Österreichische Online-Broker lassen sich die Diskretion bezahlen
Börse, Tipps von Finanzexperten Kommentare (0)
Schon seit Jahren ermöglichen österreichische Online-Broker auch deutschen Kunden den Handel übers Internet. In einem Angebots- und Konditionen-Vergleich hat das Anlegermagazin “Börse Online” fünf große Online-Brokerage-Anbietern in Österreich getestet. Der größte Vorteil für Kunden aus Deutschland besteht im Bankgeheimnis, das in Österreich Verfassungsrang hat. Zudem ist dort oft auch die Führung von Nummernkonten möglich.
Allerdings ist der Handel von deutschen Wertpapieren über die österreichischen Online-Broker in der Regel deutlich teurer als über deutsche Anbieter. Denn deutsche Börsenplätze gelten bei vielen österreichischen Brokern nicht als Heimatbörsen. Auch Depotgebühren, die manche Broker in Deutschland längst gestrichen haben oder an einfach zu erfüllende Voraussetzungen knüpfen, sind in Österreich noch immer stark verbreitet. Zum Teil kommen auch noch Gebühren für das Verrechnungskonto hinzu.
Der günstigste Broker des “Börse Online”-Vergleichs mit Blick auf die Order-Spesen ist brokerjet.at, der zur Erste-Bank-Gruppe gehört und sich vornehmlich an aktive Trader richtet. Den kompletten Vergleich finden Sie in “Börse Online” Ausgabe 35/2008.
Der Finanz-Experte @ August 22, 2008