Archive for Oktober, 2009

Kundenmeinungen sollten wichtig für Banken sein

Mittlerweile ist es gang und gebe, über die eigenen Bankerfahrungen im Internet zu berichten. Daher sollten Banken vermehrt auf den eigenen (Internet)Ruf achten.

Die neue EU-Richtlinie, die deutsche Banken umsetzen, führt zu großer Verunsicherung unter den Bankkunden. Das Internet ist oft der Live-Ticker für Nachrichten. Vor allem die Unternehmenskommunikation wird über dieses schnelle Medium verbreitet. Die deutschen Banken erleben zurzeit, was passieren kann, wenn Meldungen verkürzt oder unvollständig weitergegeben werden und so in kürzester Zeit ein Bild entsteht, das nicht beabsichtigt ist. Denn die Genauigkeit und die Differenziertheit der Wortmeldungen sind gering. Da lauert eine große Gefahr – nicht nur für die Finanzbranche.
Millionen deutscher Haushalte erhalten in diesen Tagen Post von Ihrem Finanzinstitut. Der Grund: Viele deutsche Banken und Sparkassen ändern ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Viele Seiten, eng bedruckt mit für Laien oft unverständlichem Juristendeutsch, das weckt offensichtlich den Argwohn der Kunden.
So ist auch die Aufregung im schnellsten aller Medien, dem Internet, bereits riesengroß. Allein an einem Tag erreichte die Nachricht mehrere tausend Twitterbenutzer, dazu zahlreiche Blogeinträge, Kommentare und vermeintliche Tipps, wie zum Beispiel, den neuen AGB sofort zu widersprechen.
Was in diesem Zusammenhang auffällt, ist nicht nur die Rasanz mit der sich die Nachricht verbreitete sondern auch ihre Verkürzung. Auch dies ist ein Wesensmerkmal moderner Kommunikation über das Netz.
Nehmen wir Twitter. Gerade in diesem Jahr als das neueste, schnellste und deswegen aktuellste Nachrichtenwerkzeug des Internetzeitalters erkoren. Schnell sind sie, die 140-Zeichen-Botschaften. Es zeigt sich allerdings immer häufiger, dass sie zu einer nur annähernd differenzierten Betrachtung bestimmter Sachverhalte schlicht nicht reichen. Und so kommt es dann zum Beispiel im Kontext der Änderungen der Banken-AGB zu einer Flut von Tweets wie diesem: „Neue Banken-AGB – 150 Euro für die EC-Karte“
Richtig ist, dass einige Banken die eigenen Haftungsgrenzen auf 150 Euro erhöht haben, aber eben auch nicht alle. Richtig ist aber auch, dass die Banken nicht aus reinem Profitstreben handeln, sondern in erster Linie eine EU-Richtlinie umsetzen. Und richtig ist zudem, dass Teile der neuen AGB auch zu Gunsten des Kunden verändert wurden. So garantieren die Banken ihren Kunden zum Beispiel deutlich schnellere Überweisungen im europäischen Binnenland.
Alles Fakten, die man schlecht in 140 Zeichen unterbringen kann und die natürlich auch dem Buzz und außerdem der vorherrschenden allgemeinen Grundstimmung gegenüber Banken zuwiderlaufen.
Besonders unangenehm ist dies für Banken, die im Grunde nur die Vorteile an ihre Kunden weitergeben. Die Sparkasse Mittelholstein beispielsweise erhöht die Haftungsgrenze nicht, muss aber trotzdem einen Imageverlust fürchten.
„Selbst bei Schäden vor der Sperranzeige verzichten wir grundsätzlich auf die gesetzlich eigentlich vorgesehene Schadensbeteiligung unserer Kunden in Höhe von maximal 150 Euro und übernehmen auch diese Schäden für Sie. Und sogar bei grober Fahrlässigkeit ist Ihre Haftung auf den für die Karte geltenden Verfügungsrahmen beschränkt” so Stefan Schulze, Leiter des Bereiches Kommunikation der Sparkasse Mittelholstein AG. “Wenn Informationen sich in dieser Form verbreiten und Inhalte dem “Stille-Post”-Effekt unterliegen, ist es fast unmöglich, kommunikativ gegenzusteuern. Hier neue Wege der Kundenkommunikation zu finden, ist die Herausforderung der nächsten Jahre.”
Die Banken haben mit der unangekündigten Versendung der neuen AGB auf jeden Fall eine Lawine losgetreten, die sie so möglicherweise nicht erwartet hatten und die nun auch nur noch schwer zu steuern ist. Die Unternehmenskommunikation läuft am Unternehmen vorbei.
Umso wichtiger ist es in einem solchen Moment, genau zu wissen, was über das Thema im Internet verbreitet wird, um dann gezielt mit den Kunden kommunizieren zu können. Nur so lassen sich Missverständnisse auflösen, auf übersehene Vorteile hinweisen, vor fehlleitenden Tipps warnen oder generell die Unsicherheit der Kunden beenden.
„Der Fall zeigt, wie wichtig die Instrumente des Online Reputation Management sind“, meint Hans-Joachim Gras, Spezialist für Reputation Control bei New Communication (www.new-communication.de). „Nur durch genaue und stetige Auswertung der Mundpropaganda im Internet können Unternehmen ihre Kommunikation treffsicher auf Zielgruppen zuschneiden und kommen so in die Offensive.“
Die Kieler Agentur sichtet für ihre Kunden das Deep Web der Foren, Blogs und Social Media nach relevanten Kundenaussagen, fasst die Erkenntnisse auf Entscheider-Niveau zusammen und entwickelt auf dieser Basis konkrete Handlungskonzepte für Qualität, Marketing und Public Relations. Mehr dazu unter www.reputation-control.de.
Und die Herausforderungen für Unternehmen werden in Zukunft eher größer und drängender. So kündigten zum Beispiel die beiden Internetgiganten Microsoft und Google kürzlich an, ihre Suchmaschinen stärker auf Echtzeitdienste wie Twitter oder Facebook abzustimmen. Das wird zur Folge haben, dass Nachrichten noch schneller zirkulieren und auch Lesergruppen erreichen, die bisher mit dem Mitmach-Web noch gar keinen Kontakt haben.

www.reputation-control.de

Posted by Finanz-Experte on Oktober 28th, 2009 No Comments

Konsumklima leicht gesunken

Das Konsumklima ist leicht gesunken, die Konjunkturerwartung allerdings gestiegen. Das ist das Ergebnis der aktuellen Gfk-Studie.

Die Meldungen der letzten Wochen, wonach sich die Konjunktur in Deutschland schneller erholen könnte als bislang prognostiziert, sorgen dafür, dass die Konjunkturaussichten optimistischer beurteilt werden. Allerdings betrachten die Bundesbürger ihre eigene wirtschaftliche Lage – auch vor dem Hintergrund zunehmender Arbeitsmarktprobleme – nicht unerwartet etwas weniger zuversichtlich. Der befürchtete Einbruch bei der Beschäftigung ist jedoch bislang ausgeblieben. Im Zuge sinkender Einkommenserwartungen muss auch die Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen. Ein Grund dafür ist sicher auch die Ende September ausgelaufene Abwrackprämie.

Konjunkturerwartung: Aufwärtstrend weiter ungebrochen

Der Aufwärtstrend bei den Konjunkturerwartungen der Bundesbürger bleibt im Herbst ungebrochen. Der Indikator legt im Oktober um gut 5 Punkte zu und weist nun 8,7 Zähler auf. Das ist bereits der siebte Anstieg in Folge.

Die Konsumenten gehen zunehmend davon aus, dass der konjunkturelle Erholungsprozess doch etwas schneller einsetzen wird als noch vor einigen Monaten erhofft. So wurden in den letzten Wochen die Wachstumsprognosen für das laufende sowie das kommende Jahr deutlich nach oben revidiert. Das Herbstgutachten der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute geht inzwischen davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 5 Prozent sinken wird. Bisher gingen die Experten von einem Rückgang um 6 Prozent aus. Im nächsten Jahr soll es sogar um 1,2 Prozent wachsen. Im Frühjahr dieses Jahres wurde noch ein Minus von 0,5 Prozent erwartet. Auch der aktuelle ifo-Geschäftsklimaindex deutet mit einem Plus von 0,6 Punkten auf eine weitere vorsichtige Erholung der Konjunktur. Vor allem die allmähliche Erholung des Welthandels, die auch die bundesdeutschen Exporte wieder stimulieren dürfte, wird hier eine wichtige Rolle spielen. Dieses optimistischere Szenario gibt zudem auch berechtigten Anlass zu hoffen, dass die Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt weniger dramatisch verlaufen dürfte als noch vor wenigen Monaten prognostiziert: So gehen die Institute aktuell davon aus, dass die Arbeitslosigkeit im kommenden Jahr im Durchschnitt auf 4,1 Millionen ansteigen wird. Vor einem halben Jahr wurden noch 600.000 mehr Arbeitssuchende prognostiziert.

Einkommenserwartung: moderater Rückgang

Nach vier Anstiegen in Folge muss die Einkommenserwartung im Oktober kleine Einbußen hinnehmen. Mit einem Rückgang von 3,1 Punkten fällt der Verlust jedoch moderat aus. Aktuell weist der Indikator einen Wert von 12,9 Punkten auf. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat steht noch ein Plus von knapp 26 Punkten zu Buche.

Der Rohölpreis ist im Oktober dieses Jahres wieder deutlich gestiegen und hat Mitte des Monats sein Vorjahresniveau überschritten. Deshalb ist davon auszugehen, dass vom Energiemarkt in der nächsten Zeit keine weiteren preisdämpfenden Einflüsse ausgehen werden. Die niedrigen Rohölpreise waren hauptverantwortlich für die geringe Inflation im ersten Halbjahr 2009. Folglich wird dieser kaufkraftstärkende Stimulus für die Einkommensaussichten an Wirkung verlieren. Auf der anderen Seite sorgt der massive Wettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel in diesem Bereich weiterhin für stabile Preise.

Anschaffungsneigung: trotz Einbußen auf gutem Niveau

Die Anschaffungsneigung kann im Oktober ihr bisheriges Niveau nicht länger halten. Der Indikator muss ein Minus von rund 10 Punkten hinnehmen. Mit einem aktuellen Wert von 26,1 Punkten weist er dennoch einen vergleichsweise guten Wert auf. Dies belegt auch die Tatsache, dass die Konsumneigung derzeit mehr als 44 Punkte über ihrem entsprechenden Vorjahresstand liegt.

Dieser Rückgang ist zum einen auf die gemäßigten Einkommenserwartungen zurückzuführen. Zum anderen gehen die Preiserwartungen der Konsumenten nicht mehr weiter zurück. Hier ist offenbar ein Wendepunkt erreicht. Die Inflationsrate dürfte in den kommenden Monaten wieder in den positiven Bereich wandern, wofür vor allem die Energiepreise verantwortlich sein werden. Schließlich ist mit dem Auslaufen der Abwrackprämie eine weitere Stütze der Konsumneigung weggebrochen. Die überaus erfreuliche Entwicklung des Indikators in den letzten Monaten war neben dem ruhigen Preisklima auch auf viele subventionierte Autokäufe zurückzuführen.

Konsumklima: nur leichter Rückgang

Der Gesamtindikator prognostiziert für November einen Wert von 4,0 Punkten nach revidiert 4,2 Zählern im Oktober. Damit muss das Konsumklima zum ersten Mal seit September 2008 wieder einen Rückgang hinnehmen. Dennoch bleibt der Indikator deutlich im positiven Bereich, wenn auch das Niveau im langfristigen Vergleich weiterhin eher bescheiden ausfällt. So liegt der Durchschnittswert seit der Wiedervereinigung bei 9 Punkten und damit deutlich über dem aktuell ermittelten Stand.

Trotz dieses kleinen Rückschlags bleibt der private Konsum in diesem Jahr die wesentliche Stütze der deutschen Wirtschaft. Denn Investitionen und Exporte werden 2009 mit einem dicken Minus abschließen. Ob der private Konsum auch im kommenden Jahr diese stützende Funktion erfüllen kann, bleibt abzuwarten. Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit wird auch die Binnenkonjunktur belasten. Aufgrund der leicht aufgehellten Konjunkturaussichten für 2010 ist allerdings zu hoffen, dass der ursprünglich befürchtete Einbruch bei der Beschäftigung ausbleibt und die Arbeitslosigkeit weniger stark ansteigt als vorhergesagt.

Zur Studie

Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie “GfK-Konsumklima MAXX” und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden. In diesem Report werden die Indikatoren grafisch aufbereitet, prognostiziert und ausführlich kommentiert. Darüber hinaus finden sich darin auch Informationen über die Ausgabevorhaben der Verbraucher für 20 Bereiche der Gebrauchsgüter-, Verbrauchsgüter- und Dienstleistungsmärkte. Die GfK-Konsumklimastudie wird seit 1980 erhoben.

www.gfk.com

Posted by Finanz-Experte on Oktober 26th, 2009 No Comments

Onlinebanking wird immer beliebter

onlinebankingVon den etwa 93 Millionen Girokonten in Deutschland werden inzwischen fast 40 Millionen online geführt. Davon entfallen 15,2 Millionen auf die privaten Banken. An zweiter Stelle stehen die Sparkassen und Landesbanken mit 13,8 Millionen Online-Konten. Bei den Kreditgenossenschaften und Genossenschaftlichen Zentralbanken sind es insgesamt 10,3 Millionen (siehe Grafik).

Auch die Quote der online-geführten Girokonten ist mit 56 % bei den privaten Banken am höchsten. Im Schnitt beträgt sie in der deutschen Kreditwirtschaft 42 %. Vor allem jüngere Menschen nutzen den Computer für Kontoabfragen, Überweisungen und andere Bankgeschäfte.

www.bankenverband.de

Posted by Finanz-Experte on Oktober 23rd, 2009 No Comments

Steuerzahler profitieren vom Bürgerentlastungsgesetz

Die Steuerzahler werden laut der DVAG erheblich vom Bürgerentlastungsgesetz profitieren.

Von dem im Juni dieses Jahres vom Deutschen Bundestag beschlossenen Bürgerentlastungsgesetz wird der Steuerzahler der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) zufolge in erheblicher Weise finanziell profitieren. Nicht nur Beiträge zu gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen sind ab sofort in größerem Umfang steuerlich absetzbar. Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) informiert über die finanziellen Vorteile, die das Bürgerentlastungsgesetz Privathaushalten verschafft.

Rund 9,5 Milliarden Euro spült das neue Bürgerentlastungsgesetz nach Erwartungen der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) allein im Jahr 2010 auf die Konten der Deutschen. Denn die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung – inklusive eines gegebenenfalls erhobenen Zusatzbeitrags – und die Beiträge zu einer privaten Basiskranken- sowie einer Pflegeversicherung sind ab dem kommenden Jahr in voller Höhe steuerlich abzugsfähig. Die privaten Einsparpotenziale sind nach Auffassung der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) von erheblichem Umfang.

Das neue Bürgerentlastungsgesetz geht auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zurück. Dieses verfügte, dass eine Basiskrankenversicherung als existenzielle Vorsorgeaufwendung stärker gefördert werden muss, erinnert die Deutsche Vermögensberatung (DVAG).

Das Plus auf dem Konto sehen laut der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) alle – Arbeitnehmer, Beamte und Selbständige. Angestellte etwa können bereits mit ihrer Januar-Gehaltsabrechnung profitieren. „Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig zu überlegen, wie sich der Geldsegen am gewinnbringendsten einsetzen lässt,“ erklärt Prof. Dr. Reinfried Pohl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG). Möglichkeiten für eine sinnvolle Verwendung gibt es viele, wie er hervorhebt: Während bei dem einen die Absicherung der Arbeitskraft oder der Gesundheit im Vordergrund stehen sollte, kann es bei dem anderen richtig sein, die Altersvorsorge aufzustocken. Prof. Dr. Pohl rät dazu, sich auf die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) zu verlassen: „Ich kann daher jedem nur ans Herz legen, sich jetzt von einem Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung umfassend beraten zu lassen.“

www.dvag.com

Posted by Finanz-Experte on Oktober 22nd, 2009 No Comments

Steuererhöhungen laut DIW realistisch

Das Deutsche  Institut für Wirtschaft erwartet von der neuen Bundesregierung Steuererhöhungen. Die versprochenen Steuersenkungen werden nicht haltbar sein.

Für die Zukunft erwartet das Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung statt Erleichterungen weitere Steuererhöhungen zum Ausgleich der angeschlagenen Haushalte. „Man kann aus politischer Sicht diesen Konsolidierungsbedarf vermutlich nicht allein über die Ausgabenseite realisieren“, sagte DIW-Abteilungsleiter Prof. Dr. Viktor Steiner dem Unternehmensportal Mittelstandswiki.de und fügte hinzu, dass „aus unserer Sicht eine Kombination von Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen notwendig sein wird.“

Aus ökonomischer Sicht sei es sinnvoll, darüber zu diskutieren, welche Steuererhöhung „den geringsten ökonomischen Schaden anrichtet“. Nach Steiners Worten würden Anhebungen der Sozialbeiträge und der Einkommenssteuer erheblichen Schaden anrichten. Dagegen würde nur aus dem Blickwinkel der „ökonomischen Effizienz“ eine Erhöhung der Umsatzsteuer „tendenziell einen geringeren Schaden anrichten.“ Auch eine Anhebung der Grundsteuern und der Erbschaftssteuern wären aus rein ökonomischer Sicht „weniger schädlich“, unterstrich Steiner.

Insgesamt sei die Finanzlücke erheblich: „Wir gehen davon aus, dass über die nächsten Jahre ein Konsolidierungsbedarf bei den öffentlichen Haushalten insgesamt – also nicht nur Bund, sondern auch die anderen Haushalte, einschließlich der Sozialversicherungen – von 50 bis 75 Milliarden Euro pro Jahr besteht“, unterstrich der DIW-Experte.
Das gesamte Interview mit Prof. Steiner (Länge 5:00 min) steht Ihnen im O-Ton kostenlos zum Download zur Verfügung.

http://www.mittelstandsblog.de/2009/10/steuersenkung-ade/

Posted by Finanz-Experte on Oktober 19th, 2009 No Comments

Angst vor Inflation ist unbegründet

Verbraucher sorgen sich zurzeit um die mögliche Steigerung der Inflation. Dabei ist nicht mit einer starken Steigerung der Inflation zu rechnen.

Die Sorge vor einem Anstieg der Inflation in den Industriestaaten ist derzeit unbegründet. Zu dieser Einschätzung kommt Jürgen Rauhaus, Investmentchef Deutschland bei der Fondsgesellschaft Pioneer Investments. „Wichtige Indikatoren geben immer noch Entwarnung: Der Preisanstieg von Konsumgütern liegt annähernd bei Null“, erklärt Rauhaus. Auch sei der jüngste Anstieg des Goldpreises auf mehr als 1.000 US-Dollar pro Unze kein Indiz für allgemeine Geldentwertung. „Der Preisanstieg lässt sich vielmehr als Zeichen dafür deuten, dass sich die Investoren vor unterschiedlichen, auch geopolitischen Risiken schützen wollen“. Die jüngsten Entwicklungen am Markt untermauern laut Rauhaus diese Einschätzung: „Die Renditen von Staatsanleihen steigen nicht weiter an, in der Euro-Zone liegen sie derzeit zwischen ihren Tiefständen vom Jahresanfang und den Niveaus im Juni, als der Optimismus angesichts der wirtschaftlichen Erholung einen Höchststand erreicht hat.“

Mit Blick auf die Zinspolitik der Notenbanken erwartet Rauhaus kein baldiges Ende der geldpolitischen Unterstützungsmassnahmen. „Gerade die USA scheinen keine Eile zu haben, diese Massnahmen ad acta zu legen“. Das Festhalten an der expansiven Geldpolitik gebe nicht zwingend Anlass zur Besorgnis: In einem Szenario, in dem die Konsumausgaben ungewiss blieben, könnte auch die Inflation unter Kontrolle bleiben. „Ich erwarte nicht, dass die Verbraucher rasch wieder zu ihrem Konsumverhalten zurückkehren, dass sie vor die Krise gezeigt haben“, betont Rauhaus.

www.pioneerinvestments.de

Posted by Finanz-Experte on Oktober 16th, 2009 No Comments

Deutsche beginnen spät mit der Finanzplanung

finanzplanungDie Deutschen fangen immer später mit der Finanzplanung an. Dabei wird die Finanuzplanung einfacher, je eher man beginnt.

Finanzkrise, Stellenabbau, unsichere Rente – gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, sich intensiv mit seiner Vermögenssicherung zu beschäftigen. Rechtzeitiges Planen hilft, das Finanzkonzept optimal auf die individuellen Phasen des Lebens auszurichten. Wer also früh mit der Vorsorge anfängt, hat im Alter die besseren Karten und kann der Zukunft gelassener entgegensehen.

Eine aktuelle Umfrage des Softwareunternehmens Star Finanz jedoch zeigt, dass sich dieses Denken noch nicht in allen Köpfen festgesetzt hat: So nutzen nur knapp die Hälfte aller Befragten (43%) den Berufseinstieg, um ihre Einnahmen und Ausgaben langfristig zu planen. 6 Prozent der Teilnehmer beschäftigen sich eigenen Angaben zufolge sogar zu keinem Zeitpunkt näher mit ihrer finanziellen Zukunft.

Für Edda Castelló, Leiterin der Abteilung Geld und Recht von der Verbraucherzentrale Hamburg e.V., ist dies schwer nachvollziehbar: “Geldanlage und Altersvorsorge sind keine Geheimwissenschaft. Mit wenigen Grundregeln kann sich beinahe jeder eine vernünftige Altersvorsorge aufbauen. Wer nicht aus dem Dispo (Minus) spart, auf die Kosten achtet und sich nicht zu langfristig an Verträge bindet, hat die schlimmsten Verlustrisiken vermieden. Einen Riester-Vertrag beispielsweise kann sich jeder leisten, weil der Eigenbeitrag an das Einkommen geknüpft ist.”

www.starfinanz.de

Posted by Finanz-Experte on Oktober 15th, 2009 No Comments

Sparen ist nach wie vor gefragt

Obwohl die Wirtschaft sich Stück für Stück erholt, ist Sparen für die Deutschen nach wie vor das oberste Gebot.

Der Finanzmarkt steht derzeit ganz im Zeichen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise. Mit einem Indexwert von 51 auf einer Skala von 0 bis 100 ist das derzeitige Finanzklima in den deutschen Haushalten eher moderat ausgeprägt.

Der Index setzt sich aus der Einkommens- und Konjunkturerwartung sowie der generellen Einstellung zum Sparen und dem konkreten künftigen Sparverhalten zusammen.

Die deutschen Verbraucher überdenken derzeit ihr persönliches Sparverhalten. Dennoch halten 65 Prozent aller Befragten Sparen auch in der derzeitigen Situation für sinnvoll. Insgesamt 52 Prozent der Befragten wollen in den nächsten sechs Monaten genausoviel sparen wie bisher. Etwa 16 Prozent haben vor, ihre Sparleistung in einzelnen Produktfeldern sogar zu erhöhen. Allerdings wird jeder Dritte Deutsche (32 Prozent) künftig weniger Geld zurücklegen. Viele Konsumenten investieren lieber in konkrete Anschaffungen, als Geld “auf die hohe Kante” zu legen. Dieser Effekt wird sowohl durch das niedrige Zinsniveau und das fehlende Vertrauen an den Finanzmärkten als auch durch die vom Handel angebotenen Rabatte verstärkt.

Die Veränderung des Sparverhaltens entwickelt sich über alle betrachteten Zielgruppen hinweg ähnlich, lediglich das Niveau ist unterschiedlich stark ausgeprägt. Während etwa jeder Dritte in der Einkommensklasse bis 1.500 Euro pro Monat im nächsten halben Jahr weniger sparen will oder kann, ist es in der Einkommensschicht von 4.000 Euro und mehr nur noch jeder Fünfte.

Tagesgeld trotz niedriger Zinsen attraktiv

Das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld hat zu einer spürbaren Zurückhaltung der Bankkunden beim Abschluss neuer Finanzprodukte beigetragen. Trotz der aktuell niedrigen Zinsen bleibt das Tagesgeld für über die Hälfte der Befragten die beliebteste Sparanlage. Ebenso viele Deutsche halten Wohneigentum für eine lohnenswerte Alternative. Als vergleichsweise uninteressant gelten vor dem Hintergrund der Finanzkrise Aktien, Investmentfonds, aber auch fondsgebundene Lebensversicherungen.

Trend zu kurzfristigen und sicheren Anlageformen

Wie attraktiv einzelne Produktfelder sind, zeigt sich auch daran, wie die Haushalte in den nächsten sechs Monaten ihre Anlagen umschichten wollen. Hier stehen kurzfristige und sichere Geldanlageformen im Fokus. Mehr als ein Drittel der Befragten plant, auf einem Tagesgeldkonto Geld “zu parken”. Auch Bausparen ist bedingt durch seinen sicheren Charakter weiterhin ein beliebtes Produkt. Jeder fünfte Befragte kann sich vorstellen, mehr in Bausparverträge zu investieren. Überraschenderweise deponieren 18 Prozent der Bürger ihr Geld am liebsten zu Hause. Dieses Phänomen ist auf die Angst vor Verlust, derzeit fehlende attraktive kurzfristige Produktangebote und die geringe Bereitschaft zurückzuführen, sich in unsicheren Zeiten langfristig an Anlage- und Vorsorgeprodukte zu binden.

Während jüngere und weniger einkommensstarke Haushalte eher auf sichere Geldanlagen fokussiert sind, ist derzeit nur die kleine Zielgruppe der hohen Einkommensbezieher und vermögenden Privatkunden bereit, wieder in Aktien und Fonds zu investieren.

Insgesamt zeigt sich der GfK-Finanzklimaindex im Oktober 2009 mit einem Wert von 51 Punkten auf einem eher verhaltenen Niveau. Wesentliche neue Impulse für den Finanzmarkt sind aktuell nicht zu erwarten, so dass die Sparquote bis zum Jahresende voraussichtlich weiter sinken wird.

www.gfk.com

Posted by Finanz-Experte on Oktober 14th, 2009 No Comments

Die Tricks der Banken

Stiftung Warentest bringt ein Buch heraus, in welchem die Tricks der Banken augezeigt werden. Wo verdienen die Banken, wo müssen Sie sich in Acht nehmen?

Spätestens seit der Finanzkrise ist deutlich geworden, dass Bankberater keine neutralen Berater sondern vor allem Verkäufer sind. Lockzinsangebote, versteckte Zusatzkosten oder phantasievolle Geldanlageprodukte – die Banken lassen sich allerhand einfallen, um an das Geld ihrer Kunden zu kommen.

Das Buch „Bankentricks“ der Stiftung Warentest hilft, die Verkaufsmethoden der Bankberater zu durchschauen. So gelten zum Beispiel die Sonderzinsen, mit denen Kunden angelockt werden, oft nur für eine bestimmte Summe, beispielsweise 5.000 Euro. Liegt nur 1 Euro mehr auf dem Konto, gilt der Superzins nicht mehr. Es zeigt auch, wann der angepriesene Inflationsschutz einer Geldanlage tatsächlich ein Vorteil für den Anleger ist – und wann es sich, wie bei manchen Zertifikaten, nur um einen wertlosen Verkaufstrick handelt.

Ob im Bereich Geldanlage, Kontoführung oder Immobilienfinanzierung, das Buch zeigt, mit welchen Methoden die Banken abkassieren: Sie berechnen zum Beispiel Gebühren für die Umschreibung eines Kontos auf die Erben – obwohl dies verboten ist. Oder sie verlangen Versicherungen zur Absicherung eines Kredits, die unnötig sind und nur die Kreditkosten in die Höhe treiben. Was man den Beratern glauben kann und wann man ihnen besser mit einem gesunden Misstrauen begegnet, erfährt man hier. Das Buch nennt die Produkte, die es zu meiden gilt und informiert, wie man bei Lockangeboten den Spieß umdrehen und zu seinen eigenen Gunsten nutzen kann.

Das Buch „Bankentricks – und was Sie dagegen tun können“ hat 160 Seiten und ist ab Mittwoch, 14. Oktober 2009 für 12,90 Euro im Buchhandel erhältlich. Online bestellt werden kann es unter www.test.de/shop

Posted by Finanz-Experte on Oktober 13th, 2009 No Comments

Onlinekredite im Überblick – September 2009

Einen Onlinekredit abzuschließen kann wesentlich sinnvoller sein, als ein klassischer Bankkredit. Hier erfahren Sie, welche Onlinekredite die besten Zinsen bieten.

KMU-INNOVATION veröffentlicht jeden Monat die am häufigsten nachgefragten Online-Kredite seiner Besucher. Kreditsuchende erhalten damit aktuelle Informationen über die Kreditkonditionen, Qualität und Kundenfreundlichkeit der Online-Kreditanbieter.

Aus den veröffentlichten Listen von Sofortkredit-Anbietern sowie Kredit-Vergleichstabellen wurden mittels Auswertung der Besucher-Klicks, der erstellten Online-Anträge, Kreditverträge und Kundenfeedbacks je eine Rangliste der besten Online-Kredite mit Schufa-Auskunft und ohne Schufa-Auskunft erstellt.

Die Rangliste wird von Online-Banken angeführt, d.h. Direktbanken und Kreditvermittlern ohne kostspieliges Filialnetz. Für Kredite ohne Schufa-Auskunft wird eine separate Rangliste publiziert.

Die Ranglisten der Online-Kreditanbieter mit Schufa und ohne Schufa bestätigen die bekannte Tatsache, dass Online-Finanzierer im Vergleich zu Filialbanken einen Zinsvorteil bringen.

Kreditsuchende erhalten mit der Publikation von Monats-Ranglisten aktuelle Informationen über günstige Online-Kreditanbieter und können auch gleich einen Online-Kreditantrag schalten.

Hier die Ergebnisse der Rangliste für Online-Kredite mit Schufa-Auskunft:

CreditPlus ist erneut Kredit-Sieger wie im Monat August 2009.

Die Credit Europe Bank liegt wie im Vormonat auf Rang 2.

Der Kreditmarktplatz smava – Online-Kreditmarktplatz für Kredite von Privatpersonen statt über die Bank – liegt neu auf Platz 3 und hat im Vergleich zum Vormonat zwei Plätze hinzugewonnen.

Die Citibank belegt Platz 4 und hat im Vergleich zum Monat August einen Rang eingebüsst.

Die Deutsche Kreditbank liegt neu auf Platz 5 und hat im Vergleich zum Vormonat einen Platz eingebüsst.

Sieger für Kredite ohne Schufa-Auskunft ist wie im Vormonat einmal mehr Bon-Kredit, gefolgt vom deutschen Finanzinstitut Creditolo und dem Portal für Schufafreie Kredite 1×1Kredit.

Die vollständigen Ranglisten der besten Online-Kredite mit Schufa-Auskunft und ohne Schufa-Auskunft finden Kreditinteressierte unter: www.kmuinnovation.com/kredit-rangliste-0909.htm

Posted by Finanz-Experte on Oktober 12th, 2009 No Comments