Archive for April, 2008

Autobanken behaupten sich auch 2008

Gegenüber 2007 verzeichneten die herstellergebundenen Autobanken einen Wertzuwachs von 5,6 Prozent trotzten damit der Entwicklung des Gesamtmarkts. Das freundliche gesamtwirtschaftliche Klima,lässt auf einen fortwährenden Aufwärtstrend im deutschen Automobilmarkt erkennen.

In einem durchwachsenen Jahr für die deutsche Automobilbranche brachten die Autobanken der Hersteller rund zwei Millionen Neu- und Gebrauchtfahrzeuge durch ihre verschiedenen Finanzierungs- und Leasingmodelle auf deutsche Straßen. Dabei zeigte sich eine deutliche Verschiebung hin zu den Restwertprodukten der herstellerverbundenen Autobanken. Während die Anzahl der Leasingverträge mit 824.000 Stück um 11,3 Prozent anstieg, ging die Zahl der abgeschlossenen Finanzierungsverträge um 12,3 Prozent auf rund 1,17 Millionen Einheiten zurück. “Insbesondere bei Privatkunden ging der Trend im vergangenen Jahr verstärkt zum Nutzen statt Besitzen”, erläutert Karl Strom, Sprecher des Arbeitskreises der Autobanken (AKA). “Ein Plus von 25,2 Prozent im Bereich Privatleasing unterstreicht, dass Leasing heute bei weitem nicht mehr nur für gewerbliche Kunden interessant ist”, führt Strom fort. Insgesamt wurden durch die Autobanken im vergangenen Jahr Fahrzeuge im Wert von 17,7 Milliarden Euro finanziert und im Wert von über 19,8 Milliarden Euro verleast. Diese Zahlen entsprechen einem Wertzuwachs von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

“Die herstellerverbundenen Autobanken konnten durch ihre diversifizierte Produktpalette auch bei veränderten Kundenbedürfnissen die passenden Angebote schnüren”, so Strom. “Das spezifische Geschäftsmodell der Autobanken und ihr breites Leistungsspektrum begründen erneut die Überlegenheit der Autobanken im Markt.” Dies unterstreichen auch die hohen Finanzierungsvolumina: Die Bestandssumme aus Forderungen, die sich aus den Finanzdienstleistungen der herstellerverbundenen Autobanken ergeben, stieg im vergangenen Jahr um 5,6 Prozent auf 86,1 Milliarden Euro. Darunter sind Forderungen von 37,1 Milliarden Euro aus Finanzierungs- und 37,0 Milliarden Euro aus Leasingverträgen sowie rund 12,0 Milliarden Euro aus Händlerfinanzierungen. Besonders gefragt waren im Jahr 2007 die maßgeschneiderten Paketlösungen der Autobanken, die günstige Finanzierungs- und Leasingangebote mit zahlreichen, jeweils an den Kundenwünschen ausgerichteten Service- und Versicherungsleistungen rund ums Auto kombinieren.

Quelle: gf-biofaktoren.de

Posted by Der Finanz-Experte on April 4th, 2008 No Comments

Die neue Abgeltungssteuer

Nur noch wenige Monate bis die neue Abgeltungssteuer in Kraft tritt. Insbesondere Fondssparer sollten sich auf die neue steuerliche Situation vorbereiten. Neben der Auswahl der passenden Investments haben auch Ausgabeaufschläge und andere Gebühren einen bedeutenden Einfluss auf die Rendite.

Die neue Abgeltungssteuer wird ab dem Jahr 2009 Erträge aus Zinsen, Dividenden oder Kursgewinnen mit einheitlich 25 Prozent erfassen. Wertpapiere, die vor dem 31. Dezember 2008 gekauft werden, unterliegen nicht der Abgeltungssteuer. Anleger sollten deshalb ihr Portfolio rechtzeitig überprüfen, um auch nach dem 01.01.2009 von steuerfreien Erträgen zu profitieren. Denn bisher sind Erträge aus Wertsteigerungen bei Aktien oder Fondsanteilen nach Ablauf der einjährigen Spekulationsfrist steuerfrei. In den verbleibenden Monaten bis zur Einführung der Abgeltungsteuer sollte eine langfristig orientierte Aufteilung des Vermögens angestrebt werden.

Bei der Neuausrichtung des Depots sollten Fondssparer auf Gebühren achten. Hohe Ausgabeaufschläge oder Transaktionskosten schmälern die Rendite bereits im Voraus. Eine günstige Alternative sind Fondsdiscounter, wie fondsclever.de. Sie bieten Fonds zahlreicher Kapitalanlagegesellschaften ganz ohne Ausgabeaufschlag an. Am Bankschalter fallen in der Regel fünf Prozent Ausgabeaufschlag an, so dass beim Fondskauf in Höhe von 10.000 Euro nur 9.500 Euro in Fonds angelegt werden. Die entgangene Wertsteigerung summiert sich nach 30 Jahren bei einer Jahresrendite von acht Prozent auf über 5.000 Euro.

„80 Prozent der Empfehlungen von Banken beruhen auf Provisionsinteressen, die nachhaltig negative Auswirkungen auf die Rendite haben können“ weist Christoph Müller vom Fondsdiscounter FondsClever.de hin. Die meisten Fondsdiscounter hingegen bieten Fonds im Direktvertrieb und somit unabhängig von Fondsgesellschaften und Vertriebskanälen an.

Fondssparer mit Anlagen bei verschiedenen Banken müssen mit in Kraft treten der Abgeltungssteuer die Verrechnung von Erträgen und Verlusten selbst vornehmen. Bei fondsclever.de können hingegen nahezu alle in Deutschland zugelassenen offenen Investmentfonds in einem sogenannten Multi-Fonds-Depot verwaltet werden. Erträge und Verluste aller Investmentfonds werden direkt miteinander verrechnet. Abgeltungssteuer wird nur auf den tatsächlichen Gewinn fällig.
Quelle: fondsclever.de

Posted by Der Finanz-Experte on April 3rd, 2008 No Comments