Archive for September, 2009

Steuerfreie Zinsen dank Sparerfreibetrag

0909_zinsenMit dem Sparerfreibetrag kann man die Zinsen steuerfrei erhalten, allerdings nur bis zu einer bestimmt Höhe.

Der Sparer-Pauschbetrag sichert jedem Bürger steuerfreie Zinsen: Bis zu 801 Euro kann jeder Sparer an Zinsen und anderen Kapitalerträgen jährlich steuerfrei einnehmen. Bei Ehepaaren sind somit 1.602 Euro steuerfrei. Erst für darüber hinausgehende Kapitalerträge fällt die Abgeltungsteuer an.

Wie viel Geld man anlegen kann, ohne Abgeltungsteuer zahlen zu müssen, zeigt das Schaubild. So bleibt bei einem Zinssatz von 3 % ein Anlagebetrag bis zu 26.700 Euro für Ledige steuerfrei, für Verheiratete sind es 53.400 Euro. Bei einem Zins von 2 % erhöht sich die steuerfreie Geldanlage auf 40.050 Euro für Ledige und 80.100 Euro für Ehepaare. Um eine sofortige steuerfreie Zinsgutschrift zu erhalten, darf der Sparer freilich nicht vergessen, seiner Bank rechtzeitig einen Freistellungsauftrag einzureichen.

www.bankenverband.de

Posted by Finanz-Experte on September 24th, 2009 No Comments

Banken müssen beim Service für Firmenkunden nachbessern

Viele Firmenkunden würden für einen besseren Service den Bankanbieter wechseln. Gerade bei der Eröffnung der Konten wünschen sich viele Kunden besseren Service.

Pegasystems, führender Anbieter von Business-Process-Management-Lösungen, und das Marktforschungsunternehmen Finextra kamen in einer gemeinsamen Studie zu dem Ergebnis, dass 63 Prozent der Banken der Ansicht sind, mittels Electronic Bank Account Management (EBAM) neue Kunden gewinnen und bestehenden Kunden einen besseren Service bieten zu können. Aufgrund mangelnder Agilität in den IT-Abteilungen der Banken glauben allerdings 45 Prozent der Befragten, dass sie noch länger als ein Jahr benötigen werden, um die für EBAM notwendigen Prozesse und Systeme umzustrukturieren.

Die Ergebnisse der Studie zeigen die hauptsächlichen Schwierigkeiten auf, mit denen sich Banken und Geschäftskunden bei der Eröffnung und Verwaltung von Konten konfrontiert sehen. Sowohl die Unternehmen als auch die Geldinstitute setzen momentan noch auf manuelle, papierbasierte Prozesse, die ineffizient und fehleranfällig sind. SWIFT, die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication, und eine kleine Gruppe von führenden Banken, Unternehmen und IT-Anbietern haben zusammen EBAM-Standards entwickelt, um das Problem aktiv anzugehen.

„Durch unsere Mitarbeit im EBAM-Steuerungskomitee und unsere langjährige Erfahrung im Finanzsektor verstehen wir die Frustration von Geldinstituten und Unternehmen sehr gut, die mit manuellen und schwerfälligen Prozessen bei der Eröffnung, Verwaltung und Schließung von Konten zu kämpfen haben“, sagt Adi Reske, Senior Product Marketing Manager for Financial Services bei Pegasystems. Auf der einen Seite benötigen die Geschäftskunden eine bessere Handhabung ihrer Konten und einen standardisierten Weg für die Kommunikation mit ihren Banken. Auf der anderen Seite fällt es den Geldinstituten aufgrund mangelnder Agilität und IT-Ressourcen sehr schwer, auf Initiativen wie EBAM schnell zu reagieren.“

Ein weiteres Resultat der Studie ist, dass mehr als 40 Prozent der Firmenkunden bereit sind, ihre Geschäftskonten zu anderen Banken zu transferieren, wenn ihnen diese einen besseren Service bieten. Weitere 15 Prozent der Befragten erwarten von ihrem Geldinstitut ein kurzfristiges Ermöglichen von EBAM und fügen dies ihren neuen Ausschreibungen hinzu.

„Mit der richtigen Technologie zur Bereitstellung von Geschäftsprozessen und -regeln sollten eine Lösung wie EBAM oder sogar noch größere Projekte rund um On-Boarding nicht mehr als drei bis sechs Monate für die Implementierung in Anspruch nehmen“, ergänzt Reske.

„Die Ergebnisse der Studie bestätigen unsere Resultate, die wir Ende 2007 erhoben haben und die auf Anregung von Mitgliedern unserer Gesellschaft zur Einführung des EBAM-Projektes bei SWIFT führten“, erläutert Richard Delvaux, Senior Corporate Market Manager bei SWIFT, der dort federführend für das Projekt verantwortlich ist. „Obwohl das Thema nicht neu ist, bleibt es auf der Agenda aller Beteiligten ganz weit oben. Der beste Beweis dafür ist die enorme Unterstützung, die unsere EBAM-Arbeitsgruppe aus der Gemeinschaft von Banken und Unternehmen erfahren hat und die es uns ermöglichte, die ersten EBAM XML Standard Messages in weniger als in einem Jahr zu erstellen. Und das ist erst der Anfang; der unmittelbar nächste Schritt wird jetzt sein, die Nutzenerwartungen inklusive Einführung und Integration sowohl auf Banken- als auch auf Unternehmensseite zu erfüllen. Dabei ist die Rolle der Anbieter entscheidend. Aus diesem Grund haben wir sie bereits in diesem frühen Stadium in unser Projekt eingebunden.“

Der Studienbericht steht unter folgenden Link zum Download bereit: www.pega.com/link/EBAMreport

Posted by Finanz-Experte on September 22nd, 2009 No Comments

Kredite für grüne Projekte

Bei kleineren Projekten ist es oftmals schwierig, einen Bankkredit zu erhalten. Wesentlich interessanter können sich da schon private Kredite gestalten.

Umweltbewusstsein und steigende Energiekosten sind die Haupttreiber für eine umweltgerechte Sanierung der eigenen vier Wände. Ob nun die Wärmedämmung des Hauses, der Einbau einer Solarheizung für Wasser und Wohnraum oder die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach: Die Investitionen in ökologische Projekte zahlen sich aus. Allerdings müssen die mit der Umrüstung verbundenen Kosten zunächst aufgebracht werden, bevor man von den Energieeinsparungen oder dem Erzeugen von Solarstrom profitieren kann. Hier bietet sich eine Finanzierung auf www.smava.de  an. Auf dem führenden Marktplatz für Kredite von Mensch zu Mensch gibt es zahlreiche grüne Kreditprojekte.

Der smava-Nutzer „haromi54“ aus Niedersachsen benötigte für seine Hausmodernisierung zur Energieeinsparung einen Kredit über 7.500 Euro. Innerhalb von nur 3 Minuten wurde dieser Betrag von insgesamt 9 Anlegern auf smava zu einem Zinssatz von 8 Prozent finanziert. Genauso unkompliziert und schnell lief die Finanzierung der geplanten Wärmeisolierung des Wohnhauses von smava-Nutzer „Schuma“ aus Bayern. Die für die Umbaumaßnahme benötigten 5.000 Euro stellten insgesamt 11 verschiedene Anleger auf smava zu einem Zinssatz von 6,7 Prozent zur Verfügung. Der Gesamtbetrag stand innerhalb von 5 Minuten zur Verfügung.

„Auf unserem Kreditmarktplatz finanzieren sich Menschen jeden Tag gegenseitig ihre Kreditwünsche. Oftmals steht neben einem guten Zins auch der Verwendungszweck im Mittelpunkt“, erklärt smava-Geschäftsführer Alexander Artopé. „Die Finanzierung von ökologischen Vorhaben ist vielen Anlegern auf http://www.smava.de eine Herzensangelegenheit. Anleger erhalten so eine zusätzliche ‚soziale Rendite’“.

Im Gegensatz zu anderen Anbietern gibt es keine Vorabgebühren: „Bei smava wird nur eine Gebühr fällig, wenn der Kredit auch wirklich ausgezahlt wird“, sagt Artopé. „Bei anderen Anbietern müssen zusätzlich erhebliche Gebühren gezahlt werden. Das ist für Verbraucher sehr teuer und nicht sinnvoll.“ Auf Basis dieser Transparenz und rechtlich sicheren Rahmenbedingungen wurde smava von der Stiftung Warentest in Deutschland von allen Online-Kreditmarktplätzen als „erste Wahl“ bewertet.

www.smava.de

Posted by Finanz-Experte on September 11th, 2009 No Comments

Vorsicht vor Betrug am Geldautomat

Im vergangenen Jahr gab es soviele Betrugsfälle bei Geldautomaten wie nie zuvor. Mit einigen Tipps können Sie Betrug allerdings vermeiden.

Im Jahr 2008 wurden in der EU so viele Geldautomaten-Betrugsfälle begangen wie noch nie. Dies geht aus einer Studie der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) hervor. Laut ENISA gab es 2008 eine rund 150prozentige Steigerung der Kriminalitätsrate zu 2007. Der Schaden belief sich auf knapp 500 Millionen Euro.

Immer mehr Betrüger setzen beim Geldautomaten-Betrug auf moderne Technik. Die Karteninformationen der EC-Karte oder Kreditkarte werden durch ein Zusatzgerät am Kartenschlitz mitgelesen und die Geheimzahl über eine zusätzliche Tastatur oder Kamera dokumentiert. Später wird dann mit Hilfe der Daten Geld vom Girokonto abgehoben. Dieses Vorgehen wird auch als „Skimming-Strategie“, also Abschöpf-Strategie bezeichnet.

Viele Skimming-Fälle ließen sich allerdings verhindern, meint Armin Czysz vom Verbraucherportal Zinsen.de. „Wer beim Geldabheben umsichtig ist und einige Regeln beachtet, kann Betrugsversuche frühzeitig erkennen. So kann man sich und seiner Bank viel Ärger ersparen“.

Die ENISA veröffentlichte Tipps, wie man Geldautomaten-Betrug verhindern kann. Zinsen.de hat die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Suchen Sie sich einen möglichst sicheren Geldautomaten
- Benutzen Sie keine Geldautomaten die ungewöhnlich aussehen oder unübliche Anweisungen geben. Manipulierte Geldautomaten werden auch oft mit exzessiven Warnhinweisen überzogen, um Echtheit und Sicherheit zu suggerieren.
- Nutzen Sie nach Möglichkeit in Banken stehende Geldautomaten. Insbesondere Automaten an Straßen sind für Betrüger leicht zugänglich.

- Achten Sie auf eine ordentliche Befestigung des Geldautomaten. Mittlerweile wurden auch schon ganze Automaten gefälscht, diese sind dann selbstverständlich nicht im Gebäude verankert.

Achten Sie auf das Umfeld des Geldautomaten
- Beobachten Sie das Umfeld und nutzen Sie bevorzugt gut sichtbare und beleuchtete Geldautomaten.
- Achten Sie auf aufdringliche Personen in der Warteschlange. Nehmen Sie keine Hilfe von Fremden an, wenn Ihre Kredit- oder EC-Karte und der Automat ordentlich funktionieren, brauchen Sie keine Hilfe. Lassen Sie sich von niemandem ablenken oder aus der Ruhe bringen.
- Sichern Sie Ihr Passwort beziehungsweise Ihre PIN. Stehen Sie möglichst nahe an den Geldautomaten und schirmen Sie die Tastatur mit der zweiten Hand ab.

Achten Sie auf Veränderungen am Geldautomaten
- Prüfen Sie die Vorderseite des Geldautomaten auf Auffälligkeiten. Achten Sie insbesondere darauf, ob der Automat von üblichen Bankautomaten abweicht.
- Prüfen Sie den Kartenschlitz auf Veränderungen. Über ein zusätzliches Gerät am Karteneingang versuchen Betrüger die Daten Ihrer EC- oder Kreditkarte mitzulesen.
- Prüfen Sie die Tastatur auf Veränderungen. Über eine zusätzliche Tastatur können Betrüger Ihre PIN mitlesen und speichern.
- Prüfen Sie, ob am Geldautomat eine zusätzliche Kamera angebracht ist. Auch über eine Minikamera können Betrüger Ihre PIN aufzeichnen.
- Geldautomaten, die kein Geld ausgeben, sind verdächtig. Dies gilt aber nur wenn Sie noch Geld auf Ihrem Konto verfügbar haben.
- Geldautomaten die zu keiner Bank gehören und trotzdem keine Gebühren verlangen, sollten Sie ebenfalls stutzig machen. Geldautomaten ohne Bankbindung verdienen nur über Gebühren Ihr Geld, deshalb müssen die Betreiber Geld für die Nutzung verlangen.

Was tun bei Verdacht?
- Melden Sie vom Automaten eingezogene EC-Karten sofort. Dabei ist es wichtig den Bankautomaten möglichst nicht zu verlassen und keine Hilfe von unbekannten Fremden anzunehmen.
- Wenn Sie Unregelmäßigkeiten feststellen oder Verdacht schöpfen, melden Sie diese der betroffenen Bank und gegebenenfalls der Polizei.
- Kontrollieren Sie regelmäßig den Kontostand Ihres Girokontos. So können Sie zwar keinen Betrugsfall verhindern, aber zu einer schnellen Aufklärung beitragen. Verfolgen Sie deshalb jede ungewöhnliche Kontobewegung genau und melden Sie diese gegebenenfalls Ihrer Bank.

Neben der Skimming-Strategie dokumentierte die ENISA auch immer mehr Fälle, in denen ganze Geldautomaten geraubt werden. Geklaut wird dann mit schwerem Gerät und die Geldautomaten nach Möglichkeit mit Fahrzeugen aus Ihrer Verankerung gerissen.

Mehr Informationen unter www.zinsen.de

Posted by Finanz-Experte on September 10th, 2009 No Comments

Erhöhte Nachfrage nach Finanzexperten

Die Wirtschaftskrise verunsichert viele Anleger. Welche Geldanlage lohnt sich, welche nicht? Finanzexperten können beraten.

Die Deutschen sorgen sich darum, ob ihre finanziellen Weichenstellungen in der Finanzkrise noch stimmen: 41,5 Prozent der Finanz- und Versicherungsmakler erhalten mehr Anfragen aus ihrem Kundenstamm als im Vorjahr. Insbesondere in den Bereichen Altersvorsorge und Vermögensanlage haben viele Sparer großen Informationsbedarf. Dies ergab eine Befragung des Finanzberatungsunternehmen FORMAXX unter 248 seiner Makler aus dem gesamten Bundesgebiet.

Annähernd die Hälfte aller Finanz- und Versicherungsmakler berichtet, dass ihre Bestandskunden sich spürbar häufiger eigeninitiativ melden als im Jahr zuvor. Ein Anstieg in dieser Deutlichkeit gilt selbst in Krisenzeiten als ungewöhnlich: Üblicherweise setzen sich Beratungskunden nicht von sich aus, sondern erst auf Hinweis ihres Maklers mit aktuellen Chancen und Risiken auseinander. „Das stark erhöhte Anfrage-Aufkommen zeigt, wie groß die Verunsicherung bei den Kunden ist. Das haben viele Akteure in der Finanzbranche noch gar nicht realisiert“, erläutert Eugen Bucher, Vorstand der FORMAXX AG, das Ergebnis der Befragung.

Besonders hoch ist der Beratungsbedarf bei der Altersvorsorge und der Vermögensanlage. Mehr als die Hälfte aller Kunden hat Fragen zu diesen beiden Bereichen: 56,5 Prozent der Kunden machen sich Sorgen um ihre Absicherung nach dem Arbeitsleben, 58,5 möchten sichergehen, dass ihr bisher erspartes Vermögen in der Krise erhalten bleibt. „Gerade in diesen beiden Gebieten, bei denen große Summen in langfristige Verträge fließen, sollte man jetzt keine Fehler machen. Deshalb begrüßen wir, dass immer mehr Kunden sich aktiv an Makler wenden, um unabhängig beraten zu werden“, so Bucher.

Um eine unabhängige Beratung zu ermöglichen, sind die Berater von FORMAXX ausschließlich als Makler tätig. Darüber hinaus hat das Unternehmen zusammen mit renommierten Wissenschaftlern der FU Berlin und der FH Ludwigshafen die Deutsche Finanznorm entwickelt. Dieses Regelwerk vereint wirtschaftswissenschaftliche Erkenntnisse, Erfahrungen der Beratungsbranche sowie Rechtsprechungsgrundsätze und macht diese Informationen für die Beratung nutzbar.

www.formaxx.de

Posted by Finanz-Experte on September 9th, 2009 No Comments

Stärkere Erholung im Geschäftsklima des Mittelstands

Das Geschäftsklima im Mittelstand hat erneut weiter verbessert. Der Zähler konnte sich um 5,5 Punkte verbessern.

Die Erholung des mittelständischen Geschäftsklimas hat sich im August mit beschleunigtem Tempo fortgesetzt: Der zentrale Indikator, den die KfW Bankengruppe und das Münchner ifo Institut im Rahmen des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers berechnen, verbesserte sich um 5,5 Zähler auf jetzt -6,8 Saldenpunkte. Dies ist der fünfte Anstieg in Folge und zugleich der kräftigste Zuwachs seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991.

Dahinter steht ein neuer Rekordanstieg bei den Geschäftserwartungen des Mittelstands für die kommenden sechs Monate: Mit einem Plus von 8,2 Zählern – das ist fast das Vierfache einer durchschnittlichen Monatsveränderung – machten sie geradezu einen Sprung auf aktuell -1,4 Saldenpunkte und erreichten damit nahezu wieder ihr langfristiges Durchschnittsniveau. Besonders erfreulich ist, dass im August zum Klimaanstieg im Mittelstand neben den schon seit längerem wieder aufwärts gerichteten Geschäftserwartungen zum zweiten Mal in Folge auch die verbesserten Urteile zur Geschäftslage (plus 3,2 Zähler auf -11,9 Saldenpunkte) beitrugen.

Auch das Geschäftsklima bei den Großunternehmen hat sich im August kräftig aufgehellt und liegt nun nach einem Anstieg um 4,5 Zähler bei -17,7 Saldenpunkten. Damit blieb der Zuwachs jedoch deutlich hinter dem Rekordwert der kleinen und mittleren Unternehmen zurück.

“Das August-Ergebnis ist rundum erfreulich – besonders aus Sicht des Mittelstands”, kommentiert KfW-Chefvolkswirt Dr. Norbert Irsch das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer. “Man darf allerdings nicht vergessen, auf welch niedrigem Niveau die Anstiege aufsetzen.”

Für die kommenden Monate sieht Irsch zwar eine positive konjunkturelle Entwicklung, die negativen Folgen der historischen Rezession z.B. für Beschäftigung und Staatsfinanzen stünden aber noch bevor. “Auch Rückschläge sind möglich”, warnte der KfW-Chefvolkswirt, “vor allem, wenn die Stimuli aus den Konjunkturprogrammen auslaufen, die globale Nachfrage sich nicht so durchgreifend erholt, dass sie die bislang noch von der Kurzarbeit getragene Stabilisierung auf dem Arbeitsmarkt auffangen kann, oder wenn sich die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen weiter verschlechtern.”

Betrachtet man die einzelnen Teilindikatoren des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers im August, so belegen die Branchenindikatoren eine Erholung im Mittelstand auf breiter Front. Der Einzelhandel ist dabei – wie bereits im Juli – der am besten gestimmte Zweig der mittelständischen Wirtschaft. Besonders bemerkenswert ist, dass die beiden besonders stark in die Weltwirtschaft integrierten Branchen Verarbeitendes Gewerbe und Großhandel infolge der globalen Nachfrageerholung wieder Tritt zu fassen beginnen: Das Klima in der mittelständischen Industrie verbesserte sich deutlich um 7,0 Zähler auf -14,8 Saldenpunkte, während das Großhandelsklima sogar um 10,2 Zähler auf nun -4,1 Saldenpunkte anstieg. In beiden Branchen bewegen sich die Klimaeinschätzungen damit wieder auf dem Niveau vom Oktober 2008, als der tiefe Fall begann.

Die allgemeine Klimaverbesserung bei Mittelstand wie Großunternehmen schlägt sich nicht nur in weniger pessimistischen Absatzpreiserwartungen nieder, auch der Druck zum Arbeitsplatzabbau scheint etwas nachzulassen. Sowohl die mittelständischen (plus 2,5 Zähler auf -5,6 Saldenpunkte) als auch die großen Unternehmen (plus 2,3 Zähler auf -12,0 Saldenpunkte) gingen im August weniger stark von Beschäftigungsverlusten aus als in den Monaten zuvor.

Die vollständige Datentabelle und Grafiken des Indikators sind unter www.kfw.de in der Kategorie “Research” abrufbar.

Posted by Finanz-Experte on September 8th, 2009 No Comments

Tagesgeld Zinsentwicklung im August

Hier erfahren Sie, was sich beim Tagesgeld im August verändert hat, wer den besten Zinssatz bietet und welche Angebote besonders attraktiv sind.

Das allgemeine Zinsniveau für täglich verfügbare Spareinlagen war auch im August 2009 weiter rückläufig. Für alle auf tagesgeldvergleich.net veröffentlichten Angebote ging der durchschnittliche Zinssatz bei 5.000 Euro Einlage und einem Monat Anlagedauer von 1,99 % p.a. im Juli 2009 um rund 7 Prozent auf 1,85 % p.a. zurück. Bei 50.000 Euro Einlage reduzierte sich der Durchschnittszins von 1,86 % p.a. im Juli 2009 ebenfalls um 7 Prozent auf 1,73 % p.a. im August 2009.

Bei den Leitzinsen hat sich im August nichts getan. Sowohl FED als auch EZB, die Bank of England und die Bank of Japan haben die Leitzinssätze ihrer Währungsräume unverändert gelassen. Angesichts einer sich stabilisierenden Wirtschaft und des teilweise extrem niedrigen Zinsniveaus wären weitere Zinssenkungen hier aber auch nicht zu erwarten gewesen.

Beim für Tagesgelder als Referenzzinssatz dienenden EONIA gab es im August 2009 keine signifikanten Veränderungen. Er hat sich im untersuchten Zeitraum im Bereich von 0,33 bis 0,35 Prozent eingependelt und liegt damit auch schon so nahe Null, dass ein weiteres Nachgeben nicht zu erwarten ist.

Aktueller Spitzenreiter im Vergleich des Fachportals tagesgeldvergleich.net ist übrigens die Bank of Scotland mit ihrem Tagesgeldangebot. Seit dem 18.08.2009 bietet das Institut 2,50 Prozent Zinsen pro Jahr aufs Tagesgeld und das ohne Einschränkungen oder Kleingedrucktes.

Cortal Consors bietet zwar ebenfalls 2,50 Prozent pro Jahr jedoch für sechs Monate garantiert.

www.tagesgeldvergleich.net

Posted by Finanz-Experte on September 7th, 2009 No Comments

Versicherungen für Studenten

Für Studenten beginnt mit dem Studium ein ganz neuer Lebensabschnitt. Gerade als Student sollte man daher an die Änderungen der Versicherung denken.

Hurra! Endlich ist der Bescheid da! Tausende Schulabsolventen können sich in diesen Wochen über die Zulassung zum Studium freuen. Dabei denken sie sicher nicht als erstes an Krankenversicherung, Haftpflicht & Co. Dennoch ist ein Versicherungs-Check vor dem Studium und währenddessen wichtig, denn einiges ändert sich in dieser Zeit.

Obwohl man den Gedanken an so dröge Dinge wie die Versicherungen gern auf unbestimmte Zeit beiseite schiebt oder sie den Eltern überlässt, sollte man sich wirklich besser ein paar ruhige Minuten für die ungeliebte Assekuranz nehmen. Stellt man sich ein paar Beispielfälle vor, wird schnell klar, dass man auf den Versicherungsschutz eigentlich überhaupt nicht verzichten will.

Da sind beispielsweise der geklaute Laptop im Wohnheim, der verschüttete Tequila Sunrise auf dem Wildleder-Sofa, die Waschmaschine mit unbemerktem Leck, die vergessene Kerze, der Unfall beim Auslandssemester bzw. der krankheitsbedingte Rücktransport nach Deutschland, Zigaretten-Brandflecke auf dem Tisch, weil einer Gäste bei einer der berüchtigten Studentenpartys den Weg zum Aschenbecher nicht mehr gefunden hat und so weiter.

Weil man für all die dadurch entstandenen Kosten verständlicherweise bei ohnehin knappem Budget nicht selbst aufkommen möchte und einige dieser Beispiele auch die Kassen der Eltern überfordern können, braucht man Versicherungsschutz. So muss zuerst geprüft werden, in welchen Fällen die Police der Eltern noch greift und wann Versicherungsschutz für den adoleszenten Nachwuchs erlischt. Dazu gehört unbedingt die Privathaftpflichtversicherung. Wer das elterliche Heim verlässt, braucht keine Hausratversicherung, sollte es sich um die Erstausbildung handeln, der Erstwohnsitz noch bei den Eltern sein und 10 % der Versicherungssumme der Police ausreichen.

Ganz wichtig ist es auch, den Krankenversicherungsschutz zu überprüfen. So kann man sich in einem besonders günstigen Studententarif privat krankenversichern lassen und dabei all die Vorzüge eines Privatpatienten genießen. Besonders für „ältere Semester“, aber auch für zuvor gesetzlich oder privat Versicherte kann sich der Wechsel lohnen. Wann die PKV für wen sinnvoll ist, kann man unter www.finance-store.de/wechsel-pkv-student nachlesen. Der Artikel zeigt ebenfalls auf, was man tun muss, wenn man wechseln möchte.

Alle weiteren Infos über Versicherungen für Studenten, welche man unbedingt haben muss und welche man haben sollte, bekommt man kurz und knapp im Ratgeber: www.finance-store.de/versicherungsbedarf-student

Weitere Informationen zur privaten Krankenversicherung für Studenten.

Posted by Finanz-Experte on September 3rd, 2009 No Comments