Archive for the ‘Banken’ Category

Geldanlage in Zeiten der Finanzkrise

Anleger wollen bei der Wahl der richtigen Geldanlage natürlich immer möglichst viel Rendite erzielen. Die Leitzinsen sind jedoch jedoch seit der Finanzkrise sehr starkt zurückgegangen. Die Folge daraus ist, dass Anleger für ihr Geld in Zeiten der Finanzkrise nur noch sehr wenig Zinsen bekommen. Bekamen Verbraucher für eine Jahresanlage im Jahr vor der Finanzkrise noch bis zu 5 %, so sind es in Zeiten der Finanzkrise nur noch ca. 1 %. Die Zinssituation für Verbraucher mit fälligen Anlagen ist daher äußerst ungünstig. In Zeiten der Finanzkrise lohnt es sich daher im konservativen Bereich nur noch ausschließlich kurzfristige Kapitalanlagen zu wählen, da mittelfristig von steigenden Zinssituation auszugehen ist. Des Weiteren sollten Anleger jetzt in Fonds oder Aktienanlagen investieren. Die weltweiten Aktienmärkte sind in Zeiten der Finanzkrise sehr stark eingebrochen. Der Höhepunkt der Krise ist allerdings schon durchbrochen, sodass bei Erholung der Weltwirtschaft von mittelfristig steigenden Aktienmärkten auszugehen ist. Aus diesem Grund sollten Fondsanlagen bei jeder Geldanlage in Betracht gezogen werden. Die zu erwartenden Renditen sind weitaus höher als die konservativer Bankanlagen. Das sonst so beliebte Sparbuch sollte so gut wie gar nicht mehr genutzt werden, da der Zinssatz weit unter 1 % liegt und nicht annähernd einen Inflationsausgleich schafft. Von langfristigen Anlagen ist in Zeiten der Finanzkrise abzuraten. Wer sich jetzt für eine langfristige Geldanlage entscheidet, wird in 2-3 Jahren, wenn die Zinsen am Markt sich erholt haben, benachteiligt sein. Auch Tagesgelder sollten erstmal gemieden werden. Zu empfehlen sind neben Aktien -und Fondsanlagen kurzfristige Festgelder mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Posted by Finanz-Experte on November 11th, 2009 No Comments

Bei Depotwechsel Bonus sichern

Wer über ein Depot verfügt und bereit ist, mit diesem zu wechseln, kann sich bis zu 500 Euro Prämie sichern.

Wechselwilligen Inhabern von Investmentdepots winkt jetzt eine Prämie von bis zu 500 Euro. Wer als Neukunde bis zum 31. Dezember 2009 über die Deutsche Privatvorsorge AG ein Investmentdepot eröffnet, erhält ein Prozent seines Depotvolumens als Prämie gutgeschrieben – maximal 500 Euro. Dies gilt ab einem Depotvolumen von mindestens 20.000 Euro bis maximal 50.000 Euro. Dabei spielt es keine Rolle, ob Bestände übertragen werden oder ob es sich um Neuanlagen handelt. Berücksichtigt wird das gesamte Depotvermögen mit Geldanlagen wie Fonds, Aktien oder Zertifikate. Nur Guthaben auf Tagesgeld- oder Festgeldkonten sind von der Aktion ausgeschlossen. Die Deutsche Privatvorsorge möchte Anleger mit diesem Angebot dazu anregen, ihr Depot von den kompetenten Anlageberatern der Deutschen Privatvorsorge kritisch überprüfen und – wenn nötig – optimieren zu lassen.

“Die Höhe unserer Wechselprämie ist derzeit einzigartig im Markt. Von der Kennenlern-Aktion für Neukunden versprechen wir uns deshalb einen großen Erfolg”, betont Norbert Hergenhahn, Vorstand der Deutschen Privatvorsorge AG, die in ihrem ersten Geschäftsjahr ein bundesweites Beraternetzwerk aufgebaut hat. “In der noch immer angespannten Wirtschaftslage verharren viele private Anleger in Untätigkeit. Mit unserer Aktion wollen wir einen Anreiz schaffen, das Depot gründlich zu prüfen, und die Übertragung gleichzeitig mit einer soliden Prämie belohnen.”

Der Depotwechsel über die Deutsche Privatvorsorge ist zu folgenden depotführenden Banken und Fondsplattformen möglich: Augsburger Aktienbank, Cortal Consors, DAB Bank, European Bank for Fund Services (ebase), Fonds Depotbank, Frankfurter Fondsbank und Metzler Fund Xchange.

Den Kunden stehen damit alle Sicherheiten und Leistungen der jeweiligen depotführenden Bank zur Verfügung. “Darüber hinaus erschließen sich die Anleger mit einem Wechsel unser umfassendes Know-how bei Finanz- und Anlagethemen. Unsere unabhängigen Berater helfen dabei, das Depot zu optimieren und Neuanlagen langfristig zu planen”, so Norbert Hergenhahn.

Weitere Informationen erhalten Interessenten im Internet unter www.deutsche-privatvorsorge.de , telefonisch unter 01803 / 322 102 (9 Cent pro Minute aus dem Festnetz der DTAG; bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz können höhere Kosten anfallen) oder direkt über einen Berater der Deutschen Privatvorsorge vor Ort.

Posted by Finanz-Experte on November 6th, 2009 No Comments

Deutsche Bank beste Beraterbank

Die Besucher von WhoFinance.de stimmten in den vergangenen Monaten über die beste Beraterbank ab. Die Deutsche Bank schnitt dabei überraschend gut ab.

Über 5.700 Kunden haben auf WhoFinance.de Erfahrungsberichte über Ihre Berater abgebeben. Gute Beratung rund um die Themen Geld und Versicherungen zu finden ist sehr schwierig.

Aus mehr als 42.000 Bankfilialen wurden nur 20 Bankadressen von den Kunden auf WhoFinance.de als besonders empfehlenswert eingestuft. Das größte Vertrauen sprachen die Kunden der Deutschen Bank am Wasserturm in Mannheim aus. Sie erhielt im Durchschnitt fünf Sterne und gilt somit unter den Kunden als Top-Tipp.

Die Deutsche Bank genießt bei den Kunden großes Ansehen. Allein unter den Top 20 der besten Banken in Deutschland findet man von fünf Filialen der größten privaten Bank in Deutschland, die bundesweit 770 Filialen betreibt.

Von den 13 Filialen der quirin bank schafften es sogar acht auf die Liste der Top Banken in Deutschland.

Unter die Top Adressen wählten die Kunden auch eine Filiale der SEB Bank und drei Filialen der Sparkassen.

www.whofinance.de

Posted by Finanz-Experte on November 2nd, 2009 No Comments

Kundenmeinungen sollten wichtig für Banken sein

Mittlerweile ist es gang und gebe, über die eigenen Bankerfahrungen im Internet zu berichten. Daher sollten Banken vermehrt auf den eigenen (Internet)Ruf achten.

Die neue EU-Richtlinie, die deutsche Banken umsetzen, führt zu großer Verunsicherung unter den Bankkunden. Das Internet ist oft der Live-Ticker für Nachrichten. Vor allem die Unternehmenskommunikation wird über dieses schnelle Medium verbreitet. Die deutschen Banken erleben zurzeit, was passieren kann, wenn Meldungen verkürzt oder unvollständig weitergegeben werden und so in kürzester Zeit ein Bild entsteht, das nicht beabsichtigt ist. Denn die Genauigkeit und die Differenziertheit der Wortmeldungen sind gering. Da lauert eine große Gefahr – nicht nur für die Finanzbranche.
Millionen deutscher Haushalte erhalten in diesen Tagen Post von Ihrem Finanzinstitut. Der Grund: Viele deutsche Banken und Sparkassen ändern ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Viele Seiten, eng bedruckt mit für Laien oft unverständlichem Juristendeutsch, das weckt offensichtlich den Argwohn der Kunden.
So ist auch die Aufregung im schnellsten aller Medien, dem Internet, bereits riesengroß. Allein an einem Tag erreichte die Nachricht mehrere tausend Twitterbenutzer, dazu zahlreiche Blogeinträge, Kommentare und vermeintliche Tipps, wie zum Beispiel, den neuen AGB sofort zu widersprechen.
Was in diesem Zusammenhang auffällt, ist nicht nur die Rasanz mit der sich die Nachricht verbreitete sondern auch ihre Verkürzung. Auch dies ist ein Wesensmerkmal moderner Kommunikation über das Netz.
Nehmen wir Twitter. Gerade in diesem Jahr als das neueste, schnellste und deswegen aktuellste Nachrichtenwerkzeug des Internetzeitalters erkoren. Schnell sind sie, die 140-Zeichen-Botschaften. Es zeigt sich allerdings immer häufiger, dass sie zu einer nur annähernd differenzierten Betrachtung bestimmter Sachverhalte schlicht nicht reichen. Und so kommt es dann zum Beispiel im Kontext der Änderungen der Banken-AGB zu einer Flut von Tweets wie diesem: „Neue Banken-AGB – 150 Euro für die EC-Karte“
Richtig ist, dass einige Banken die eigenen Haftungsgrenzen auf 150 Euro erhöht haben, aber eben auch nicht alle. Richtig ist aber auch, dass die Banken nicht aus reinem Profitstreben handeln, sondern in erster Linie eine EU-Richtlinie umsetzen. Und richtig ist zudem, dass Teile der neuen AGB auch zu Gunsten des Kunden verändert wurden. So garantieren die Banken ihren Kunden zum Beispiel deutlich schnellere Überweisungen im europäischen Binnenland.
Alles Fakten, die man schlecht in 140 Zeichen unterbringen kann und die natürlich auch dem Buzz und außerdem der vorherrschenden allgemeinen Grundstimmung gegenüber Banken zuwiderlaufen.
Besonders unangenehm ist dies für Banken, die im Grunde nur die Vorteile an ihre Kunden weitergeben. Die Sparkasse Mittelholstein beispielsweise erhöht die Haftungsgrenze nicht, muss aber trotzdem einen Imageverlust fürchten.
„Selbst bei Schäden vor der Sperranzeige verzichten wir grundsätzlich auf die gesetzlich eigentlich vorgesehene Schadensbeteiligung unserer Kunden in Höhe von maximal 150 Euro und übernehmen auch diese Schäden für Sie. Und sogar bei grober Fahrlässigkeit ist Ihre Haftung auf den für die Karte geltenden Verfügungsrahmen beschränkt” so Stefan Schulze, Leiter des Bereiches Kommunikation der Sparkasse Mittelholstein AG. “Wenn Informationen sich in dieser Form verbreiten und Inhalte dem “Stille-Post”-Effekt unterliegen, ist es fast unmöglich, kommunikativ gegenzusteuern. Hier neue Wege der Kundenkommunikation zu finden, ist die Herausforderung der nächsten Jahre.”
Die Banken haben mit der unangekündigten Versendung der neuen AGB auf jeden Fall eine Lawine losgetreten, die sie so möglicherweise nicht erwartet hatten und die nun auch nur noch schwer zu steuern ist. Die Unternehmenskommunikation läuft am Unternehmen vorbei.
Umso wichtiger ist es in einem solchen Moment, genau zu wissen, was über das Thema im Internet verbreitet wird, um dann gezielt mit den Kunden kommunizieren zu können. Nur so lassen sich Missverständnisse auflösen, auf übersehene Vorteile hinweisen, vor fehlleitenden Tipps warnen oder generell die Unsicherheit der Kunden beenden.
„Der Fall zeigt, wie wichtig die Instrumente des Online Reputation Management sind“, meint Hans-Joachim Gras, Spezialist für Reputation Control bei New Communication (www.new-communication.de). „Nur durch genaue und stetige Auswertung der Mundpropaganda im Internet können Unternehmen ihre Kommunikation treffsicher auf Zielgruppen zuschneiden und kommen so in die Offensive.“
Die Kieler Agentur sichtet für ihre Kunden das Deep Web der Foren, Blogs und Social Media nach relevanten Kundenaussagen, fasst die Erkenntnisse auf Entscheider-Niveau zusammen und entwickelt auf dieser Basis konkrete Handlungskonzepte für Qualität, Marketing und Public Relations. Mehr dazu unter www.reputation-control.de.
Und die Herausforderungen für Unternehmen werden in Zukunft eher größer und drängender. So kündigten zum Beispiel die beiden Internetgiganten Microsoft und Google kürzlich an, ihre Suchmaschinen stärker auf Echtzeitdienste wie Twitter oder Facebook abzustimmen. Das wird zur Folge haben, dass Nachrichten noch schneller zirkulieren und auch Lesergruppen erreichen, die bisher mit dem Mitmach-Web noch gar keinen Kontakt haben.

www.reputation-control.de

Posted by Finanz-Experte on Oktober 28th, 2009 No Comments

Onlinebanking wird immer beliebter

onlinebankingVon den etwa 93 Millionen Girokonten in Deutschland werden inzwischen fast 40 Millionen online geführt. Davon entfallen 15,2 Millionen auf die privaten Banken. An zweiter Stelle stehen die Sparkassen und Landesbanken mit 13,8 Millionen Online-Konten. Bei den Kreditgenossenschaften und Genossenschaftlichen Zentralbanken sind es insgesamt 10,3 Millionen (siehe Grafik).

Auch die Quote der online-geführten Girokonten ist mit 56 % bei den privaten Banken am höchsten. Im Schnitt beträgt sie in der deutschen Kreditwirtschaft 42 %. Vor allem jüngere Menschen nutzen den Computer für Kontoabfragen, Überweisungen und andere Bankgeschäfte.

www.bankenverband.de

Posted by Finanz-Experte on Oktober 23rd, 2009 No Comments

Sparen ist nach wie vor gefragt

Obwohl die Wirtschaft sich Stück für Stück erholt, ist Sparen für die Deutschen nach wie vor das oberste Gebot.

Der Finanzmarkt steht derzeit ganz im Zeichen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise. Mit einem Indexwert von 51 auf einer Skala von 0 bis 100 ist das derzeitige Finanzklima in den deutschen Haushalten eher moderat ausgeprägt.

Der Index setzt sich aus der Einkommens- und Konjunkturerwartung sowie der generellen Einstellung zum Sparen und dem konkreten künftigen Sparverhalten zusammen.

Die deutschen Verbraucher überdenken derzeit ihr persönliches Sparverhalten. Dennoch halten 65 Prozent aller Befragten Sparen auch in der derzeitigen Situation für sinnvoll. Insgesamt 52 Prozent der Befragten wollen in den nächsten sechs Monaten genausoviel sparen wie bisher. Etwa 16 Prozent haben vor, ihre Sparleistung in einzelnen Produktfeldern sogar zu erhöhen. Allerdings wird jeder Dritte Deutsche (32 Prozent) künftig weniger Geld zurücklegen. Viele Konsumenten investieren lieber in konkrete Anschaffungen, als Geld “auf die hohe Kante” zu legen. Dieser Effekt wird sowohl durch das niedrige Zinsniveau und das fehlende Vertrauen an den Finanzmärkten als auch durch die vom Handel angebotenen Rabatte verstärkt.

Die Veränderung des Sparverhaltens entwickelt sich über alle betrachteten Zielgruppen hinweg ähnlich, lediglich das Niveau ist unterschiedlich stark ausgeprägt. Während etwa jeder Dritte in der Einkommensklasse bis 1.500 Euro pro Monat im nächsten halben Jahr weniger sparen will oder kann, ist es in der Einkommensschicht von 4.000 Euro und mehr nur noch jeder Fünfte.

Tagesgeld trotz niedriger Zinsen attraktiv

Das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld hat zu einer spürbaren Zurückhaltung der Bankkunden beim Abschluss neuer Finanzprodukte beigetragen. Trotz der aktuell niedrigen Zinsen bleibt das Tagesgeld für über die Hälfte der Befragten die beliebteste Sparanlage. Ebenso viele Deutsche halten Wohneigentum für eine lohnenswerte Alternative. Als vergleichsweise uninteressant gelten vor dem Hintergrund der Finanzkrise Aktien, Investmentfonds, aber auch fondsgebundene Lebensversicherungen.

Trend zu kurzfristigen und sicheren Anlageformen

Wie attraktiv einzelne Produktfelder sind, zeigt sich auch daran, wie die Haushalte in den nächsten sechs Monaten ihre Anlagen umschichten wollen. Hier stehen kurzfristige und sichere Geldanlageformen im Fokus. Mehr als ein Drittel der Befragten plant, auf einem Tagesgeldkonto Geld “zu parken”. Auch Bausparen ist bedingt durch seinen sicheren Charakter weiterhin ein beliebtes Produkt. Jeder fünfte Befragte kann sich vorstellen, mehr in Bausparverträge zu investieren. Überraschenderweise deponieren 18 Prozent der Bürger ihr Geld am liebsten zu Hause. Dieses Phänomen ist auf die Angst vor Verlust, derzeit fehlende attraktive kurzfristige Produktangebote und die geringe Bereitschaft zurückzuführen, sich in unsicheren Zeiten langfristig an Anlage- und Vorsorgeprodukte zu binden.

Während jüngere und weniger einkommensstarke Haushalte eher auf sichere Geldanlagen fokussiert sind, ist derzeit nur die kleine Zielgruppe der hohen Einkommensbezieher und vermögenden Privatkunden bereit, wieder in Aktien und Fonds zu investieren.

Insgesamt zeigt sich der GfK-Finanzklimaindex im Oktober 2009 mit einem Wert von 51 Punkten auf einem eher verhaltenen Niveau. Wesentliche neue Impulse für den Finanzmarkt sind aktuell nicht zu erwarten, so dass die Sparquote bis zum Jahresende voraussichtlich weiter sinken wird.

www.gfk.com

Posted by Finanz-Experte on Oktober 14th, 2009 No Comments

Die Tricks der Banken

Stiftung Warentest bringt ein Buch heraus, in welchem die Tricks der Banken augezeigt werden. Wo verdienen die Banken, wo müssen Sie sich in Acht nehmen?

Spätestens seit der Finanzkrise ist deutlich geworden, dass Bankberater keine neutralen Berater sondern vor allem Verkäufer sind. Lockzinsangebote, versteckte Zusatzkosten oder phantasievolle Geldanlageprodukte – die Banken lassen sich allerhand einfallen, um an das Geld ihrer Kunden zu kommen.

Das Buch „Bankentricks“ der Stiftung Warentest hilft, die Verkaufsmethoden der Bankberater zu durchschauen. So gelten zum Beispiel die Sonderzinsen, mit denen Kunden angelockt werden, oft nur für eine bestimmte Summe, beispielsweise 5.000 Euro. Liegt nur 1 Euro mehr auf dem Konto, gilt der Superzins nicht mehr. Es zeigt auch, wann der angepriesene Inflationsschutz einer Geldanlage tatsächlich ein Vorteil für den Anleger ist – und wann es sich, wie bei manchen Zertifikaten, nur um einen wertlosen Verkaufstrick handelt.

Ob im Bereich Geldanlage, Kontoführung oder Immobilienfinanzierung, das Buch zeigt, mit welchen Methoden die Banken abkassieren: Sie berechnen zum Beispiel Gebühren für die Umschreibung eines Kontos auf die Erben – obwohl dies verboten ist. Oder sie verlangen Versicherungen zur Absicherung eines Kredits, die unnötig sind und nur die Kreditkosten in die Höhe treiben. Was man den Beratern glauben kann und wann man ihnen besser mit einem gesunden Misstrauen begegnet, erfährt man hier. Das Buch nennt die Produkte, die es zu meiden gilt und informiert, wie man bei Lockangeboten den Spieß umdrehen und zu seinen eigenen Gunsten nutzen kann.

Das Buch „Bankentricks – und was Sie dagegen tun können“ hat 160 Seiten und ist ab Mittwoch, 14. Oktober 2009 für 12,90 Euro im Buchhandel erhältlich. Online bestellt werden kann es unter www.test.de/shop

Posted by Finanz-Experte on Oktober 13th, 2009 No Comments

Banken müssen beim Service für Firmenkunden nachbessern

Viele Firmenkunden würden für einen besseren Service den Bankanbieter wechseln. Gerade bei der Eröffnung der Konten wünschen sich viele Kunden besseren Service.

Pegasystems, führender Anbieter von Business-Process-Management-Lösungen, und das Marktforschungsunternehmen Finextra kamen in einer gemeinsamen Studie zu dem Ergebnis, dass 63 Prozent der Banken der Ansicht sind, mittels Electronic Bank Account Management (EBAM) neue Kunden gewinnen und bestehenden Kunden einen besseren Service bieten zu können. Aufgrund mangelnder Agilität in den IT-Abteilungen der Banken glauben allerdings 45 Prozent der Befragten, dass sie noch länger als ein Jahr benötigen werden, um die für EBAM notwendigen Prozesse und Systeme umzustrukturieren.

Die Ergebnisse der Studie zeigen die hauptsächlichen Schwierigkeiten auf, mit denen sich Banken und Geschäftskunden bei der Eröffnung und Verwaltung von Konten konfrontiert sehen. Sowohl die Unternehmen als auch die Geldinstitute setzen momentan noch auf manuelle, papierbasierte Prozesse, die ineffizient und fehleranfällig sind. SWIFT, die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication, und eine kleine Gruppe von führenden Banken, Unternehmen und IT-Anbietern haben zusammen EBAM-Standards entwickelt, um das Problem aktiv anzugehen.

„Durch unsere Mitarbeit im EBAM-Steuerungskomitee und unsere langjährige Erfahrung im Finanzsektor verstehen wir die Frustration von Geldinstituten und Unternehmen sehr gut, die mit manuellen und schwerfälligen Prozessen bei der Eröffnung, Verwaltung und Schließung von Konten zu kämpfen haben“, sagt Adi Reske, Senior Product Marketing Manager for Financial Services bei Pegasystems. Auf der einen Seite benötigen die Geschäftskunden eine bessere Handhabung ihrer Konten und einen standardisierten Weg für die Kommunikation mit ihren Banken. Auf der anderen Seite fällt es den Geldinstituten aufgrund mangelnder Agilität und IT-Ressourcen sehr schwer, auf Initiativen wie EBAM schnell zu reagieren.“

Ein weiteres Resultat der Studie ist, dass mehr als 40 Prozent der Firmenkunden bereit sind, ihre Geschäftskonten zu anderen Banken zu transferieren, wenn ihnen diese einen besseren Service bieten. Weitere 15 Prozent der Befragten erwarten von ihrem Geldinstitut ein kurzfristiges Ermöglichen von EBAM und fügen dies ihren neuen Ausschreibungen hinzu.

„Mit der richtigen Technologie zur Bereitstellung von Geschäftsprozessen und -regeln sollten eine Lösung wie EBAM oder sogar noch größere Projekte rund um On-Boarding nicht mehr als drei bis sechs Monate für die Implementierung in Anspruch nehmen“, ergänzt Reske.

„Die Ergebnisse der Studie bestätigen unsere Resultate, die wir Ende 2007 erhoben haben und die auf Anregung von Mitgliedern unserer Gesellschaft zur Einführung des EBAM-Projektes bei SWIFT führten“, erläutert Richard Delvaux, Senior Corporate Market Manager bei SWIFT, der dort federführend für das Projekt verantwortlich ist. „Obwohl das Thema nicht neu ist, bleibt es auf der Agenda aller Beteiligten ganz weit oben. Der beste Beweis dafür ist die enorme Unterstützung, die unsere EBAM-Arbeitsgruppe aus der Gemeinschaft von Banken und Unternehmen erfahren hat und die es uns ermöglichte, die ersten EBAM XML Standard Messages in weniger als in einem Jahr zu erstellen. Und das ist erst der Anfang; der unmittelbar nächste Schritt wird jetzt sein, die Nutzenerwartungen inklusive Einführung und Integration sowohl auf Banken- als auch auf Unternehmensseite zu erfüllen. Dabei ist die Rolle der Anbieter entscheidend. Aus diesem Grund haben wir sie bereits in diesem frühen Stadium in unser Projekt eingebunden.“

Der Studienbericht steht unter folgenden Link zum Download bereit: www.pega.com/link/EBAMreport

Posted by Finanz-Experte on September 22nd, 2009 No Comments

Vorsicht vor Betrug am Geldautomat

Im vergangenen Jahr gab es soviele Betrugsfälle bei Geldautomaten wie nie zuvor. Mit einigen Tipps können Sie Betrug allerdings vermeiden.

Im Jahr 2008 wurden in der EU so viele Geldautomaten-Betrugsfälle begangen wie noch nie. Dies geht aus einer Studie der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) hervor. Laut ENISA gab es 2008 eine rund 150prozentige Steigerung der Kriminalitätsrate zu 2007. Der Schaden belief sich auf knapp 500 Millionen Euro.

Immer mehr Betrüger setzen beim Geldautomaten-Betrug auf moderne Technik. Die Karteninformationen der EC-Karte oder Kreditkarte werden durch ein Zusatzgerät am Kartenschlitz mitgelesen und die Geheimzahl über eine zusätzliche Tastatur oder Kamera dokumentiert. Später wird dann mit Hilfe der Daten Geld vom Girokonto abgehoben. Dieses Vorgehen wird auch als „Skimming-Strategie“, also Abschöpf-Strategie bezeichnet.

Viele Skimming-Fälle ließen sich allerdings verhindern, meint Armin Czysz vom Verbraucherportal Zinsen.de. „Wer beim Geldabheben umsichtig ist und einige Regeln beachtet, kann Betrugsversuche frühzeitig erkennen. So kann man sich und seiner Bank viel Ärger ersparen“.

Die ENISA veröffentlichte Tipps, wie man Geldautomaten-Betrug verhindern kann. Zinsen.de hat die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Suchen Sie sich einen möglichst sicheren Geldautomaten
- Benutzen Sie keine Geldautomaten die ungewöhnlich aussehen oder unübliche Anweisungen geben. Manipulierte Geldautomaten werden auch oft mit exzessiven Warnhinweisen überzogen, um Echtheit und Sicherheit zu suggerieren.
- Nutzen Sie nach Möglichkeit in Banken stehende Geldautomaten. Insbesondere Automaten an Straßen sind für Betrüger leicht zugänglich.

- Achten Sie auf eine ordentliche Befestigung des Geldautomaten. Mittlerweile wurden auch schon ganze Automaten gefälscht, diese sind dann selbstverständlich nicht im Gebäude verankert.

Achten Sie auf das Umfeld des Geldautomaten
- Beobachten Sie das Umfeld und nutzen Sie bevorzugt gut sichtbare und beleuchtete Geldautomaten.
- Achten Sie auf aufdringliche Personen in der Warteschlange. Nehmen Sie keine Hilfe von Fremden an, wenn Ihre Kredit- oder EC-Karte und der Automat ordentlich funktionieren, brauchen Sie keine Hilfe. Lassen Sie sich von niemandem ablenken oder aus der Ruhe bringen.
- Sichern Sie Ihr Passwort beziehungsweise Ihre PIN. Stehen Sie möglichst nahe an den Geldautomaten und schirmen Sie die Tastatur mit der zweiten Hand ab.

Achten Sie auf Veränderungen am Geldautomaten
- Prüfen Sie die Vorderseite des Geldautomaten auf Auffälligkeiten. Achten Sie insbesondere darauf, ob der Automat von üblichen Bankautomaten abweicht.
- Prüfen Sie den Kartenschlitz auf Veränderungen. Über ein zusätzliches Gerät am Karteneingang versuchen Betrüger die Daten Ihrer EC- oder Kreditkarte mitzulesen.
- Prüfen Sie die Tastatur auf Veränderungen. Über eine zusätzliche Tastatur können Betrüger Ihre PIN mitlesen und speichern.
- Prüfen Sie, ob am Geldautomat eine zusätzliche Kamera angebracht ist. Auch über eine Minikamera können Betrüger Ihre PIN aufzeichnen.
- Geldautomaten, die kein Geld ausgeben, sind verdächtig. Dies gilt aber nur wenn Sie noch Geld auf Ihrem Konto verfügbar haben.
- Geldautomaten die zu keiner Bank gehören und trotzdem keine Gebühren verlangen, sollten Sie ebenfalls stutzig machen. Geldautomaten ohne Bankbindung verdienen nur über Gebühren Ihr Geld, deshalb müssen die Betreiber Geld für die Nutzung verlangen.

Was tun bei Verdacht?
- Melden Sie vom Automaten eingezogene EC-Karten sofort. Dabei ist es wichtig den Bankautomaten möglichst nicht zu verlassen und keine Hilfe von unbekannten Fremden anzunehmen.
- Wenn Sie Unregelmäßigkeiten feststellen oder Verdacht schöpfen, melden Sie diese der betroffenen Bank und gegebenenfalls der Polizei.
- Kontrollieren Sie regelmäßig den Kontostand Ihres Girokontos. So können Sie zwar keinen Betrugsfall verhindern, aber zu einer schnellen Aufklärung beitragen. Verfolgen Sie deshalb jede ungewöhnliche Kontobewegung genau und melden Sie diese gegebenenfalls Ihrer Bank.

Neben der Skimming-Strategie dokumentierte die ENISA auch immer mehr Fälle, in denen ganze Geldautomaten geraubt werden. Geklaut wird dann mit schwerem Gerät und die Geldautomaten nach Möglichkeit mit Fahrzeugen aus Ihrer Verankerung gerissen.

Mehr Informationen unter www.zinsen.de

Posted by Finanz-Experte on September 10th, 2009 No Comments

Tagesgeld Zinsentwicklung im August

Hier erfahren Sie, was sich beim Tagesgeld im August verändert hat, wer den besten Zinssatz bietet und welche Angebote besonders attraktiv sind.

Das allgemeine Zinsniveau für täglich verfügbare Spareinlagen war auch im August 2009 weiter rückläufig. Für alle auf tagesgeldvergleich.net veröffentlichten Angebote ging der durchschnittliche Zinssatz bei 5.000 Euro Einlage und einem Monat Anlagedauer von 1,99 % p.a. im Juli 2009 um rund 7 Prozent auf 1,85 % p.a. zurück. Bei 50.000 Euro Einlage reduzierte sich der Durchschnittszins von 1,86 % p.a. im Juli 2009 ebenfalls um 7 Prozent auf 1,73 % p.a. im August 2009.

Bei den Leitzinsen hat sich im August nichts getan. Sowohl FED als auch EZB, die Bank of England und die Bank of Japan haben die Leitzinssätze ihrer Währungsräume unverändert gelassen. Angesichts einer sich stabilisierenden Wirtschaft und des teilweise extrem niedrigen Zinsniveaus wären weitere Zinssenkungen hier aber auch nicht zu erwarten gewesen.

Beim für Tagesgelder als Referenzzinssatz dienenden EONIA gab es im August 2009 keine signifikanten Veränderungen. Er hat sich im untersuchten Zeitraum im Bereich von 0,33 bis 0,35 Prozent eingependelt und liegt damit auch schon so nahe Null, dass ein weiteres Nachgeben nicht zu erwarten ist.

Aktueller Spitzenreiter im Vergleich des Fachportals tagesgeldvergleich.net ist übrigens die Bank of Scotland mit ihrem Tagesgeldangebot. Seit dem 18.08.2009 bietet das Institut 2,50 Prozent Zinsen pro Jahr aufs Tagesgeld und das ohne Einschränkungen oder Kleingedrucktes.

Cortal Consors bietet zwar ebenfalls 2,50 Prozent pro Jahr jedoch für sechs Monate garantiert.

www.tagesgeldvergleich.net

Posted by Finanz-Experte on September 7th, 2009 No Comments