Archive for Mai, 2008

Schneller runter von den Schulden

Wer als Immobilienbesitzer seine Kreditsumme in kurzer Zeit zurückzahlen will, hat die Möglichkeit, ein Schnelltilger-Darlehen abzuschließen. Bei dieser Finanzierungsform liegt der Tilgungssatz höher als bei herkömmlichen Annuitätendarlehen.

Während die Laufzeit des Annuitätendarlehens aufgrund des Tilgungssatzes berechnet wird und so schnell bei über 30 Jahren liegt, ist es beim Schnelltilger genau umgekehrt: Der Tilgungssatz wird nach der gewünschten Laufzeit errechnet.

Die größten Vorteile des Schnelltilger-Darlehens sind:

- Sicherheit:
- Dauerhaft gleichbleibende Raten geben Planungssicherheit bis zur vollständigen Rückzahlung des Darlehens
- Keine Überraschungen durch höhere Zinsen, da keine neue Zinsfestschreibung notwendig ist
- Kondition:
- Der Zinsvorteil kann bis zu 0,1 % betragen
- Die Gesamtsumme, die ein Schnelltilger zahlen muss, ist bedeutend geringer, da weniger Zinsen über einen kürzeren Zeitraum anfallen
- Flexibilität:
- Wenn nach 10 Jahren Laufzeit noch bessere Konditionen am Markt zu erzielen sind, kann der Darlehensnehmer laut gesetzlicher Bestimmungen jederzeit wechseln
- Zudem sind zusätzliche Optionen möglich, wie beispielsweise der Schutz vor einer Vorfälligkeitsentschädigung oder Sondertilgungsmöglichkeiten

Beispiel: Ein Annuitätendarlehen in Höhe von 150.000 Euro mit 15 Jahren Zinsfestschreibung, 100 Prozent Auszahlung und einprozentiger Tilgung kostet nominal 4,88 Prozent Zinsen (Stand 21. Mai 2008). Die monatliche Belastung beträgt 735 Euro. Das Schnelltilger-Darlehen, das nach 15 Jahren komplett getilgt sein soll, schlägt dagegen nur mit 4,7 Prozent nominal zu Buche und bei einem Tilgungssatz von 4,55 Prozent bedeutet das eine monatliche Rate von 1.156,25 Euro. Diese um rund 430 Euro höhere Tilgung pro Monat sind gut angelegt, wenn man die Gesamtbeträge betrachtet. Bei einem Prozent Tilgung ist der erste Kunde nach 37 Jahren schuldenfrei (vorausgesetzt er erhält während der gesamten Zeit weiterhin den niedrigen Zinssatz in Höhe von 4,88 Prozent) und hat rund 322.000 Euro gezahlt; der Schnelltilger muss mit etwa 209.000 Euro rund 113.000 Euro weniger aufwenden.

Kunden, denen 1.156 Euro monatliche Rate zu hoch ist, die aber trotzdem die Schnelltilger-Vorteile nutzen wollen, können auch 20 Jahre als Laufzeit wählen – derzeit mit einem Zinssatz von 4,88 Prozent. Dort liegt in diesem Beispiel die monatliche Rate bei rund 980 Euro und die Gesamtsumme beläuft sich auf etwa 235.000 Euro – damit ist das Darlehen immer noch rund 87.000 Euro günstiger als das einprozentige Annuitätendarlehen.

Informationen unter: www.hypoport.de 

Posted by Der Finanz-Experte on Mai 26th, 2008 No Comments

Zinsrechner 2.0 für Girokonto, Tages- und Festgeld gestartet

Zinsrechner 2.0Mit der zweiten Generation des Zinsrechners lassen sich jegliche Zinsgewinne von Giro- und Anlagekonten errechnen. Der Zinsrechner umfasst die gängigsten Giro-, Tages- und Festgeldkonten.

Die teilnehmenden Banken wie Post- und Citibank sind hauptsächlich überregional tätig. Bereits erste Spezialbanken wie die Nürnberger Umweltbank wurden in die Berechnung eingepflegt. In den kommenden Wochen wird die Zinsdatenbank stetig ausgebaut.

Bei der bisherigen Zusammenstellung wurde besonderer Wert auf den Zinssatz und die Produktbeantragung übers Internet gelegt. Möchte man beispielsweise 5.000 € für ein halbes Jahr anlegen, schlägt die Computerberechnung die GE Money Bank mit einem Zinssatz von 5 % vor. Zweitplatziert ist die Comdirect Bank mit 4,75 %. Der Zinsgewinn beträgt bei der ersten Bank 125 €, die Zweite zahlt 4,83 € weniger. Wem der Vorschlag zusagt, gelangt über den Link „Alle Infos“ automatisch auf die jeweilige Internetpräsenz der Bank.

Die Benutzung des Tools ist kostenlos.

Der größte Unterschied zum Vorgängermodel ist die Erweiterung auf Festgeldanlagen und demnächst Sparbücher. Die Rechenoperationen mussten stark verbessert werden, da einige Banken recht komplizierte Zinsbedingungen haben.

Mit dem Zinsrechner 2.0 ersetzt die Firma Optimal Banking Internet GmbH mit Sitz in Heimertingen (Allgäu) den ersten, im Jahr 2006 gestarteten, Zinsrechner. Dieser wurde in den vergangenen zwei Jahren rund 71.000 Mal zur Berechnung aufgefordert.

Hier gehts zum Zinsrechner: 2.0: optimal-banking.de/zinsrechner

Posted by Der Finanz-Experte on Mai 21st, 2008 No Comments

Kolpingwerk unterstreicht seine Forderung nach Mindestlöhnen

Jeder achte Deutsche ist arm. Gäbe es keine staatlichen Sozialleistungen, würde nach den Feststellungen des neuen Reichtums- und Armutsberichts der Bundesregierung jeder Vierte in Armut leben.

“Das sind wahre Schreckenszahlen”, kommentiert die stellvertretende Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland, Barbara Breher, die Ergebnisse. Die Einkünfte der Reichen in der Bundesrepublik sind weiter gewachsen, wogegen das Lohnniveau im unteren Bereich sinkt und die mittleren Einkommen stagnieren. “Jetzt ist die Politik gefordert, die Instrumente, die auf der Hand liegen, auch einzusetzen”, betonte Breher. Besonders wichtig sei der auch vom Kolpingwerk Deutschland geforderte gesetzliche Mindestlohn. “Das ist sicherlich nur ein Schritt zur Bekämpfung der Armut. Aber es ist, wie der Bericht der Bundesregierung zeigt, dringend geboten, etwas zu tun.” Der katholische Sozialverband mit 260.000 Mitgliedern fordert eine Mindestvergütung, die sich nach einem jährlich zu ermittelnden sozio-kulturellen Existenzminimum richtet und nicht unter 7,50 Euro pro Stunde liegt.

“Der Stundenlohn muss mindestens so bemessen sein, dass in einem Vollzeitarbeitsverhältnis ein Einkommen erzielt wird, das das in den Sozialgesetzen festgelegte Existenzminimum übersteigt. Ein gerechter Lohn in diesem Sinne ist eine Grundvoraussetzung zur Wahrung der Menschenwürde”, erklärt Barbara Breher. Es ist gesellschaftlich nicht zu vertreten, dass es Familien gibt, die trotz Vollerwerbstätigkeit beider Eheleute auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind.”

Eine weitere zentrale Aufgabe der Politik müsse die Bekämpfung der künftig drohenden Altersarmut sein. “Die Lebensleistung der Menschen muss angemessen gewürdigt werden”, betonte Breher. Das Rentenmodell der katholischen Verbände biete hier eine zukunftsfähige Lösung. “Wir brauchen Solidarität über den Tag hinaus”, forderte Breher. Das Kolpingwerk wird das Rentenmodell ebenso wie die übrigen Verbände, die das Konzept entwickelt haben, beim Katholikentag in Osnabrück, der am Mittwoch beginnt, zur Diskussion stellen.

www.kolping.de

Posted by Der Finanz-Experte on Mai 20th, 2008 No Comments

Mit der Handwerkerrechnung Steuern sparen

Wer seine Wohnung vom Handwerksbetrieb renovieren lässt, kann bei seiner nächsten Steuererklärung bis zu 600 Euro von der Steuerschuld abziehen. Der Steuerbonus auf Handwerksleistungen wurde im Januar 2006 eingeführt, aber nicht alle Verbraucher nutzen diesen Vorteil.

Die Handwerkskammer Heilbronn-Franken weist darauf hin, dass alle privaten Haushalte, Hauseigentümer und Mieter von dieser Regelung profitieren können. Abzugsfähig sind die Arbeitskosten bei sämtlichen Erhaltungs-, Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen im Haushalt. Jährlich können bis zu 600 Euro (20 Prozent von maximal 3.000 Euro) steuermindernd geltend gemacht werden. Materialkosten werden nicht angerechnet. Die Verrechnung erfolgt im Rahmen der Steuererklärung.

Und so funktioniert es: Familie Müller hat im Kalenderjahr 2007 Arbeitskosten für Malerarbeiten in Höhe von 1.500 Euro gezahlt. Für Wartungsarbeiten an der Heizungsanlage fielen 400 Euro an, der Arbeitskostenanteil für die Reparatur der Waschmaschine betrug 200 Euro. Familie Müller kann nun 20 Prozent der angefallenen Arbeitskosten in Höhe von 2.100 Euro, also 420 Euro geltend machen. Der Steuerbonus wird von der festgesetzten Einkommensteuer abgezogen.

Allerdings muss die Handwerkerrechnung einige Voraussetzungen erfüllen, damit das Finanzamt die Bonusregelung auch problemlos anwendet. Zunächst muss die Rechnung des ausführenden Handwerksbetriebs den formalen Anforderungen des Umsatzsteuerrechts genügen, also Namen und Anschrift des Betriebs enthalten, eine Rechnungsnummer sowie Art und Umfang der Arbeiten ausweisen. Zusätzlich muss der Lohnanteil an den Gesamtkosten gesondert ausgewiesen werden, denn nur dieser ist zusammen mit der entsprechenden Mehrwertsteuer steuerlich abzugsfähig.

Noch ein Tipp: Das Finanzamt besteht darauf, dass die zusammen mit der Steuererklärung vorzulegende Rechnung per Überweisung beglichen wurde. Wer lediglich eine Quittung vorweisen kann, geht leer aus.

Weitere Informationen unter www.hwk-heilbronn.de

Posted by Der Finanz-Experte on Mai 19th, 2008 No Comments

Börsenverluste lassen sich nicht mehr vererben

Mit dem Tod endet die Einkommensteuerpflicht. Dann noch bestehende Verluste konnten von den Erben weiter genutzt werden. Damit ist es jetzt vorbei.

Soweit sich rote Zahlen beim Verstorbenen nicht ausgewirkt haben, verpufft das Minus steuerlich endgültig, so der Tenor vom Großen Senat des Bundesfinanzhofs. Diese Änderung in der Rechtsprechung hat gravierende praktische Auswirkungen für Familien. So lassen sich realisierte Börsenverluste nicht vererben und im Rahmen der Abgeltungsteuer ab 2009 streicht die Bank angesammelte Minusposten am Todestag.

Bis zum Tod ungenutzte Verluste sind bei Erbfällen ab dem 13.3.2008 nicht übertragbar. Bis dahin gewähren die Richter Vertrauensschutz, weil die neue ungünstige Rechtsprechung einer Gesetzesänderung gleichkommt und daher erst mit Wirkung für die Zukunft gilt. Generell müssen die Erben zuerst die Steuererklärung für den Verstorbenen einreichen. Kommt der Bescheid, können sie verbleibende Verluste nur in den Altfällen auf die eigene Steuererklärung übertragen und saldieren.

Der binnen Jahresfrist realisierte Spekulationsverlust ist nur mit gleichartigen Gewinnen und keinen anderen Einkünften verrechenbar. Somit lassen sich Börsenverluste deutlich schlechter nutzen als etwa das Minus aus Haus oder Firma. Daher schieben viele Anleger noch nicht verbrauchte Spekulationsverluste aus alter Zeit vor sich her, diese dürfen nämlich in der Zukunft abgesetzt werden. Das Finanzamt konserviert das ungenutzte Potenzial und zieht es automatisch von später deklarierten Spekulationsgewinnen mit Wertpapieren oder Immobilien ab. Stirbt nun der Anleger, bleibt der Verlustvortrag auf Dauer ungenutzt in den Steuerakten. Das führt dann dazu, dass die Erben hohe Abgaben für den Verstorbenen auf Mieten oder Zinsen zahlen müssen und die Spekulationsverluste mangels Verrechnung außen vor bleiben.

Mit der Systemumstellung auf die Abgeltungsteuer ab Neujahr 2009 wirken sich Börsenverluste bei der Steuer viel häufiger aus, weil die Spekulationsfrist gestrichen wird. Dafür ist das realisierte Minus unter der Abgeltungsteuer erstmals mit Zinsen und Dividenden und damit besser verrechenbar. Die Banken halten die roten Zahlen über alle Jahre hinweg in einem neuen Verlustverrechnungstopf fest. Insoweit fällt dann auf positive Kapitaleinnahmen keine Abgeltungsteuer an. Stirbt der Kunde, verpufft der Restbetrag im Topf. Noch gravierender wirkt sich die neue Regelung bei Aktien aus. Hier dürfen realisierte Verluste im Gegensatz zu allen anderen Wertpapieren nur Aktiengewinne ausgleichen. Insoweit ist die Wahrscheinlichkeit ungenutzter Minusposten deutlich höher. Die Banken setzen diese Sonderregel über einen zweiten Verlustverrechnungstopf extra für Aktien um. Der wird dann mit dem Tod ebenfalls geschlossen.

www.vsrw.de

Posted by Der Finanz-Experte on Mai 15th, 2008 No Comments

Steuerklärung 2008 – Steuern sparen mit digitalen Helfern

Wer eine Steuererklärung abgeben muss, hat dafür nur noch bis Ende Mai Zeit. Für viele Steuerzahler bedeutet dies: schnell alle Belege finden, sortieren und komplizierte Formulare ausfüllen.

„Inzwischen sind viele Steuerprogramme auf dem Markt, mit denen auch Steuerlaien ihre Erklärung in kürzester Zeit schaffen“, erklärt Eike Böttcher, Redakteur beim Finanzportal banktip.de. Die Redaktion hat vier Steuersoftwarepakete einem Alltagstest unterzogen. Besonders wichtig waren Bedienungskomfort, Übersichtlichkeit und Ausstattung.

Unangefochtener Spitzenreiter ist das WISO Sparbuch 2008. „Die hervorragende Videounterstützung führt den Nutzer konsequent, sicher und bequem durch das Programm. Zweifelsfälle kommen da selten auf. Die Ausstattung des Softwarepaketes ist vorbildlich“, erläutert Böttcher. Neben den Hilfe- und Recherchemöglichkeiten innerhalb des Programms erhält der Nutzer auch noch ein ausführliches gedrucktes Nachschlagewerk. Neu und lobenswert ist die 5-Minuten-Steuererklärung: Bevor sich der Anwender in das aufwendige Eingabeprozedere stürzt, kann er in wenigen Minuten herausfinden, ob sich eine Steuererklärung für ihn lohnt.

Mit knapp 40 Euro zählt das WISO Sparbuch allerdings nicht zu den günstigsten Programmen. Wer deutlich weniger investiert, bekommt mit der „Konz Steuer Software“ für rund 20 Euro eine ordentlich ausgestattete Steuersoftware. Den gesetzeskonformen Tippgeber kennt man schon aus der in Buchform erschienen Publikation „1000 ganz legale Steuertricks“, die ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist. Wer die Anschaffung der „1000 ganz legalen Steuertricks“ plant, sollte lieber zum Softwarepaket greifen. Denn der Konz kostet als Buch 9,95 – im Steuersoftware-Paket ist letzteres schon für 19,95 Euro enthalten.

„Für die reine Steuererklärung sind alle getesteten Programme geeignet. Wer lediglich die Werbungskostenpauschale in Anspruch nimmt und auf Multimedia-Schnickschnack verzichten kann, braucht für sein Steuerprogramm nicht mehr als 15 Euro ausgeben“, sagt Böttcher. „Wer kostenlos seine Steuerklärung ans Finanzamt schicken will und keine Steuerspartipps benötigt, kann auch das ELSTER-Steuerprogramm des Finanzamts nutzen. Bei komplizierteren Fällen mit mehreren Einkunftsarten und vielen Ausgaben zum Absetzen sollte man laut Böttcher aber lieber zu einem teureren Produkt wie dem WISO Sparbuch für 40 Euro greifen. Ebenfalls empfehlenswert und darüber hinaus noch 10 Euro günstiger ist das Programm Taxman aus dem Hause Lexware. Letzteres zeigte zwar bei der Installation einige Schwächen, kann sich in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit und Ausstattung allerdings als WISO-Alternative positionieren. Den höheren Preis sind die Programme aufgrund ihres Umfangs, der einfachen Bedienbarkeit und des Nutzwertes über die Steuererklärung hinaus allemal Wert.

Den ausführlichen Test finden Interessierte unter:

banktip.de 

Posted by Der Finanz-Experte on Mai 14th, 2008 No Comments

Belebung der Emissionstätigkeit am Rentenmarkt im März 2008

Am deutschen Rentenmarkt nahm die Emissionstätigkeit im März spürbar zu. Insgesamt wurden im Berichtsmonat Anleihen für 130,9 Mrd € begeben.

Nach Abzug der Tilgungen und unter Berücksichtigung der Eigenbestandsveränderungen der Emittenten haben inländische Schuldner letztlich 18,0 Mrd € am heimischen Rentenmarkt aufgenommen, während sie im März ihre Kapitalmarktverschuldung noch um 23,3 Mrd € gesenkt hatten. Der Absatz ausländischer Schuldverschreibungen belief sich auf 10,4 Mrd €, davon lauteten rund zwei Drittel auf Euro. Insgesamt kamen somit aus dem Absatz inländischer und ausländischer Rentenwerte im März 28,4 Mrd € auf.

Die öffentliche Hand trat im März am Kapitalmarkt wieder als Emittent auf und erlöste 8,9 Mrd €. Der Bund weitete seine Rentenmarktverschuldung um 9,0 Mrd € aus. Er begab per saldo hauptsächlich Bundesobligationen(8,7 Mrd €) und setzte zudem zehnjährige und 30jährige Bundesanleihen(netto 2,6 Mrd € bzw. 2,5 Mrd €) sowie Unverzinsliche Schatzanweisungen (1,7 Mrd €) ab. Dagegen tilgte er vor allem zweijährige Bundesschatzanweisungen (6,0 Mrd €), zudem in geringerem Umfang die sich primär an Privatanleger richtenden Finanzierungsschätze und Bundesschatzbriefe. Die Länder tilgten per saldo Kapitalmarktverbindlichkeiten in Höhe von 0,3 Mrd €.

Die Kreditinstitute setzten im März Schuldverschreibungen für 3,9 Mrd € ab, während sie im Februar netto Anleihen getilgt hatten (14,3 Mrd €). Die teilweise mit staatlichen Garantien ausgestatteten Spezialkreditinstitute nahmen den Kapitalmarkt am stärksten in Anspruch (11,8 Mrd €), aber auch Hypothekenpfandbriefe wurden im Ergebnis neu emittiert (0,7 Mrd €). Dagegen verringerte sich der Umlauf von Öffentlichen Pfandbriefen (4,5 Mrd €)und von besonders flexibel gestaltbaren Sonstigen Bankschuldverschreibungen(4,1 Mrd €). Die inländischen Unternehmen haben im Berichtsmonat netto Schuldverschreibungen für 5,1 Mrd € begeben, wobei es sich per saldo ausschließlich um kurz laufende Geldmarktpapiere (Commercial Paper) handelte.Erworben wurden Schuldverschreibungen im März zu einem größeren Teil von ausländischen Investoren, die 15,5 Mrd € am deutschen Markt – hauptsächlich in Papiere privater Emittenten – anlegten. Heimische Kreditinstitute stockten ihre Rentenportefeuilles um insgesamt 13,9 Mrd € auf. Die inländischen Nichtbanken veräußerten netto Rentenwerte für 1,0 Mrd €.

Aktienmarkt

Die Emissionstätigkeit am deutschen Aktienmarkt kam in März in einem schwierigen Börsenumfeld zum Stillstand. Ingesamt wurden junge Aktien für 0,2 Mrd € begeben. Dabei handelte es sich zum größten Teil um Papiere nicht börsennotierter Gesellschaften. Zudem verringerte sich der Umlauf ausländischer Dividendenwerte in Deutschland um 4,6 Mrd €. Auf der Erwerberseite standen die Kreditinstitute, die ihre Engagements in Aktien um 1,9 Mrd € ausweiteten, und inländische Nichtbanken, die 6,6 Mrd € in Dividendenwerte investierten. Dagegen verkauften ausländische Anleger Aktien aus Portfolioinvestitionen am deutschen Markt im Wert von 12,9 Mrd €.

Investmentfonds

Inländische Investmentfonds verzeichneten im März nur geringe Mittelzuflüsse in Höhe von 0,9 Mrd €. Dabei konnten lediglich die institutionellen Anlegern vorbehaltenen Spezialfonds Anteilscheine absetzen (2,3 Mrd €), während inländische Publikumsfonds verwaltete Mittel in Höhe von 1,4 Mrd € an Anleger zurückzahlten. Betroffen von diesen Mittelabzügen waren vor allem Geldmarktfonds (1,4 Mrd €) und Rentenfonds (0,9 Mrd €) sowie in geringerem Umfang Aktienfonds (0,2 Mrd €). Dagegen kamen bei Gemischten Fonds und Offenen Immobilienfonds 0,6 Mrd € beziehungsweise 0,5 Mrd €auf. Des Weiteren stockten deutsche Investoren ihre Bestände an ausländischen Fondsanteilen um 8,9 Mrd € auf.Erworben wurden Investmentanteile im März ausschließlich von inländischen Nichtbanken (11,2 Mrd €), die zum überwiegenden Teil in ausländische Zertifikate investierten (9,1 Mrd €). Inländische Kreditinstitute und Ausländer gaben per saldo Zertifikate für 0,5 Mrd € beziehungsweise 1,0 Mrd € ab.

www.bundesbank.de

Posted by Der Finanz-Experte on Mai 13th, 2008 No Comments

Einkommenssituation in Deutschland – die Mehrheit ist zufrieden

75% der Erwerbstätigen in den alten Bundesländern halten ihr Realeinkommen für gerecht. Nur 55% im Osten äußern sich zufrieden. Dies ergab eine Befragung in 11.500 Haushalten im Rahmen der Socio Economic Panel Study.

Den höchsten Anteil der Unzufriedenen bildet die Gruppe mit einem Brutto-Stundenlohn unter 13,15 Euro. Besserverdienende beurteilen bundesweit ihr Realeinkommen häufiger positiv – in einer deutlichen Tendenz: Je mehr Geld, desto mehr Gerechtigkeit. Die zunehmende Abgabenlast bei höherem Einkommen trübt dieses Empfinden nicht, berichten Dr. Stefan Liebig (Duisburg) und Prof. Dr. Jürgen Schupp (Berlin) in der Fachzeitschrift “Wirtschaftspsychologie”.

Die Wissenschaftler sehen allerdings auch Einflüsse, die nicht von der Einkommenshöhe bestimmt sind – z.B.:
- Obwohl Frauen oftmals schlechter honoriert werden als Männer, halten sie ihre Einkommen häufiger für gerecht.
- Längere Arbeitszeiten wirken sich trotz entsprechend höherem Einkommen negativ auf das Gerechtigkeitsempfinden aus.
- Teilzeitbeschäftigte und geringfügig Beschäftigte sind auch mit Stundenlöhnen unter 8.- Euro häufiger zufrieden.
- Wer über Gleitzeitregelungen verfügt, d.h. die Arbeitszeit relativ selbstbestimmt einteilen kann, bewertet sein Einkommen eher als gerecht.
- Wer eine eigene, starke Arbeitsmotivation mitbringt, empfindet deutlicher Missverhältnisse bei der Entlohnung.
- Bei längerer Berufserfahrung wird das Urteil zur Einkommensgerechtigkeit tendenziell kritischer.

www.diw.de/soep

Posted by Der Finanz-Experte on Mai 8th, 2008 No Comments

„12×12 Fonds“: Die Fonds-Ideen des Monats Mai – Alternativ Investieren

Stabilität für das Anlegerportfolio mit Alpha Strategien -der RP Global Alpha Strategies

Ziel der Fonds-Ideen ist es, den fimatex Kunden jeden Monat sechs attraktive Investment-Fonds ohne Ausgabeaufschlag anzubieten. Neben den Fonds-Ideen haben Kunden die Chance, permanent in sechs Basis-Investments ohne Kosten zu investieren.

Versierte Anleger suchen stets nach Alternativen zu herkömmlichen Anlagemärkten, um durch weitere Diversifikation mehr Stabilität und Unabhängigkeit in ihrem Depot zu erzielen.

Der RP Global Alpha Strategies bietet seinen Anlegern diese Möglichkeit. Der Fonds investiert in viele verschiedene Alternative Investments wie z.B. marktneutrale Strategien, Agrar-Rohstoffe, Mikro-Finanzierung, Wald, Volatilitätsarbitrage, Insurance Linked Strategien und verschiedene konservative Hedgefonds-Portfolios.

Ebenfalls eine interessante Depotbeimischung sind Investments in Energieunternehmen wie z. B. Ölgesellschaften. Daher findet sich unter den Fonds-Ideen auch ein Top-Performer unter den Energiefonds, der Invesco Energy Fund mit einem Wertzuwachs von fast 20 % in den letzten 12 Monaten.

Die Basis-Investments stehen für die kompetente Auswahl leistungsstarker Investmentfonds mit einem dauerhaften Preisvorteil von 100 % Discount auf den Ausgabeaufschlag. Alle sind mit mindestens 3-Sternen ausgezeichnet.

Die Fonds-Ideen greifen Monat für Monat interessante Fondsthemen auf und schaffen mehr Überblick zu aktuellen Investment-Trends. Neben Klassikern werden auch aussichtsreiche junge Fonds zu Vorzugskonditionen angeboten.

www.rp-management.de

Posted by Der Finanz-Experte on Mai 7th, 2008 No Comments

Höhere Beschaffungskosten wirken sich auf Strompreise aus

Nach zwei Jahren Stabilität: Die Preise in der Grundversorgung steigen zum 1. Juli um 4,9 Prozent

Bereits seit dem Jahreswechsel haben viele deutsche Stromversorger die Preise erhöht. Der wichtigsten Ursache dafür, den über mehrere Jahre gestiegenen Beschaffungskosten für Strom, kann sich jetzt auch die EnBW Vertriebs- und Servicegesellschaft nicht mehr entziehen. Die Preise für die Stromkunden im Tarif “EnBW Komfort” (Grundversorgung) steigen deshalb zum 1. Juli 2008 um durchschnittlich 4,9 Prozent brutto. Die neuen Nettopreise garantiert die EnBW für mindestens zwölf Monate, also mindestens bis Ende Juni 2009.

Während der Grundpreis unverändert bleibt, wird der Verbrauchspreis pro Kilowattstunde von 19,42 auf 20,53 Cent erhöht. Damit ergibt sich zum Beispiel für einen Haushalt mit 2 bis 3 Personen und einem Verbrauch von 2.900 Kilowattstunden eine monatliche Mehrbelastung von rund 2,70 Euro brutto. Zuvor hat die EnBW die Nettopreise in der Grundversorgung seit 1. Juli 2006 und damit zwei Jahre lang stabil gehalten. Lediglich die vom Bundestag beschlossene Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 wurde in diesem Zeitraum weitergegeben.
Auch nach der jetzigen Preiserhöhung bietet die EnBW ein besonders gutes Preis-/ Leistungsverhältnis: Das belegen die jüngsten Auszeichnungen von Verivox, Focus Money und TeleTalk für die Qualität des EnBW-Kundenservice in Baden-Württemberg.

www.enbw.com

Posted by Der Finanz-Experte on Mai 6th, 2008 No Comments