Covered Bonds sollen Kreditkrise in den USA lösen

Die vier größten US-amerikanischen Banken haben zeitgleich angekündigt, Covered Bonds zu emittieren. Hierbei handelt es sich um Wertpapiere, die auf dem Konzept des deutschen Hypothekenpfandbriefs aufbauen und die Refinanzierungsbasis US-amerikanischer Kreditinstitute erweitern sollen.

Louis Hagen, Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Vorstandes des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken (vdp): “Es bedurfte einer gravierenden Finanzkrise, damit nun auch die US-Regierung und die US-Banken die positiven Effekte eines Pfandbriefsystems für die Versorgung der Bevölkerung mit Immobilienkrediten und die Beschaffung von Liquidität für die finanzierenden Banken erkannt haben.”

Angesichts der schwierigen Situation auf vielen Kapitalmärkten sei es wichtig, das Vertrauen der Investoren wieder zu gewinnen. Der Pfandbrief bietet, worauf die Investoren Wert legen: Eine zuverlässige, klare und umfassende gesetzliche Grundlage. Daher sind Anleger eher dazu bereit, ihr Geld zu vergleichsweise günstigen Konditionen anzulegen.

Das US-amerikanische Finanzministerium beschäftigt sich seit März 2008 intensiv mit Covered Bonds. Einem Policy Statement der US-amerikanischen Einlagensicherung FDIC vom 15. Juli 2008 folgte am 28. Juli 2008 das Richtlinienpapier Best Practices for Residential Covered Bonds des US-Finanzministeriums. Doch Louis Hagen gibt zu bedenken, dass es diesen Leitlinien noch an Verbindlichkeit fehlt. Gute Ansätze seien aber vorhanden.

www.treas.gov
www.fdic.gov

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This entry was posted on Mittwoch, Juli 30th, 2008 at 9:03 am and is filed under Banken, Trends und Tendenzen. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

 

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