Archive for Juni, 2008

Importpreise im Vorjahresvergleich um 7,9 Prozent gestiegen

Der Index der Einfuhrpreise lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Mai 2008 um 7,9 Prozent über dem Vorjahresstand. Gegenüber dem Vormonat erhöhte sich der Einfuhrpreisindex um 2,4 Prozent. Eine ähnliche hohe Vormonatsveränderung war zuletzt im September 1990 mit + 2,5 Prozent zu beobachten.

Besonders hoch fiel die Jahresteuerungsrate bei den Energieträgern aus. Die Einfuhrpreise erhöhten sich gegenüber Mai 2007 um 46,5 Prozent, wobei Rohöl die höchste Verteuerung (+ 56,8 Prozent) verzeichnet. Auch für Eisen-Metall-Importe musste man draufzahlen. Eisenerze verteuerten sich zum Beispiel um 39,1 Prozent. Die Preise für Nicht-Eisen-Metalle sanken hingegen um 9,9 Prozent. Einen massiven Preisrückgang gab es beim Nickel mit – 52,7 Prozent. Im Nahrungsmittelsektor verteuerte sich insbesondere die Einfuhr von Getreide (+ 37,2 Prozent), Zitrusfrüchten (+ 34,2 Prozent) und Rindfleisch (+ 24,1 Prozent). Milch, Milcherzeugnisse und Rohkaffee wurden um 11,2 Prozent teurer.

Nicht nur die Einfuhrpreise erhöhten sich. Der Index der Ausfuhrpreise lag im Mai 2008 um 2,3 Prozent höher als im Vorjahr. Gegenüber April 2008 erhöhte sich dieser Wert um 0,4 Prozent.

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Posted by Der Finanz-Experte on Juni 26th, 2008 No Comments

Deutsche erwarten schwächere Konjunktur

In einer Umfrage im Auftrag des Magazins Stern und des Fernsehsenders RTL geben 58 Prozent der Deutschen an, die wirtschaftliche Lage werde sich verschlechtern. 25 Prozent der Befragten erwarten keine Veränderung. Nur 15 Prozent glauben an eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation.

Der Anteil der Konjunkturoptimisten befindet sich damit auf dem tiefsten Stand seit der Bundestagswahl im Herbst 2005. Im Gegenzug hat sich der Anteil der Konjunkturpessimisten auf einen Höchstwert geschraubt.

Für die Umfrage wurden 2.500 Bundesbürger repräsentativ ausgewählt. Der Befragungszeitraum erstreckt sich vom 16. bis 20. Juni 2008. Stern und RTL geben eine statistische Fehlertoleranz von +/- 2,5 Prozentpunkten an.

http://de.statista.com

Posted by Der Finanz-Experte on Juni 25th, 2008 No Comments

Bruttomonatsverdienste sind im ersten Quartal gestiegen

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes verdiente ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich im ersten Quartal 2008 durchschnittlich 3.064 Euro brutto im Monat. Dies entspricht einer Steigerung von 2,8 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2007.

Den größten Verdienstanstieg im Vergleich zum Vorjahresquartal verzeichneten die Beschäftigten im Kredit- und Versicherungsgewerbe. Hier gab es einen Zuwachs von 3,4 Prozent. Den kleinsten Verdienstanstieg gab es im Bergbau mit 1,2 Prozent. Der durchschnittliche Bruttojahresverdienst eines vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers betrug im Jahr 2007 40.368 Euro, wobei im Kredit- und Versicherungsgewerbe mit 56.218 Euro der höchste, im Gastgewerbe mit 23.444 Euro der niedrigste Verdienst gezahlt wurde.

4.185 Euro wurden im Jahr 2007 durchschnittlich als Sonderzahlung vergütet. Dies entspricht 10,4 Prozent des Bruttojahresverdienstes. Die höchsten Sonderzahlungen wurden wiederum im Kredit- und Versicherungsgewerbe gezahlt. Arbeitnehmer in dieser Branche konnten sich über ein Zubrot von 10.093 Euro freuen. Die niedrigsten Sonderzahlungen wurden im Gastgewerbe mit 1.020 Euro gezahlt.

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Posted by Der Finanz-Experte on Juni 23rd, 2008 No Comments

Raiffeisen-Genossenschaften präsentieren gute Jahresbilanz für 2007

Die 3.086 Raiffeisen-Genossenschaften erhöhten 2007 den Umsatz um 8,9 Prozent auf 40,2 Mrd. Euro. Umsatzstärkste Sparte ist mit fast 19 Mrd. Euro die Warenwirtschaft, gefolgt von der Milchwirtschaft mit rund 11,4 Mrd. Euro. Der Export stieg um 12,3 Prozent auf 3,5 Mrd. Euro, wobei Erzeugnisse der Milch-, Vieh- und Fleischwirtschaft 81 Prozent des Gesamtexports ausmachen. Davon entfallen 2,3 Mrd. Euro auf Milchprodukte.

Durch Fusionen sank die Zahl der Genossenschaften, die mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen wirtschaften, auf 1.303. Dies entspricht einem Rückgang von 4,1 Prozent. An Bedeutung haben diese Genossenschaften nicht eingebüßt: Sie  erzielten circa 94 Prozent des Gesamtumsatzes aller Raiffeisen-Genossenschaften. Den hohen Konzentrationsgrad des Verbandes belegt die Tatsache, dass lediglich 94 Unternehmen 78 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschafteten.

Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes, nennt die Gründe für die erfreuliche Jahresbilanz: “Dieses gute Ergebnis basiert auf konjunkturellen Einflüssen, einer verbesserten Investitionsbereitschaft der Landwirte sowie auf Preissteigerungen bei pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen, insbesondere Milch.”. Auch 2008 scheint ein gutes Jahr zu werden. In diesem Halbjahr wurden steigende Umsätze registriert.

www.raiffeisen.com

Posted by Der Finanz-Experte on Juni 19th, 2008 No Comments