dem Arbeitsmarkt auffangen kann, oder wenn sich die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen weiter verschlechtern.”

Betrachtet man die einzelnen Teilindikatoren des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers im August, so belegen die Branchenindikatoren eine Erholung im Mittelstand auf breiter Front. Der Einzelhandel ist dabei – wie bereits im Juli – der am besten gestimmte Zweig der mittelständischen Wirtschaft. Besonders bemerkenswert ist, dass die beiden besonders stark in die Weltwirtschaft integrierten Branchen Verarbeitendes Gewerbe und Großhandel infolge der globalen Nachfrageerholung wieder Tritt zu fassen beginnen: Das Klima in der mittelständischen Industrie verbesserte sich deutlich um 7,0 Zähler auf -14,8 Saldenpunkte, während das Großhandelsklima sogar um 10,2 Zähler auf nun -4,1 Saldenpunkte anstieg. In beiden Branchen bewegen sich die Klimaeinschätzungen damit wieder auf dem Niveau vom Oktober 2008, als der tiefe Fall begann.

Die allgemeine Klimaverbesserung bei Mittelstand wie Großunternehmen schlägt sich nicht nur in weniger pessimistischen Absatzpreiserwartungen nieder, auch der Druck zum Arbeitsplatzabbau scheint etwas nachzulassen. Sowohl die mittelständischen (plus 2,5 Zähler auf -5,6 Saldenpunkte) als auch die großen Unternehmen (plus 2,3 Zähler auf -12,0 Saldenpunkte) gingen im August weniger stark von Beschäftigungsverlusten aus als in den Monaten zuvor.

Die vollständige Datentabelle und Grafiken des Indikators sind unter www.kfw.de in der Kategorie “Research” abrufbar.

Geschäftsideen

Posted by Finanz-Experte on September 8th, 2009 No Comments

Verhaltene Entwicklung in den Großhandelsumsätzen festigt sich

“2008 war für den Großhandel insgesamt nochmals ein gutes Jahr. Das Jahresergebnis kann sich sehen lassen, aber die Folgen der Finanzkrise machen auch dem Großhandel zu schaffen. Auch wenn der Großhandel an das Vorjahresergebnis nicht anknüpfen kann, bleiben wir für den Jahresverlauf 2009 verhalten zuversichtlich.”, so Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute anlässlich der Veröffentlichung der Umsatzentwicklung im Großhandel für das Jahr 2008 und für den vergangenen Dezember in Berlin. “Die schwächere Entwicklung seit Oktober des vergangenen Jahres unterstreicht den dringend notwendigen Handlungsbedarf für ein zweites Paket zur Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung und Vermeidung wieder steigender Arbeitslosigkeit”. (weiterlesen…)

Posted by Finanz-Experte on Januar 30th, 2009 No Comments

Wirtschaft 2008: Moderates Wachstum

Im Jahr 2008 ist die deutsche Wirtschaft deutlich schwächer gewachsen als in den beiden Jahren zuvor. Ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,3% über dem Vorjahreswert. In 2007 war das BIP noch um 2,5% und 2006 um 3,0% gestiegen.

Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet Veränderung gegenüber dem Vorjahr:

1998      1999      2000      2001      2002
+ 2,0%  + 2,0%  + 3,2%  + 1,2%  + 0,0%

2003      2004      2005      2006      2007      2008
- 0,2%  + 1,2%  + 0,8%  + 3,0%  + 2,5%  + 1,3% (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on Januar 15th, 2009 No Comments

Aktuelle Statistiken zur Zinsentwicklung im Tagesgeldbereich

Interessierte Anleger finden einen Vergleich aktueller Tagesgeldzinsen mit dem Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank (EZB) auf tagesgeldvergleich.net. Vor wenigen Tagen hat der Betreiber des Portals sein Informationsangebot um einen entsprechenden Statistikbereich erweitert.

Dort finden die Portal-Besucher ab sofort Daten zur Zinsentwicklung sämtlicher auf tagesgeldvergleich.net vorgestellter Tagesgeldangebote, die ab dem 1. Januar 2008 auf den Markt kamen.

Die Entwicklung der durchschnittlichen Zinsen sowie der Maximal- und Minimalzinsen aller Angebote für Anlagesummen von 5.000 und 50.000 Euro wurden ausgewertet und für jeden einzelnen Anbieter der Maximal- und Minimalzins im betrachteten Zeitraum angegeben.

Der Vergleich mit der ebenfalls dargestellten Entwicklung des Leitzinssatzes der EZB ermöglicht es dem Leser, die Entwicklung der Tagesgeldzinsen auf breiter Front zu beobachten. So findet man schnell ein Angebot, das sich durch konstant hohe oder zumindest überdurchschnittliche Zinsen auszeichnen.

www.tagesgeldvergleich.net

Posted by Der Finanz-Experte on August 25th, 2008 1 Comment

Versteuerung von Kursgewinnen wirft bei vielen Deutschen Fragen auf

Die Deutschen kennen sich in Steuerfragen zu Kursgewinnen bei Aktienfonds nicht gut aus. Das ist das Ergebnis der bevölkerungsrepräsentativen Wissens-Studie von AXA Investment Managers. 60 Prozent der Befragten konnten bei Fragen zu den Regelungen zur steuerlichen Behandlung von Kursgewinnen bei Aktienfonds keine korrekte Aussage treffen.

Selbst bei den Fondsbesitzern zeigten sich beim Thema Steuern Wissenslücken. Knapp die Hälfte der Fondsbesitzer (48 Prozent) wissen nicht, dass man Kursgewinne bei Aktienfonds nur versteuern muss, wenn man sie kürzer als ein Jahr hält. 45 Prozent der Deutschen stimmten der Aussage zu, dass sich durch die Abgeltungssteuer die Rendite von Fonds in der Zukunft verschlechtern wird. Ob nach der Einführung der Abgeltungssteuer Dach- oder Einzelfonds die günstigere Alternative sind, hat fast ein Drittel der Bevölkerung (29 Prozent) keine Meinung. Die Steuervorteile von Dachfonds haben sich immerhin bei einem Drittel der Deutschen (35 Prozent) herumgesprochen.

Bereits zum dritten Mal in Folge hat AXA Investment Managers gemeinsam mit TNS Infratest Finanzforschung eine Studie zu dem Wissen der Bevölkerung über Fonds durchgeführt. Erstmals wurden neben Deutschland, Österreich und der Schweiz auch Belgien und die Niederlande mit einbezogen.

www.axa-im.de

Posted by Der Finanz-Experte on August 13th, 2008 No Comments

6,2 Prozent mehr Insolvenzen im April 2008

Im April 2008 verzeichneten die deutschen Amtsgerichte insgesamt 14.160 Insolvenzen, darunter 2.781 von Unternehmen und 8.752 von Verbrauchern. Demnach ist die Gesamtzahl der Insolvenzen um 6,2 Prozent gestiegen.  Die Insolvenzen der Unternehmen legten um 9,2 Prozent zu, die der Verbraucher um 3,3 Prozent.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für den April 2008 auf 2,7 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es 400 Millionen weniger.

Der Trend zeigt allerdings einen Rückgang der Insolvenzen: Von Januar bis April 2008 wurden 52.441 Insolvenzen (- 8,6 Prozent) verzeichnet, davon waren 9.928 Insolvenzen von Unternehmen (- 7,5 Prozent) und 32.904 von Verbrauchern (- 9,4 Prozent).

www.destatis.de

Posted by Der Finanz-Experte on Juli 9th, 2008 No Comments