Archive for Mai, 2009

Forschungsarbeit zum Thema Anlegerschäden bei Depotverwaltung

Das Institut für Bankrecht führt zurzeit eine Studie durch, bei der es darum geht, herauszufinden, welche Fehler bei der Dopt- und Vermögensverwaltung einer Bank entstehen können.

Mit Blick auf die aktuelle Finanzlage wird deutlich, dass in vielen Fällen den Anlegern Schäden entstehen, die geglaubt hatten, dass sie ihr Geld vermeintlich ohne Risiko, sicher oder mit nur begrenztem Risiko angelegt haben.

Das Forschungsinstitut der Kester-Haeusler-Stiftung für Bank- und Kapitalanlagerecht beschäftigt sich mit diesem Bereich und möchte im Rahmen einer Forschungsarbeit Missstände im Bereich der fehlerhaften Depot- und Vermögensverwaltung durch Banken darstellen. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit sollen der Bundesregierung vorgelegt werden.

Als Hauptprobleme werden vier Situationen untersucht:

1. unzureichende Aufklärung des Bankkunden über die einzelnen Anlageformen (beispielsweise strukturiertes Wertpapier, Wandelanleihe und ähnliches)
2. fehlende Berücksichtigung der individuellen (Un-)Kenntnis des Bankkunden (vor allem unzureichende Betreuung von älteren Anlegern)
3. Fehler der Bank bei der eigentlichen Depot- und Vermögensverwaltung (durch Erwerb nicht gewünschter Produkte)
4. unzureichende Besprechung eines Analysebogens, des Beratungsprotokolls bzw. der einzelnen Risikoklassen

Sowohl Anleger, als auch Banken können diese Studie unterstützen. Betroffene Bankkunden können dem Forschungsinstitut der Kester-Haeusler-Stiftung für Bank- und Kapitalanlagerecht den erlebten Schaden einer fehlerhaften Depot- und Vermögensverwaltung durch Banken schriftlich mitteilen.

Auch Banken sind dazu aufgerufen, sich an dieser Forschungsarbeit zu beteiligen. Das Forschungsinstitut der Kester-Haeusler-Stiftung für Bank- und Kapitalanlagerecht setzt sich im Rahmen der Forschungsarbeit auch damit auseinander, wie einzelne Banken eine ausreichende Betreuung der Bankkunden im Bereich der Depot- und Vermögensverwaltung leisten können. Hierzu können Banken dem Forschungsinstitut der Kester-Haeusler-Stiftung für Bank- und Kapitalanlagerecht im Rahmen einer generalisierten Übersicht darstellen, wie die angesprochenen Probleme gelöst werden.

Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie auf der Seite des Forschungsinstuts unter http://www.institut-fuer-bankrecht.de.

Posted by Finanz-Experte on Mai 29th, 2009 No Comments

Comdirect kann Spitzenplatz bei Tagesgeld nicht mehr halten

Der gefallene Leitzins wirkt sich weiterhin auf die Tagesgeldzinsen aus. So hat jetzt auch comdirect, bisher einer der Spitzenreiter, die Zinsen drastisch gesenkt.

Die comdirect kann ihr Angebot von 4,00 Prozent Zinsen nicht mehr halten und nimmt drastische Zinssenkungen auf das Tagesgeldkonto Tagesgeld-Plus vor. Die Verzinsung für Neukunden bis zu einer Anlagensumme von 5.000,00 Euro wird halbiert – nur noch magere 2,0 Prozent kann der Kunde für sein Erpartes bekommen. Bei einer Anlagesumme im Bereich ab 5.000,00 Euro gibt es sogar nur noch magere 1,25 Prozent p.a.  Eigentlich wollte comdirect die Zinsanpassung erst ab dem 1. September 2009 durchführen, sah sich die Commerzbank-Tochter aufgrund der derzeitigen Marktsituation gezwungen, diese Konditionsanpassungen schon jetzt  vorzunehmen. Im Vergleich der Tagesgeld-Konten büßt die comdirect nun eine Menge Plätze ein und befindet sich jetzt im unteren Mittelfeld. Die Spitzenplätze übernehmen damit die NIBC Direkt und die Bank of Scotland.

Experten hoffen, dass der Leitzins jetzt stabil bleibt und sich somit auch die Zinsen für Tages- Festgeld wieder etwas stabilisieren beziehungsweise sogar steigen. Ob allerdings aktuell noch mehr Banken nachziehen und ihre Zinsen senken wird vor allem von der nächsten Entscheidung der Europäischen Zentralbank am kommenden Donnerstag abhängen. Dort entscheidet sich, ob was mit dem Leitzins passieren wird. Ob allerdings eine weitere Senkung wirklich hilfreich wäre wird von vielen bezweifelt.

www.tagesgeldrechner.info

Posted by Finanz-Experte on Mai 28th, 2009 No Comments

Lohnt sich der Einstieg ins Börsengeschäft?

eingemachtes_wirtschaft1

Die Frage lässt sich nicht mit einem pauschalen “Ja” oder “Nein” beantworten. Im Prinzip muss jeder für sich selbst entscheiden, ob es ihm das Risiko wert ist. Grundlegend gilt, dass nur dann Geld investiert werden sollte, wenn Sie auch ohne dieses Geld auskämen. Eine Investition mit Geld, welches für Fixkosten oder Ähnlichem benötigt wird, empfiehlt sich nicht. So muss jeder für sich selbst entscheiden, ob der Einstieg in die Börse lohnt. In Anbetracht relativ schwacher Kurse zurzeit lohnt sich die Börse als Investition langfristig aber auf jeden Fall.

Gerade die letzten Konjunkturmeldungen oder die Berichte und Bilanzen der Banken geben Grund zur Hoffnung. In der letzten Woche erreichte der DAX auch erstmalig wieder die 5000er Marke.  Die Wirtschaftslage scheint also zu bessern. Experten gehen daher davon aus, dass sich auch die Börse langfristig wieder erholen wird. Wer also jetzt in die Börse einsteigt und sein Geld langfristig anlegt, hat gute Chancen, Gewinne einstreichen zu können. Ob es Ihnen auf der anderen Seite aber das Risiko wert ist, eventuell Verluste einzustreichen, müssen Sie für sich entscheiden.

Bild: jenpix.de/pixelio

Posted by Finanz-Experte on Mai 27th, 2009 No Comments

Konsumklima hält sich konstant

Das Konsumklima hat sich im Mai nur wenig verändert. Die Konjunktur legte nur leicht zu, während die Einkommenserwartungen leicht sanken. Seit März weist bleibt das Konsumklima gleich.

Zuletzt haben sich die Hinweise dahingehend verdichtet, dass die rasante Talfahrt der deutschen Wirtschaft ihrem Ende entgegengehen dürfte und Hoffnungen auf eine vorsichtige Stabilisierung noch in diesem Jahr bestehen. So legen auch die Konjunkturaussichten  zum zweiten Mal in Folge sehr leicht zu. Auch die Anschaffungsneigung verteidigt im Mai ihr positives Niveau und bleibt nahezu unverändert. Dagegen muss die Einkommenserwartung geringe Einbußen hinnehmen. Hier dürfte sich vor allem die steigende Angst vor Arbeitslosigkeit niederschlagen, die unter anderem aufgrund der vermehrten Kurzarbeit ansteigt und die Einkommensaussichten sinken lässt. Folglich indiziert der Konsumklima-Indikator auch für Juni eine sehr stabile Konsumstimmung. Allerdings steht angesichts befürchteter zunehmender Arbeitslosigkeit die echte Belastungsprobe für die Verbraucherstimmung noch aus.

Zum zweiten Mal in Folge steigt die Konjunkturerwartung im Mai dieses Jahres mit einem Plus von 2,9 Punkten leicht. Aktuell weist der Indikator -28,3 Zähler auf. Der Rückgang der Konjunkturstimmung hat zumindest ein vorläufiges Ende gefunden. Ob damit aber bereits ein konjunktureller Wendepunkt erreicht ist, bleibt abzuwarten. Das Niveau des Indikators mit einem Minus von gut 40 Punkten im Vorjahresvergleich ist jedoch noch immer sehr niedrig.

Trotz des nach wie vor sehr ausgeprägten Konjunkturpessimismus gehen die Verbraucher davon aus, dass gesamtwirtschaftlich das Schlimmste hinter uns liegen dürfte. Auch die Finanzanalysten (ZEW-Konjunkturerwartungen) sowie die Unternehmen (ifo-Geschäftsklimaindex) haben sich zuletzt hinsichtlich der Konjunkturaussichten etwas optimistischer gezeigt. Damit sind die Chancen gestiegen, dass bis zum Jahresende 2009 zumindest eine konjunkturelle Stabilisierung gelingen kann.

Auf der einen Seite wirken derzeit das ausgesprochen ruhige Preisklima sowie die anstehenden Rentenerhöhungen von durchschnittlich 2,5 Prozent kaufkraftstabilisierend und stützten die Einkommensaussichten. Auf der anderen Seite drückt die zunehmende Angst der Bürger vor dem Jobverlust auf die Stimmung. Dies zeigt sich auch an den Ergebnissen der GfK-Studie “Challenges of Europe”. Nach einem kontinuierlichen Rückgang in den letzten Jahren ist die Sorge der deutschen Bürger in Bezug auf die Arbeitslosigkeit 2009 mit einem Zuwachs von 4 Prozentpunkten wieder leicht angestiegen. Mit derzeit 57 Prozent bleibt die Arbeitsmarktproblematik mit Abstand das Thema Nummer 1 in Deutschland. Die wahre Belastungsprobe für die Einkommenserwartung dürfte somit erst dann anstehen, wenn sich der Arbeitsmarkt im weiteren Verlauf dieses Jahres – wie von vielen Experten befürchtet – noch spürbar eintrüben wird.

Die Anschaffungsneigung verteidigt auch im Mai ihr gutes Niveau. Der Indikator verzeichnet ein minimales Plus von 0,1 Punkten und weist aktuell 12,5 Punkte auf. Im Vorjahresvergleich ist sogar ein Plus von knapp 33 Punkten zu verzeichnen.

Neben der Abwrackprämie für Pkw sowie weiteren finanziellen Anreizen aus dem Konjunkturpaket II sorgen derzeit vor allem die moderaten Preise dafür, dass sich die Konsumneigung stabil halten kann. Hinzu kommt, dass die Abwrackprämie als Kaufanreiz inzwischen auch von einer Reihe anderer Branchen kopiert wird. Das bedeutet, dass sich die Konsumenten weiter über sinkende Preise freuen dürfen. Dies stützt derzeit die Konsumneigung.

Der Gesamtindikator prognostiziert für Juni 2009 einen Wert von 2,5 Punkten nach ebenfalls 2,5 Zählern im Mai. Damit zeigt das Konsumklima seit März 2009 keine Veränderung. Das Niveau bleibt aber nach wie vor insgesamt eher niedrig.

Ob sich diese überaus robuste Entwicklung des Konsumklimas auch in den kommenden Monaten fortsetzt, wird ganz entscheidend davon abhängen, in welchem Umfang sich der Arbeitsmarkt eintrübt. Sollte das Mittel der Kurzarbeit aus Sicht der Unternehmen ausgereizt und noch keine spürbare konjunkturelle Belebung erkennbar sein, werden Unternehmen zunehmend auch Personal abbauen müssen. Dies würde die Arbeitslosigkeit ansteigen lassen, die Angst vor Jobverlust weiter schüren und damit auch das Konsumklima schwer belasten. Dennoch dürfte der Konsum in diesem Jahr den starken Einbruch bei Exporten und Investitionen etwas abmildern. Für eine vollständige Kompensation dieser Verluste ist das Konsumklima jedoch zu schwach.

Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie “GfK-Konsumklima MAXX” und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden. In diesem Report werden die Indikatoren grafisch aufbereitet, prognostiziert und ausführlich kommentiert. Darüber hinaus finden sich darin auch Informationen über die Ausgabevorhaben der Verbraucher für 20 Bereiche der Gebrauchsgüter-, Verbrauchsgüter- und Dienstleistungsmärkte. Die GfK-Konsumklimastudie wird seit 1980 erhoben.

www.gfk.com

Posted by Finanz-Experte on Mai 26th, 2009 1 Comment

Indienfonds sind die Gewinner an der Börse

An der Börse Hamburg sind Indienfonds im Fondshandel die Kursgewinner der Woche. Auf der Rangliste der Kursgewinner belegten sie die ersten zwölf Plätze. An der Spitze: Fidelity India Focus Fund (WKN A0B8SP) mit einem Kursanstieg von 27,4 Prozent.

Weitere Sieger der Woche waren 16 Osteuropafonds, deren Kurse trotz der Wirtschaftskrise um bis zu 12,4 Prozent anzogen. Größter Gewinner war hier der JPMorgan-Eastern Europe Equity Fund (WKN 973802).

Die TOP-FONDS im Mai an der Börse Hamburg strichen Wochengewinne ein. Diese beiden Fonds können einen Monat lang zu ermäßigten Spreads gehandelt werden. Beim Allianz RCM Aktien Deutschland (WKN 847143) ist der Spread auf 0,5 Prozent begrenzt; er legte um rund 6,8 Prozent zu (DAX: 3,4 Prozent).

Zweiter TOP-FONDS im Mai ist der Stuttgarter-Aktien-Fonds (WKN A0Q72H) mit einem Spread von maximal 0,15 Prozent. Der Kurs legte um rund 2 Prozent zu. Mit rund 400.000 Euro Umsatz lag er auf Platz 2 der Aktienfonds, nur leicht überrundet vom Carmignac Investissement FCP (WKN A0DP5W).

www.boersenag.de

Posted by Finanz-Experte on Mai 25th, 2009 No Comments

Tagesgeld-Hopping

Obwohl bei Tagesgeldkonten oder auch für Festgeld die Konditionen günstiger sind und darüber hinaus sicher, möchten einige Sparer trotzdem nach wie vor lieber ihr Sparbuch und Girokonto nutzen. Möchte man jederzeit Zugriff auf seine Spareinlagen haben und dennoch kein unnötiges Risiko auf Grund der derzeitigen Marktlage eingehen, ist man mit einem Tages- bzw. Festgeldkonto gut beraten.

Bei höheren Geldanlagen (ab 10.000,- EUR) lohnt es sich, die Zinsangebote der verschiedenen Banken zu vergleichen, denn schon geringe Unterschiede können sich bei solchen Geldanlagen bemerkbar machen und lassen einen möglichen Wechsel des Geldinstituts sinnvoll werden. Ein kurzfristiger Entschluss kann durchaus einen entsprechenden Gewinn bedeuten. Ist man ohnehin bei seiner Kapitalanlage an keine Laufzeiten gebunden, kann man bei Veränderungen der Zinsen kurzfristig reagieren. Tages- und Festgeldkonten können zeitnah und einfach eingerichtet werden. Ist der vereinbarte Betrag auf dem Konto gebucht, werden auch die Zinsen sofort gutgeschrieben.

Durch diese Flexibilität kann der Anleger bei einer genauen Beobachtung der Zinsentwicklung durch gezieltes Tagesgeld-Hopping immer von den attraktivsten Zinsangeboten profitieren. Doch nicht nur die Angebote für die Zinsen sollten ein Auswahlkriterium sein. Mitunter werden Kontoeröffnungsgebühren erhoben. Auch ist unbedingt darauf zu achten, dass das jeweilige Geldinstitut beim deutschen Einlagesicherungsfonds Mitglied ist. So kann man sich vor drohenden Verlusten bei einer etwaigen Insolvenz einer Bank schützen.

Erst wenn alle Risiken ausgeschlossen worden sind, die den Verlust der Kapitalanlage bedeuten könnten, ist Tagesgeld Hopping sinnvoll und auch empfehlenswert, zumal gute Angebote von Banken vorhanden sind.

Übersicht Zinsen Tagesgeld Banken

Posted by Finanz-Experte on Mai 22nd, 2009 No Comments

Anleger sind kaum bereit Risiken einzugehen

Eine aktuelle Umfrage des Feri EuroRating zeigt: Zertifikate-Emittenten sind kaum gefragt. Dafür sind Aktienindizes, Gold und Öl sehr gefragt.

Die Emittenten von Zertifikaten werden einen Absatzrückgang erleiden – das hat eine aktuellen Umfrage der Feri EuroRating Services AG ergeben, an der 23 von 31 befragten in Deutschland tätigen Emittenten von Zertifikaten teilnahmen. Auch die Anzahl der Emittenten wird nach Einschätzung der Umfrageteilnehmer (68 Prozent) zurückgehen. Dr. Tobias Schmidt erklärt den Rückgang damit, dass die Anleger eher in sichere Anlagen investieren, zudem hätten die Erfahrungen mit den Lehmann-Zertifikaten dem Vertrauen in Zertifikate geschadet.

Mehr als 52 Prozent der Befragten schätzen, dass der Absatz im Vergleich zum vergangenen Jahr im Zertifikatebereich in 2009  zurückgehen wird. 13 Prozent davon gehen gar von einem starken Rückgang aus. Die Mehrheit der Experten meint zudem, dass die Produktvielfalt zurückgehen (52 Prozent) bzw. stagnieren wird (knapp 35 Prozent). Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer (74 Prozent) ist davon überzeugt, dass sich die Laufzeiten verkürzen werden. Außerdem sind sich die meisten Profis sicher, dass sich sowohl die Komplexität der Zertifikate-Strukturen (96 Prozent) als auch die Zahl der Underlyings (stark) verringern wird (57 Prozent). Doch es gibt auch positive Einschätzungen: Sehr gutes Absatzpotential bescheinigen die Experten Garantiezertifikaten. Auch bei Discount- und Aktienzertifikaten ist die Mehrheit der Befragten zuversichtlich. Eher durchschnittlich bis schwach dürften sich dagegen Index- und Bonuszertifikate entwickeln.

Nach Einschätzung der Befragten haben Anleger das größte Interesse an Zertifikaten auf Aktienindizes, gefolgt von den Underlyings Gold und Öl sowie deutsche Aktien. Durchschnittliches bis wenig Interesse wird für Zertifikate auf internationale Aktien vorhergesagt.

Im direkten Vergleich zu anderen Anlageklassen schneiden Zertifikate sehr unterschiedlich ab: Knapp ein Drittel (32 Prozent) geht davon aus, dass Zertifikate bessere Absatzchancen haben als Aktien. Rund die Hälfte der Teilnehmer (55 Prozent) meint, die Absatzchancen wären vergleichbar. Ähnlich sieht es bei Fonds aus. Hier meinen knapp 60 Prozent, die Chancen wären identisch, während 27 Prozent bessere Aussichten bei Zertifikaten prognostizieren. Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) bescheinigt allerdings Renten bessere Absatzchancen als Zertifikaten. Hier glauben nur noch 27 Prozent an gleiche Erfolge. Noch klarer ist der Unterschied im Vergleich zu Festgeld. 77 Prozent der Befragten halten Festgeld für beliebter als Zertifikate.

Die vorliegende Umfrage wurde im April 2009 von der Feri EuroRating Services AG unter 23 Zertifikate-Emittenten durchgeführt. Weitere Informationen zur Studie sowie über das Feri Zertifikaterating finden Sie unter www.feri-zertifikaterating.de.

Posted by Finanz-Experte on Mai 19th, 2009 No Comments

Statistisches Bundesamt: Großhandelspreise sinken weiter

Das Statistische Bundesamt hat neue Zahlen veröffentlicht: Demnach lag der Index der Großhandelspreise im April 8,1 Prozent tiefer als im Vorjahr.Dies war der stärkste Rückgang seit Januar 1987 (8,6 Prozent).
Dies war der stärkste Rückgang gegenüber dem Vorjahr seit Januar 1987 (– 8,6%). Im Vergleich zum März 2009 stiegen die Großhandelspreise im April 2009 geringfügig (+ 0,1%), nachdem sie in den vergangenen acht Monaten stetig gefallen waren.
Im Bereich der festen Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse lagen die Preise um 19,5% unter denen von April 2008. Gegenüber dem Vormonat verteuerten sich die zu dieser Wirtschaftsklasse gehörenden Waren um 3,0%. Im März 2009 hatten sie sich gegenüber Februar 2009 noch um 2,1% verbilligt. Die Preise für Erze, Metalle und Metallhalbzeug verringerten sich auf Großhandelsebene gegenüber dem Vorjahr um 25,1% (– 5,2% gegenüber März 2009). Auch in der Landwirtschaft und im Nahrungsmittelsektor entwickelten sich die Preise uneinheitlich gegenüber dem Vorjahr. Die Großhandelspreise für Getreide, Saaten und Futtermittel lagen um 41,6% unter dem Preisniveau von April 2008 (– 2,7% gegenüber März 2009). Milch und Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette waren um 7,9% billiger als im April 2008, gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise jedoch (+ 0,6%), zum ersten Mal seit September 2008. Obst, Gemüse und Kartoffeln waren gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,6% teurer. Sie verbilligten sich aber gegenüber März 2009 (– 0,8%).
Die kompletten Zahlen finden Sie auf den Seiten des Statistischen Bundesamtes.

www.destatis.de

Posted by Finanz-Experte on Mai 14th, 2009 No Comments

Leitzinssenkung wirkt sich auf Zinsen aus

Nachdem Anfang Mai der Leitzins der EZB auf den historischen Tiefststand von 1,00 Prozent gesenkt wurde, passen die Banken jetzt ihre Zinsen an.
In den letzten Monaten geht es für die Zinsen beim Tagesgeld und Festgeld fast nur noch bergab. insen auf breiter Front. Die NIBC Direct, die bisher mit 4,5 Prozent Zinsen auf das Tagesgeld Spitzenreiter war, hat ihren Zinssatz auf 4,0 Prozent gesenkt. Auch die Credit Europe Bank senkt ihre Zinsen sowohl bei Fest- als auch bei Tagesgeld um gut einen halben Prozentpunkt.
Selbst für Festgeld, welches für ein Jahr angelegt wird, gibt es bei der NIBC Direct nur noch schmale 4,75 Prozent, nur für längerfristige Geldanlage kann es noch fünf Prozent Zinsen geben. Ein Tagesgeldkonto scheint also die bessere Wahl zu sein, denn erholt sich der Leitzins wieder, werden auch die Zinsen beim Tagesgeld wieder steigen. Dann ist der Anleger im Vorteil, der flexibel mit seinem Geld arbeiten kann.
Aktuell ist beim Tagesgeld vier Prozent die maximale Grenze. Sowohl die NIBC Direct, als auch Comdirect bietet für Neukunden vier Prozent Zinsen. Ob sich die Zinsen im laufenden Monat noch weiter anpassen werden, bleibt abzuwarten, ich gehe davon aus, dass sich der Höchstzins Mitte des Jahres bei 3,5 Prozent eintarieren wird.

Posted by Finanz-Experte on Mai 12th, 2009 No Comments