Kreditkarte führende Zahlart im Online-Handel
Auch im europäischen Einzelhandel bestätigt sich die im gesamten E-Commerce klare Dominanz der Kreditkarte als Zahlart Nummer eins. Im Vergleich zum Vorjahr stieg ihr Anteil um fast 6%.
Bei etwa acht von zehn Käufen im europäischen Online-Handel zahlen die Konsumenten per Kreditkarte. Das geht aus dem aktuellen “Pago Retail-Report 2008″ der Deutschen Card Services, einer Deutschen-Bank-Tochter, hervor. Offline-Zahlarten wie beispielsweies der Kauf auf Rechnung, per Nachnahme oder Vorkasse sowie das Elektronische Lastschriftverfahren verlieren an Bedeutung. Im Online-Handel spielen sie trotz der Dominanz der Kreditkarte jedoch eine größere Rolle als im gesamten E-Commerce. Im Retail werden 5,04% aller Transaktionen per Offline-Zahlart und 11,97% per Elektronischem Lastschriftverfahren beglichen. Im gesamten E-Commerce sind es nur 0,77% beziehungsweise 8,34%. Ihre Relevanz im Online-Handel ist jedoch rückläufig – zu Gunsten der Kreditkarte, die ihren Vorsprung ausbaute. Mehr Infos zum “Pago Retail-Report 2008″ finden sich im Internet unter www.ecommerce-report.de .
Anders als andere Analysen basiert die Studie der Deutschen Card Services zum “Kauf- und Zahlverhalten im Online-Handel” nicht auf Umfragen, sondern auf der Auswertung realer Transaktionen. Datengrundlage bildet die Auswahl von rund siebeneinhalb Millionen Retail-Kaufvorgängen, die über die Pago-Plattform abgewickelt wurden.
Retail-Zahlverhalten in Kürze:
- Offline-Zahlarten und Lastschrift verlieren an Bedeutung zu Gunsten der Kreditkarte
- Käufer aus UK und Nicht-Europa zahlen praktisch nur mit Kreditkarte
- Neue Zahlarten Maestro und giropay im europäischen Retail noch ausbaufähig
- Visa baut im Retail Vorsprung vor MasterCard als Top-Kreditkartenbrand aus
- Deutsche Männer geben bei Käufen im Retail der Kreditkarte als Zahlart den Vorzug
www.deutsche-card-services.com
Der Finanzkrise und drohender Rezession in Deutschland zum Trotz kann es dem Einzelhandel in diesem Jahr gelingen, stabile Umsätze zu erwirtschaften. Die Studie „GfK POS Umsatz 2009“ zeigt, dass im Jahr 2009 manche Regionen Umsätze erreichen, die weit über die vor Ort ansässige Kaufkraft hinausgehen.
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