Archive for the ‘Börse’ Category

Börse – Investitionen jetzt oder nie?

Mit großen Schritten kommt sie – die Abgeltungssteuer. Anleger haben nur noch bis zum Jahresende Zeit, um ihre Finanzkonzepte an die neue Steuer optimiert anzupassen. Doch die Verunsicherung an den Aktienmärkten ist weiterhin groß.

Die Börsen sind hin- und hergerissen: Einerseits werden sie von schlechten Konjunkturdaten, Gewinnwarnungen und Produktionskürzungen in Alarm versetzt, andererseits sorgen riesige Rettungsschirme, Konjunkturpakete und weltweite Zinssenkungs-Orgien für Hoffnung. Wie tief ist die Rezession, in der wir stecken, tatsächlich? Wie lange wird sie andauern? Die Aktienmärkte werden zwar nur noch phasenweise von Panik-Anfällen geschüttelt, doch Angst spielt an den Märkten immer noch eine Hauptrolle. Was aufgrund der Flut an Negativ-Nachrichten nicht verwundert. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on Dezember 8th, 2008 No Comments

Fondsmarkt leidet unter der Finanzkrise

Der Fondsmarkt ist gebeutelt von der Finanzkrise. Bereits der September 2008 war der seit Jahren schlechteste Einzelmonat für das deutsche Fondsgeschäft. Die aktuell veröffentlichten Oktoberzahlen setzen noch einen drauf: Seit Veröffentlichung der Absatzdaten von Investmentfonds ist der Oktorber 2008 der schlechteste Monat in Deutschland.

Das Beratungsunternehmen Kommalpha hat aktuell die detaillierte Analyse der Absatzdaten von Fonds per 3. Quartal 2008 veröffentlicht. Darin wird bereits deutlich, dass ein klarer Trend zu sicherheitsorientierten Produkten zu verzeichnen ist. Bei Publikumsfonds sind Dachfonds, wertgesicherte Fonds und Immobilienfonds mit Abstand die drei absatzstärksten Fondskategorien. Insgesamt ist aber kein Jahresendgeschäft vor dem Hintergrund der Einführung der Abgeltungssteuer per Januar 2009 zu beobachten. Die Analyse der Fondsdaten der ersten drei Quartale 2008 zeigt ebenfalls, dass luxemburger Fonds im Absatz (+21,1 Mrd. Euro) den deutschen Fonds (-4,1 Mrd. Euro) dramatisch überlegen sind. Weiterhin ist zu sehen, dass die reine Anzahl von Publikumsfonds kontinuierlich steigt. Die Betrachtung der Mittelaufkommen der Fondsgesellschaften bringt zu Tage, dass Pioneer Asset Management und die DWS die Adressen mit den höchsten Mittelabflüssen per September 2008 sind. Diese und viele weitere Erkenntnisse sind in der Kommalpha Publikation „Fondsmarkt” aufbereitet, die kostenlos unter kommalpha.com erhältlich ist.

www.kommalpha.com

Posted by Der Finanz-Experte on Dezember 5th, 2008 No Comments

Die Börse in der KW 46

Es ist nun offiziell: Deutschland und die Eurozone befinden sich in einer Rezession. Die Wirtschaft schrumpfte im 3. Quartal um -0,5% (2. Quartal um -0,4%). Deutschland als die größte Volkswirtschaft in der Eurozone trug auch zum negativen Wachstum der Eurozone (-0,2%) bei.

Auch die Wirtschaftsdaten aus den USA zeigen deutliche Schwäche. So stiegen die Neuanträge auf Arbeitslosenversicherung in der vergangenen Woche höher als erwartet um 32.000 auf insgesamt 516.000. Die Einzelhandelsumsätze fielen um -2,8%, der schlechteste Wert seit Auflegung dieses Indikators 1992. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on November 17th, 2008 No Comments

Finanzinvestoren-Studie

Die kurzfristige Steigerung der Aktienkurse sind nicht unbedingt im Fokus von Finanzinvestoren – gerade die viel gescholtenen Private Equity Fonds verfolgen häufig das Ziel, das Unternehmen langfristig fit für den Markt zu machen.

Bei Hedge Fonds scheint das Bild der Heuschrecke, die nur den Blick auf die kurzfristige Steigerung des Börsenwerts hat, dagegen eher zu stimmen. Dies zeigt eine Studie der Universität Bonn und der Technischen Universität München.

Die Forscher untersuchten in ihrer Arbeit 57 Private Equity- und 96 Hedge Fonds-Beteiligungen. Öffentlichkeit und Politik stehen diesen Finanzinvestoren überwiegend kritisch gegenüber, denn ihr Engagement sei nur ausgerichtet auf kurzfristige Gewinnmitnahmen und nicht auf einen langfristigen Unternehmenserfolg. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on November 14th, 2008 No Comments

Ölpreis mit 55 $ auf niedrigstem Stand seit Anfang 2007

Parallel zu den Kursen an den Aktienbörsen rauschen auch die Ölpreise weiter in den Keller. Mit 55 $ liegen sie auf einem Niveau, das zuletzt Anfang 2007 zu verzeichnen war. Noch vor wenigen Monaten stand der Preis auf dem Extremwert von 148 $. An den Aktienbörsen rechnet man trotz ständiger Leitzins-Senkungen und einer aggressiven Geldmengen-Politik der Notenbanken zunehmend mit einem Einbruch der Weltwirtschaft bzw. einer tiefen Rezession. Die bliebe auch für den weltweiten Ölverbrauch nicht folgenlos. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on November 13th, 2008 1 Comment

Agrarhandel: Neue Online-Börse geht an den Start

Mit der Internetplattform agrartrade.eu erschließt der Handel mit Agrargütern nun in kompakter und gebündelter Form neue Handelswege.

Der E-Commerce ist seit Jahren ein steigender Faktor vieler Unternehmenszweige. Auch vor der traditionellen Landwirtschaft macht dieser Trend keinen Halt. Dass sich Internethandel und Landwirtschaft sehr gut ergänzen können, beweist nun die „Vieh und Mehr“-Börse. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on November 11th, 2008 No Comments

Handel mit geschlossenen Fonds: Die Börsen Hamburg, Hannover und München kooperieren

Die Börsen Hamburg, Hannover und München arbeiten zukünftig beim Handel geschlossener Fonds über die Handelsplattform Fondsbörse Deutschland zusammen. Es wurde eine Kooperation in den Bereichen der Organisation des Marktes und dem weiteren Ausbau des Handels geschlossener Fonds vereinbart. Ziel der Börsen ist es, gemeinsam die vorhandene Marktführerschaft beim Handel mit geschlossenen Fondsanteilen auszubauen und den Marktanteil des Zweitmarkthandels über die Fondsbörse Deutschland zu vergrößern. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on November 10th, 2008 No Comments

Finanzkrise: Zahlungsausfälle steigen

Durch die Krise am Finanzmarkt hat sich die Kreditproblematik in Europa weiter verschärft. Von Januar bis September 2008 stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die Zahlungsausfälle der Unternehmen um 36 Prozent. Kreditversicherer Coface reagiert auf diese rapide Zunahme und wertet Großbritannien und Irland im Länderrating von A1 auf A2 ab, Island wurde sogar von A1 auf A3 heruntergestuft. Italien und Frankreich, aber auch Hongkong wurden neu unter negative Beobachtung gestellt wurden.

“Angesichts der signifikanten Verschlechterung des Zahlungsverhaltens bei den Unternehmen weltweit zeichnete sich für uns schon Anfang des Jahres das Aufkommen einer globalen Kreditkrise ab”, sagt Norbert Langenbach, Vorstandsmitglied von Coface Deutschland.

Besonders Industrieländer sind betroffen. So stieg im letzten Quartal das Risiko in Westeuropa nochmals um über 18 Prozent. Nach Ansicht von Coface muss damit gerechnet werden, dass die Wirtschaftskrise mindestens 18 Monate, wenn nicht sogar zwei Jahre anhalten wird. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on November 3rd, 2008 No Comments

Wochenrückblick: Die Börse in der KW 42

Wir können wieder einmal auf eine sehr bewegte Woche an der Börse zurückblicken. In den vergangenen fünf Handelstagen konnte der Dow Jones Industrial Average gleich zwei Rekorde erzielen: So kam es am Montag zum größten Punktgewinn (+936 Punkte) in der Geschichte und dann gleich zwei Tage später zum zweitgrößten punktmäßigen Verlust (-733 Punkte). Aufgrund dieser enormen Ausschläge in beide Richtungen ist auch den Volatilitätsindex (VIX) gestiegen.

Positiv ist herauszustellen, dass der London Interbank Offered Rate (Libor) in der vergangenen Woche von 5,09% auf 1,66% fiel. Ebenfalls positiv ist die Aussagen von Warren Buffett zu interpretieren, der für sein privates Portfolio nun wieder amerikanische Unternehmen kauft. Wobei er auch klar gemacht hat, dass selbst er nicht weiß, wann sich die Situation an den Märkten wieder bessern wird. Er weiß nur, dass sie sich wieder positiv entwickeln wird. Regierungen weltweit haben bisher nie da gewesene Rettungspakete geschnürt um dem Finanzsektor genügend Liquidität zu verschaffen und so einen Zusammenbruch des gesamten Systems zu vermeiden.

Nicht zu übersehen sind allerdings auch die schlechten wirtschaftlichen Daten, nicht nur aus den USA. Es hat den Anschein, als drohe vielen Industriestaaten eine Rezession. Als Resultat ist das Vertrauen in die Wirtschaft – bestärkt durch die Finanzmarktkrise – auf einem niedrigen Niveau. Dies ist nicht nur in den USA und Europa der Fall, sondern auch in Lateinamerika und in Asien.Indikatoren, die diese Entwicklung untermalen, sind zum einen der starke Rückgang des Erdölpreises und auch der Rückgang des Baltic Dry Index (welcher ein wichtiger Index für das weltweite Verschiffen von Frachtgütern auf Standardrouten – und somit ein Indikator für das weltweite Wachstum ist).

Weitere Informationen und Wochenvorschau unter: www.lrt-finanzresearch.de.

Posted by Der Finanz-Experte on Oktober 20th, 2008 No Comments

Weltwirtschaft: Es geht weiter bergab

Durch die Kette von Hiobsbotschaften der vergangenen Wochen ist der Finanzsektor risikoscheu geworden – so risikoscheu, dass die Banken nicht mehr bereit sind, Kredite zu erteilen – noch nicht einmal untereinander. Deshalb fürchten führende Wirtschaftsfachleute wie der Chefvolkswirt der britischen Investmentgesellschaft Schroders, Keith Wade, dass durch diese Klemme im Kreditsystem die beabsichtigte Wirkung der letzten Leitzinssenkungen die Realwirtschaft nicht erreichen könnten. Wade geht davon aus, dass die Kapitalkosten in der reale Wirtschaft so lange hoch bleiben, bis das Vertrauen zwischen den einzelnen Finanzinstituten wieder zunimmt. Er zeichnet ein düsteres Bild der weiteren Entwicklung und ist damit nicht allein: Die Stimmen mehren sich, denen zufolge eine weltweite Rezession ins Haus steht. Wade schreibt in einem aktuellen Marktkommentar:

„Die britische Regierung kündigte die Bereitstellung einer Finanzspitze für das britische Bankensystem an. Dieser Schritt führt effektiv zur Teilverstaatlichung der größten Banken des Landes. Außerdem erhalten diese Banken Auflagen in Bezug auf ihr Handeln, ihre Kreditpolitik sowie ihre Dividenden- und Vergütungsrichtlinien.

Der britische Ansatz zur Stützung des nationalen Finanzsektors unterscheidet sich von den Maßnahmen, die bereits in den USA eingeleitet wurden. Bei dem vom US-Kongress verabschiedeten 700-Milliarden-Dollar-Rettungspaket werden die staatlichen Gelder dazu genutzt, den angeschlagenen Banken „giftige“ Anlagewerte wie hypothekenbesicherte Wertpapiere abzukaufen. Im Gegensatz dazu schlägt die britische Regierung eine direktere Form der Rekapitalisierung für die Branche vor. In früheren Finanzkrisen hat sich diese Lösung zur Wiederherstellung des Marktvertrauens als die erfolgreichere erwiesen. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on Oktober 13th, 2008 No Comments