Archive for Juni, 2009

Hypo Real Estate zu Schadensersatz verklagt

Das Lnadgericht in München hat ein wegweisendes Urteil abgegeben: Die Hypo Real Estate muss einem Aktionär aufgrund des Verstoßes gegen das Wertpapierhandelsgesetz Schadensersatz zahlen.

In einem Verfahren gegen die Hypo Real Estate Holding AG hat das Mitglied der Anlegerschutzanwälte und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Zuhal Canpalat aus Dortmund vor dem Landgericht München I ein wichtiges Urteil erstritten. Die Entscheidung vom 12.06.2009 liegt seit dem 22.06.2009 vollständig vor. Sie ist noch nicht rechtskräftig.

Die HRE Holding wurde durch das Landgericht München I verurteilt, einem Anleger den Schaden zu ersetzen, der ihm durch den Erwerb von Aktien der HRE am 14.12.2007 entstanden ist. Zu diesem Zeitpunkt lag der Kurs der Aktie noch bei 38,37 Euro. Bei dem Erwerb hatte der Anleger auf positive Veröffentlichungen der HRE aus August und November 2007 vertraut.

Das Landgericht München I stellte dazu fest, dass die HRE im Vorfeld der Anlageentscheidung erheblich gegen ihre Verpflichtungen nach dem Wertpapierhandelsgesetz verstoßen habe. So seien Insiderinformationen nicht veröffentlicht worden, die einen Rückschluss auf zukünftigen Wertberichtigungsbedarf in großem Umfang hätten zugelassen. Dass dieser Wertberichtigungsbedarf dann auch tatsächlich eintrat, ist hinlänglich bekannt.

Besonders bemerkenswert ist dabei, dass das Landgericht sich bei seiner Begründung weitgehend auf den Vortrag der HRE selbst stützen konnte. Im Übrigen fand es für die Darstellung der Bank zu internen Abläufen deutliche Worte:

„Gänzlich fragwürdig ist schließlich die Behauptung der Beklagten zu1), selbst am 8.1.2008 – also nur eine Woche vor der ad hoc-Mitteilung vom 15.1.2008 – habe ihrem Gesamtvorstand eine umfassende schriftliche Auswertung der Ergebnisse der Impairment-Tests noch nicht vorgelegen. Damit erweckt die Beklagte zu 1) den Eindruck, das Ergebnis der Neuberwertung in der Publizität vom 15.1.2008 sei gewissermaßen über Nacht über sie hereingebrochen.“

Das Urteil besitzt nach der Bewertung der Anlegerschutzanwälte über den Einzelfall hinaus grundlegende Bedeutung, da auf seiner Basis auch andere Geschädigte der HRE, die Ihre Aktien vor dem 15.01.2008 erworben haben, Schadensersatzansprüche geltend machen können. Dazu Anwältin Canpalat: “Das Urteil ist ein Meilenstein für den Anlegerschutz. Das Gericht hat sich nicht mit den üblichen Argumenten der Bank abspeisen lassen, sondern hat Weitsicht bewiesen und die Dinge beim Namen genannt.”

Weitere Informationen unter www.anlegerschutzanwalt.de

Posted by Finanz-Experte on Juni 26th, 2009 No Comments

Historische Wertpapiere als Zeitzeugen der Finanzgeschichte

Die Entstehung unserer heutigen Industriegesellschaft und unseres Wohlstandes wäre ohne Aktiengesellschaften in dieser Form nicht möglich gewesen. Aktien haben Firmen und Gesellschaften in die Lage versetzt, Vorhaben zu finanzieren, welche durch wenige Einzelpersonen nie zu realisieren gewesen wären. So waren es im 17. Jahrhundert zunächst die Kolonialgesellschaften, die dringend Kapital benötigten, um mit den „neuen“ Kontinenten Handel treiben und in sowie für die Kolonialmächte Europas neue Märkte erschließen zu können. Später wurden mittels Aktienkapital auch Erfindungen wie Telegraph, Telefon und Computer sowie der Bau von Eisenbahnen und Dampfschiffen möglich! Wagemutige Pioniere konnten in ferne Länder aufbrechen und mit dort Geschäfte betreiben – oder einfach “nur” Motoren konstruieren und Autos oder Flugzeuge in Serie bauen.

Sind Aktien im heutigen Zeitalter des Online-Handels nur noch „auf dem Bildschirm“ präsent, so wurden diese in Deutschland bis vor der Euro-Umstellung in der Regel noch als effektive Stücke gedruckt. Bis zur „Salonfähigkeit“ der Girosammelverwahrung bzw. in anderen Ländern auch länger gingen diese Zertifikate auch noch von Hand zu Hand, war das Abschneiden und Einreichen von Kupons zur Auszahlung der Dividende gang und gäbe.

Waren die ersten effektiven Aktien noch eine Mischung aus antiquierter Drucktechnik und handschriftlichen Abfassungen, so änderte sich das im 19. Jahrhundert: Hochdekorative Drucke ließen so manches deutsches Papier einer Brauerei oder Zuckerfabrik zu einem richtigen Kunstwerk werden – detailgetreue Stahlstichvignetten hingegen verliehen vor allem amerikanischen Eisenbahnaktien zu einem besonderen Glanz. Ob es jedoch der überzeugende Geschäftserfolg des jeweiligen Unternehmens oder einfach nur ein Versuch war, potentiellen Geldgebern mit visueller Unterstützung doch noch Geld für das eine oder andere windige Vorhaben zu entlocken, gibt oft Grund zum Nachdenken …

Heute sind Historische Wertpapiere mehr als nur das Papier, auf dem sie gedruckt sind: Sie sind Zeitzeugen unserer Geschichte und geben uns dadurch Einblicke in unsere gesellschaftliche und finanzhistorische Entwicklung. Gerade letzteres half bei heiß gelaufenen Börsen nicht wenigen Anlegern, Marktentwicklungen besser einschätzen und ihr Handeln mit „richtigen Aktien“ entsprechend ausrichten zu können.

Historische Wertpapiere sind natürlich noch eines: ein sich seit Mitte der 70er Jahre immer mehr etablierendes und zudem sehr offenes Sammelgebiet. Darüber hinaus eignen sich Historische Wertpapiere natürlich nicht nur zum Sammeln: Auch als dekorativer Wandschmuck oder als originelle Geschenkidee erfreuen sie sich bei jedermann größter Beliebtheit!
Weitere Informationen über Historische Wertpapiere und ein vielfältiges Angebot finden Sie im Nonvaleur Shop – dem Spezialisten für Original Aktien und Anleihen!

www.nonvaleur-shop.de

Posted by Finanz-Experte on Juni 25th, 2009 1 Comment

Kauflaune steigt wieder

Nachdem die Kauflust der Deutschen in den verganenen Monaten leicht stagniert ist, erfährt sie nun wieder einen leichten Aufwärtstrend.

In Deutschland scheint sich die Lage für die Verbraucher wieder etwas zu entspannen. Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen legten zu. Auch die Anschaffungsneigung verbessert sich noch einmal leicht. Der Indikator prognostiziert für Juli 2,9 Punkte und legt mit 0,3 Punkten mehr, als im Juni, nach einer Phase der Stabilität wieder etwas zu. Insgesamt bleibt das Konsumklima dennoch auf niedrigem Niveau.

Nachdem sich zuletzt die Hinweise auf ein Ende der wirtschaftlichen Talfahrt verdichtet haben, verstärken sich die Hoffnungen auf eine Stabilisierung der Konjunktur bei den Verbrauchern. So legen die Konjunkturaussichten moderat zu. Ein Grund dafür dürfte der noch recht robuste Arbeitsmarkt sein. Meldungen, denen zufolge die Inflationsrate im Mai bei null Prozent lag, zeigen ihre positive Wirkung sowohl auf die Einkommenserwartung als auch auf die Anschaffungsneigung. Beide Indikatoren gewinnen, wobei das Plus bei den Einkommensaussichten deutlich höher ausfällt. Folglich indiziert das Konsumklima für Juli eine positive Entwicklung. Allerdings steht die richtige Bewährungsprobe angesichts künftig steigender Arbeitslosenzahlen noch aus.

Bereits zum dritten Mal in Folge legt die Konjunkturerwartung im Juni dieses Jahres zu. Mit einem Plus von 5,7 Punkten fällt der Zuwachs sogar deutlicher aus als in den beiden Vormonaten. Aktuell weist der Indikator -22,6 Punkte auf. Damit setzt sich die Erholung – auf nach wie vor sehr niedrigem Niveau – auch zur Jahresmitte 2009 fort.

Der Konjunkturpessimismus nimmt etwas ab und die Konsumenten scheinen derzeit davon auszugehen, dass der starke Konjunktureinbruch nach und nach gestoppt werden kann. Sicherlich hat zu diesem Anstieg des Indikators auch der Umstand beigetragen, dass der erwartete Einbruch auf dem Arbeitsmarkt bislang ausblieb und durch verbesserte Regelungen zur Kurzarbeit hinausgeschoben wurde. Allerdings liegt der Indikator bei weitem noch zu niedrig, um aus Sicht der Verbraucher bereits von einer beginnenden Erholung sprechen zu können.

Dass die Bundesbürger mit ihrem abnehmenden Pessimismus keineswegs allein dastehen, zeigt auch der sich verstärkende Optimismus der Finanzanalysten. So haben sich die mittelfristigen Konjunkturerwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Juni spürbar verbessert. Auch das ifo Geschäftsklima hat sich im Juni zum dritten Mal in Folge leicht aufgehellt. Beide Institute sehen damit eine mögliche Stabilisierung der deutschen Wirtschaft.

Nach leichten Verlusten im Vormonat legt die Einkommenserwartung im Juni dieses Jahres wieder zu. Mit einem Plus von 6 Punkten klettert der Indikator auf -3,3 Punkte. Dies ist der höchste Wert seit April vergangenen Jahres. Der Rückgang der Inflation sowie die Aussichten der Rentner auf eine deutliche Anhebung ihrer Bezüge zum 1. Juli 2009 dürften momentan sicherlich die wesentlichen Stützpfeiler der Einkommensstimmung sein. Sie wirken der sich langsam ausbreitenden Angst vor dem Jobverlust entgegen und überlagern somit bislang die für den Indikator negativen Effekte. Allerdings ist davon auszugehen, dass mit der prognostizierten Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt auch diese Sorge stärker wird und die Einkommensaussichten auf eine große Belastungsprobe stellt.

Die Anschaffungsneigung kann im Juni dieses Jahres ihr derzeit gutes Niveau nicht nur verteidigen, sondern sogar noch leicht verbessern. Nach einem Plus von 2 Punkten in diesem Monat weist der Indikator 14,5 Punkte auf. Im Vorjahresvergleich schlägt derzeit sogar ein Plus von gut 38 Zählern zu Buche. Vor allem die sich stark abschwächende Inflation stimuliert derzeit die Konsumneigung. Sinkende Preise, beispielsweise durch die Abwrackprämie, wirken als Kaufanreize. Auch andere Branchen setzen diese Art der Preissenkung ein, um die Verbraucher zu weiteren Käufen zu animieren.

Die Tatsache, dass die Konsumenten den Finanzmärkten noch nicht wieder vollständig vertrauen, kommt der Anschaffungsneigung zudem zugute. Anstelle ihre verfügbaren Finanzmittel zu sparen, investieren Verbraucher derzeit tendenziell eher in Konsumgüter.

Ob es sich hierbei bereits um den Beginn einer nachhaltigen Erholung der Konsumstimmung handelt, muss mit einem Fragezeichen versehen werden. Entscheidend wird sein, wie sich der Arbeitsmarkt in den kommenden Wochen entwickelt.

www.gfk.com

Posted by Finanz-Experte on Juni 24th, 2009 No Comments

Hypo Real Estate – der Zusammenbruch war vorhersehbar

Die Hypo Real Estate (HRE) liegt aktuell am Boden. Der Staat versucht krampfhaft sie zu retten. Dabei war ihr Schicksal bereits vorhersehbar.

Immer mehr pikante Details um die HRE werden bekannt. Spätestens mit dem Erwerb der DEPFA war das Schicksal der Hypo Real Estate (HRE) nicht nur besiegelt: Die Verantwortlichen, insbesondere der Vorstandsvorsitzende Georg Funke, wussten dies auch. Das war am 2. Oktober 2007. Und spätestens im Frühjahr des Jahres 2008 war es auch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) klar. Das hielt Georg Funke allerdings nicht davon ab, noch in der Hauptversammlung vom 27. Mai 2008 nicht nur eine – wenn auch gekürzte – Dividende vorzuschlagen, sondern die prekäre Situation der Bank mit keinem Wort zu erwähnen.

Dabei war die Bank schon im Januar 2008 durch die BaFin verpflichtet worden, der Behörde und im Bundestag über ihre Liquiditätslage zu berichten. Im Februar wurde die Bundesbank mit der Prüfung des Geldhauses beauftragt. Am 18. Februar 2008 begann eine Sonderprüfung. Dabei wurden erhebliche Defizite festgestellt. Die Prüfer mussten häufig mehrfach rückfragen, personelle Engpässe taten sich auf. Der tägliche Liquiditätsreport hätte “nicht alle relevanten Zu- und Abflüsse” umfasst. Und die Tochter DEPFA ermittelte gar den Marktwert des größten Teils der Wertpapiere und Schuldscheindarlehen nur quartalsweise. Die HRE war zwischenzeitlich zur täglichen Mitteilung ihrer Liquiditätslage an die Bankenaufsicht verpflichtet worden.

All das hätte wohl auch einem verantwortlichen Management die Schweißperlen auf die Stirn getrieben. Für Georg Funke und seine Kollegen vom Vorstand der HRE war dies noch nicht einmal Anlass zu einer Erwähnung in der Hauptversammlung. Man kann so etwas auch bewusste Täuschung der Aktionäre und Anleger nennen. Zwischenzeitlich hat sich der ehemalige Risiko-Kontroller Stéphane Wolter einem Interview der SPIEGEL ONLINE gestellt: “Mit dem Kauf der DEPFA war das Umfallen der HRE programmiert. Die Welle an kurzfristigen Verbindlichkeiten war schon beim Erwerb der irischen Tochter so stark, dass man nur noch beten konnte: Hoffentlich trocknet der Geldmarkt für die DEPFA nicht aus!”

Weiter führt er aus, dass die Übernahme des irischen Finanzjongleurs hauptsächlich deshalb erfolgte, um eine drohende Übernahme der HRE zu verhindern. Ein stringendes Agieren zum Wohle der Aktionäre sieht anders aus. Offensichtlich ist, dass die Verpflichtung zur ad hoc-Publizität massiv verletzt wurde. “Anleger, die ihre Papiere nach dem 2. Oktober 2007 erworben haben, dürften schon allein vor diesem Hintergrund sehr gute Chancen haben, Schadenersatzansprüche gegen das Bankhaus durchzusetzen” rät Rechtsanwalt Lachmair aus München.

Dies dürfte für viele auch die einzige Möglichkeit sein, noch etwas von Ihrem Einssatz zu sehen. In der turbulenten Hauptversammlung vom 2. Juni diesen Jahres hat sich der Finanzmarktstabilisierungfonds Soffin eine 90 % – Mehrheit gesichert. Das Ziel ist klar: Die verbleibenden Aktionäre sollen aus dem Unternehmen gedrängt werden. Die dabei zu zahlende Barabfindung dürfte in der Größenordnung des Übernahmeangebots von € 1,39 pro Aktie liegen. Und der Aktienkurs der Bank ist dauerhaft im Keller: Von etwa € 40,– im Herbst 2007 sind gerade einmal etwa 3,8% übrig.

http://finanzkrise.ra-lachmair.de

Posted by Finanz-Experte on Juni 23rd, 2009 No Comments

Haben Sie schon Tagesgeld?

Immer wieder hört man von Tagesgeld. Aber so richtig weiß man nicht, was man damit anfangen kann.

Tagesgeld gibt es auf ihr Kontoguthaben. Beim Tagesgeldkonto handelt es sich um ein Guthabenkonto, auf welches Sie einen variablen, aber attraktiven Zinssatz erhalten.

Es gibt heute viele Banken, die das Tagesgeld anbieten und ein Vergleich der jeweiligen Bank kann nützich sein. Dabei spielt natürlich auch immer eine wichtige Rolle, welche Ansprüche Sie an Ihre Bank stellen.

Fordern Sie einfach unverbindlich ein Angebot der Banken an, führen Sie einen Tagesgeld Vergleich durch und lassen Sie ihr Geld wachsen. Achten Sie dabei genau auf ihre individuellen Wünsche. Achten Sie zum Beispiel darauf, ob Sie erwarten, dass es eine fest Filliale in ihrer Nähe gibt. Allerdings sollten Sie beachten, das heute onlinebanking kein Problem mehr ist. Zudem haben Sie auch Vorteile dadurch, da Sie jederzeit über ihr Konto verfügen können. Zudem bieten Tagesgeld konten noch einen tollen Vorteil!

Sie können jederzeit über das Geld auf Ihrem Konto verfügen, da es ein Girokonto ist, welches verzinst wird. Eine einfache Überweisung auf ein Referenzkonto genügt und Sie können über Ihr Erspartes verfügen – beim klassischen Sparbuch sieht das schon ganz anders aus. Hier bestehen eine dreimonatige Kündigungsfrist und eine maximale Auszahlungssumme von 2.000 Euro pro Monat.

Posted by Finanz-Experte on Juni 22nd, 2009 No Comments

Die kundenfreundlichsten Banken Deutschlands

Fünf Faktoren spielen für Kunden bei der Wahl ihrer Bank eine große Rolle: Persönliche Betreuung, Verständlichkeit, Zuverlässigkeit, Online-Beratung und Erreichbarkeit stehen im Vordergrund.

Dies geht aus einer Umfrage hervor, die das Finanzportal fimf.de unter 10.000 Bankkunden aus verschiedenen Alters- und Einkommensklassen durchgeführt hat.Diese fünf Faktoren sollen im Vordergrund stehen, wenn es darum geht, maßgeschneiderte Anlagen, Kredite, Konten oder Kreditkarten für Finanzinteressierte zu ermitteln. „Der fimf factor ist Herzstück der Bewertung auf unserem Portal und dient als Indikator für die Kundenzufriedenheit“, erläutert Egbert Ludwig, Geschäftsführer von fimf.de. „Der Vorteil unseres unabhängigen Leistungsangebotes auf fimf.de ist, dass sich die Kunden zunächst orientieren, dann vergleichen und von den Erfahrungen anderer Kunden profitieren können.“

Die aktuelle fimf.de Banken-Rangliste zeigt die Top Ten der deutschen Banken in Sachen Kundenfreundlichkeit – auf Basis der fünf Kriterien Persönliche Betreuung, Verständlichkeit, Zuverlässigkeit, Online-Beratung und Erreichbarkeit:

1. DKB Deutsche Kreditbank
2. Sparda-Bank
3. netbank
4. BBBank
5. PSD Bank
6. Sparkasse Aachen
7. Sparkasse Pforzheim Calw
8. ING-DiBa
9. Volkswagen Bank
10. Mercedes-Benz Bank

„Die aktuelle Auflistung der bewerteten Banken ist als stetig wachsende und sich verändernde Größe zu verstehen“, sagt Christian Pulm, Client Direktor des Institutes für Markt- und Kommunikationsforschung SKOPOS. „Wir führen die Bankenbefragung im Auftrag von fimf.de zweimal jährlich durch, was zur Folge haben wird, dass immer mehr Banken für die Umfrage aufgenommen werden und somit in die Bewertung einfließen.“

Internetbesucher können sich auf fimf.de erst orientieren und dann verschiedene Anbieter vergleichen. Mit dem Ziel, das verbraucherfreundlichste Finanzportal Deutschlands zu werden, bietet fimf.de Konsumenten eine unabhängige Informations- und Orientierungsplattform, die sich gerade in Zeiten der Unsicherheit an die individuellen Ansprüche der Konsumenten richtet.

Weitere Informationen zu fimf.de, zum Hintergrund der Umfrage sowie das vollständige Ranking der befragten deutschen Banken erhalten Sie unter www.fimf.de.

Posted by Finanz-Experte on Juni 22nd, 2009 No Comments

Was ist beim Tagesgeld zu beachten

Tagesgeld ist, ähnlich wie Festgeld, eine Anlage auf einem Konto. Im Vergleich zu einer Festgeldanlage zeichnet sich das Tagesgeldkonto dadurch aus, dass das angelegte Geld jederzeit verfügbar ist und man es nicht für einen gewissen Zeitraum (z.B. einen Monat) fest anlegt hat. Tagesgeld eignet sich auch für einen Ansparplan oder ähnliche Anlagen.

Das ist beim Tagesgeld zu beachten
Bei einem Tagesgeldkonto ist die Zinsvergütung eventuell geringer als bei einem Festgeldkonto, daher sollte man sich überlegen, für welche Zwecke man ein Konto auswählt. Bei Tagesgeldkonten können sich die Zinsen von einem auf den anderen Tag ändern. Ein Vorteil des Tagesgeldkontos ist auch das die Zinsen dieses Kontos höher sind als die Zinsen von z.B einem Sparkonto. Im wesentlichen ist ein Tagesgeldkonto ein Sparkonto mit höherer Verzinsung. Für langfristige Anlagen ist dennoch ein Festgeldkonto zu empfehlen.

Zusatzinformationen:
Kündigen kann man ein Tagesgeldkonto wann man möchte, es gibt keine Kündigungsfrist. Wenn die Zinsen dann wieder höher werden kann man wieder Geld einzahlen um den höchstmöglichen Gewinn zu erzielen. Ein Nachteil ist dennoch, dass man von einem solchen Konto keinen normalen Zahlungsverkehr zur Verfügung stehen hat.

Posted by Finanz-Experte on Juni 20th, 2009 No Comments

Nebenberufliche Selbstständigkeit wird immer interessanter

In Zeiten der Finanzkrise bangen viele um ihren Job. Dreiviertel der Deutschen könnten sich eine nebenberufliche Selbstständigkeit gut vorstellen.

Für die Deutschen wird die nebenberufliche Selbständigkeit immer interessanter. 76 Prozent bewerten diese Form der Existenzgründung als attraktiv. Und für mehr als jeden Zweiten stellen Verdienstmöglichkeiten und Unabhängigkeit die wichtigsten Motive für einen Schritt in die Selbständigkeit dar. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage des Direktvertriebsunternehmens Amway über die Bedeutung von Selbständigkeit speziell in der Rezession. Die Umfrage ist Teil der Amway Initiative „Zukunft Selbständigkeit“, die zweimal pro Jahr die Einstellung der Deutschen zu beruflichen Veränderungen und zur Selbständigkeit untersucht. Das Marktforschungsunternehmen GfK führte die Umfrage durch.

Im Vergleich zum Vorjahr ist das grundsätzliche Interesse an einer nebenberuflichen Existenzgründung signifikant gestiegen: Während die Umfrage des Direktvertriebsunternehmens Amway 2008 ergab, dass 62 Prozent der Deutschen den nebenberuflichen Einstieg in die Selbständigkeit für attraktiv halten, sind in der Rezession mittlerweile drei Viertel dieser Meinung (76 Prozent). „Die nebenberufliche Selbständigkeit bietet gerade in der Wirtschaftskrise die Chance, sich ein zweites finanzielles Standbein aufzubauen“, so Dimitri van den Oever, Geschäftsführer der Amway GmbH, Puchheim. „Insbesondere der Direktvertrieb ermöglicht es, ohne finanzielles Risiko in die Selbständigkeit einzusteigen.“ Das Interesse an einem hauptberuflichen Einstieg in die Selbständigkeit ist 2009 um über 20 Prozentpunkte auf 13 Prozent gesunken (2008: 36 Prozent).

Die Verdienstmöglichkeiten sind das entscheidende Motiv für einen möglichen Schritt in die Selbständigkeit (55 Prozent). Als weitere potenzielle Vorteile gelten die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten der Selbständigkeit. Der Wunsch nach beruflicher Unabhängigkeit rangiert hier mit 54 Prozent auf Rang zwei, gefolgt von der Möglichkeit, sich selbst zu verwirklichen (41 Prozent).

Der konkrete Schritt in die Selbständigkeit ist für vier von fünf Befragte derzeit dennoch nicht vorstellbar (82 Prozent). Für Verunsicherung sorgen vor allem die mit einer Selbständigkeit assoziierten Aspekte „finanzielles Risiko“ (82 Prozent) und „fehlendes Startkapital“ (68 Prozent). Fehlende staatliche Förderung wird besonders in den neuen Bundesländern kritisiert (36 Prozent).

Über die Hälfte der Deutschen beklagt laut der Amway Umfrage 2009 einen Mangel an beruflichen Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Insgesamt beurteilen 55 Prozent der Befragten ihre Chancen, sich beruflich zu verändern, als „eher schlecht“ beziehungsweise als „sehr schlecht“.

Die angestrebte Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt in Ost- und Westdeutschland existiert bis heute offenbar nicht. 78 Prozent der Befragten in Sachsen-Anhalt und 64 Prozent in Brandenburg schätzen ihre Jobchancen als „eher schlecht“ beziehungsweise als „sehr schlecht“ ein. In Baden-Württemberg vertreten nur 49 Prozent diese Ansicht.

Gegenüber 2008 spielen im Berufsleben 2009 finanzielle Aspekte eine deutlich größere Rolle als immaterielle Motive. Die finanzielle Absicherung hat aktuell mit 74,4 Prozent einen zentralen Stellenwert. Im Gegensatz dazu haben individuelle Gestaltungsspielräume, die beispielsweise eine Work-Life-Balance ermöglichen, 2009 dramatisch an Bedeutung verloren (11 Prozent). Noch 2008 rangierten Aspekte wie die Ausgewogenheit zwischen Berufs- und Privatleben (92 Prozent) oder ein kollegiales Umfeld (96 Prozent) an vorderster Stelle.

weitere Informationen zur Selbstständigkeit: http://www.zukunft-selbstaendigkeit.de/

Posted by Finanz-Experte on Juni 19th, 2009 No Comments

Wissen um Fonds wird immer geringer

Das Wissen der Deutschen um Fonds ist auf einem Rekordtief. Dies fand eine Studie, in Auftrag gegeben von AXA, heraus.

Was wissen die Anleger über Fonds? Dieser Frage ging AXA Investment Managers (AXA IM) auch in diesem Jahr wieder mit einer repräsentativen Umfrage nach. Zum vierten Mal in Folge hat das Unternehmen das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest damit beauftragt, die Deutschen zu ihrem Wissen und ihrer Einstellung gegenüber Investmentfonds zu befragen.

Erstmals wurde im Rahmen der Studie ein Wissensindex entwickelt. Das Ergebnis: Das Wissensniveau der Deutschen erreicht 2009 mit 45 von 100 möglichen Indexpunkten sein Rekordtief. Der Index lag 2006, im ersten Durchführungsjahr der Studie, noch bei 53 Punkten (2007: 50 Punkte, 2008: 51 Punkte).

Die Hälfte der Deutschen (49 %) ist in punkto Geldanlage „Anfänger“. 15 Prozent sind sogar als „Unwissende“ einzustufen. Der Anteil der „Fortgeschrittenen“ ist seit dem Vorjahr stark gesunken: Von 44 Prozent 2008 auf 30 Prozent. Die Anzahl derjenigen, die sich wirklich gut auskennen, die sogenannten „Profis“, bleiben mit sechs Prozent 2009 gegenüber dem Vorjahr (8 %) nahezu stabil. Menschen, die sich wirklich gut auskennen, lassen sich somit auch in Krisenzeiten nicht so leicht verunsichern.

Die Finanz- und vor allem die Wirtschaftskrise hat deutliche Spuren hinterlassen. Die Menschen sind verunsichert und trauen sich beim Thema Investmentfonds keine Entscheidungen mehr zu. So ist das Wissensniveau in Deutschland nicht etwa deshalb so stark gesunken, weil wesentlich mehr Fragen falsch beantwortet wurden. Vielmehr waren

sich die Deutschen so unsicher, dass sie wesentlich häufiger als in den Vorjahren mit „weiß nicht“ geantwortet haben. Dies spiegelt sich vor allem bei konkreten Fragen zu Investmentfonds wider. So antworteten beispielsweise 17 Prozent (2008: 9 %) mit „weiß nicht“ auf die Frage, ob Fondsanteile in der Regel täglich, also ohne die Einhaltung von Fristen verkauft werden könnten. 36 Prozent der Befragten verneinten die korrekte Aussage. Über die Hälfte der Deutschen weiß also nicht, dass Fonds täglich verfügbar sind.

Ebenfalls bedenklich: 62 Prozent der Befragten stimmten der Falsch-Aussage zu: „Wenn eine Fondsgesellschaft in Konkurs geht, verlieren Anleger ihr dort angelegtes Geld“. Neun Prozent antworteten mit „weiß nicht“. Somit wissen nur 30 Prozent der Deutschen, dass Fonds nicht zur Konkursmasse gehören. „Offenbar ist in der breiten Bevölkerung nicht bekannt, dass Fonds als so genanntes „Sondervermögen“ von der Fondsgesellschaft verwaltet werden und die Gelder sogar getrennt bei einer Depotbank liegen. Der Wert eines Fonds berechnet sich ausschließlich über den Wert der Wertpapiere, die im Fonds enthalten sind und hat nichts mit der Situation des Vermögensverwalters zu tun. Gerade das ist ja der Vorteil zum Beispiel gegenüber Bankeinlagen oder Zertifikaten“, sagt Karin Kleinemas, Leiterin Marketing Nordeuropa bei AXA Investment Managers. Paradox: Trotz der Skepsis gegenüber Fonds sind 53 Prozent der Befragten der Meinung, dass es jetzt wegen der niedrigen Einstiegskurse attraktiv sei, in Fonds zu investieren.

Die Unsicherheit in der Bevölkerung spiegelt sich auch in der Selbsteinschätzung der Deutschen zum Finanzwissen wider. Bei der Frage „Wie würden Sie selbst Ihr Wissen in Bezug auf finanzielle Angelegenheiten einstufen?“ zeigt sich, dass die Deutschen unsicherer sind als noch vor einem Jahr. 2008 hielten sich noch 50 Prozent der Befragten für „Experten“, in diesem Jahr sind es nur noch 47 Prozent.

So wie das Wissensniveau ist in diesem Jahr auch die Anzahl der Fondsbesitzer leicht rückläufig. Weniger als ein Fünftel der Deutschen (18 %) hält aktuell Fondsanteile (2008: 19 %). Damit halten zehn Prozent weniger Deutsche Anteile an Fonds als noch im ersten Durchführungsjahr der Studie 2006 (20 %). Markus Mündel, Senior Consultant bei der Finanzforschung von TNS Infratest überraschen diese Ergebnisse nicht: „Der Zusammenhang zwischen Fondsbesitz, Fondsaffinität und dem Wissensstand der Menschen ist ein typisches Ergebnis. Die Menschen sind verunsichert, ziehen sich aus

Fonds zurück und antworten daher weniger selbstsicher.“ Mündel vergleicht dies mit dem Kauf einer Digitalkamera. Vor dem Kauf beschäftige man sich meist intensiv mit der Thematik, den Vor- und Nachteilen und vergesse die Details dann schnell wieder. Nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“. Es sei also nicht verwunderlich, dass die Deutschen sich mit Antworten zurückhalten, so Mündel. „Fonds sind aktuell einfach nicht so präsent für viele Menschen.“

Der Vergleich mit den anderen Ländern, in denen die Studie durchgeführt wurde, zeigt große Parallelen beim Wissensstand. Unabhängig davon, wo der AXA IM Wissensindex in den Ländern im Vorjahr lag: Das Wissensniveau ist in Deutschland mit 45 Indexpunkten gegenüber 44 Punkten in Österreich, der Schweiz und den Niederlanden weitestgehend identisch. Interessant ist dabei, dass sich unsere europäischen Nachbarn in der Selbsteinschätzung ihres Finanzwissens deutlich optimistischer zeigen als wir Deutschen. Denken nur 47 Prozent der Deutschen, dass sie in Finanzfragen gut oder sehr gut Bescheid wissen, sind es in Österreich und der Schweiz jeweils 52 Prozent, in den Niederlanden sogar 70 Prozent. „Die Deutschen schätzen ihr Wissen wesentlich realistischer ein als ihre europäischen Nachbarn“, kommentiert Karin Kleinemas das Ergebnis

www.axa-im.de

Posted by Finanz-Experte on Juni 18th, 2009 No Comments

Das Quartett zur Krise

Von früher kennt mit Sicherheit jeder noch Quartetts, wie zum Beispiel ein Autoquartett. Darauf waren die Eckdaten der jeweiligen Autos vermerkt und wer beispielsweise mehr PS hatte, bekam die Karte des anderen.

Passend zur Finanzkrise haben vier Berliner Studenten ein Finanzkrisenquartett gebastelt. Auf ironische Art und Weise führen sie vor, welche Konzerne wie viele Mitarbeiter entlassen haben, wie viele Staatszuschüsse sie erhalten haben und wie stark der Aktienkurs gefallen ist. Es gibt in dem Quartett allerdings “Helden” wie zum Beispiel wie Porsche oder die Deutsche Bank.

Hier eine Beispielkarte der Hypo Real Estate:

a1

Die Studenten selbst beschreiben das Spiel folgendermaßen:

“In Zeiten wie diesen, in denen das Leben der Menschen aufgrund der Finanzkrise von Sorgen und Zukunftsängsten geprägt ist, war es schon immer hilfreich aus der Not eine Tugend zu machen. Spielerisch lernen Sie mit dem Finanzkrisenquartett die Banken und Konzerne kennen, die durch die Krise fast oder sogar ganz vernichtet wurden und haben die Chance selbst Krisen(quartett)gewinnerIn zu werden!”

Das Spiel kostet übrigens 8 Euro (plus Porto) und kann über http://www.finanzkrisenquartett.de bezogen werden.

Posted by Finanz-Experte on Juni 17th, 2009 No Comments