Archive for 2008

GfK-Kaufkraft-Studie: Stagnation in 2009

Der Anstieg des Wohlstands im Jahr 2009 wird nach den Ergebnissen der neuesten GfK-Kaufkraft-Studie in etwa genauso hoch sein wie die Inflationsrate. Das bedeutet, dass die Entwicklung der realen Kaufkraft stagniert. Die Studie von GfK GeoMarketing zeigt außerdem, dass es große Unterschiede zwischen den Regionen Deutschlands im durchschnittlichen Kaufkraftniveau gibt.

Den Deutschen werden für das Jahr 2009 Nettoeinkommen in Höhe von insgesamt rund 1.558 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Staatliche Leistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten sind hier inbegriffen. Pro Kopf entspricht dies einer Kaufkraft beziehungsweise einem durchschnittlichen verfügbaren Netto-Einkommen von 18.946 Euro im Jahr. Im Jahr 2009 hat jeder Bürger damit umgerechnet rund 210 Euro mehr zur Verfügung als noch im letzten Jahr, was einer Steigerung von 1,1 Prozent entspricht. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on Dezember 23rd, 2008 No Comments

Börse: Unsichere Märkte halten viele Anleger von Investitionen ab

© 2008 stormpic / aboutpixel.de

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Knapp 29 Prozent der deutschen Anleger hält die aktuelle Unsicherheit an den Märkten davon ab, noch vor Inkrafttreten der Abgeltungsteuer am 1. Januar 2009 zu investieren. Kurz vor Jahresende haben die Deutschen ihre Vorbereitungen auf die Abgeltungsteuer damit weitgehend abgeschlossen.
Denn immerhin 45 Prozent geben an, ihr Depot bereits angepasst zu haben. Dies sind Ergebnissen einer repräsentative Studie von TNS Infratest im Auftrag der Deutschen Börse. Im Rahmen der Studie wurden im November 511 deutsche Anleger befragt.

“Die Zuspitzung der Finanzkrise im Herbst hat die Anleger offenbar so sehr verunsichert, dass sie derzeit auch die Aussicht auf Steuerersparnisse nicht zu Investitionen bewegen kann”, erklärt Christian Buettner, Head of System Trading der Wertpapierhandelsbank N.M. Fleischhacker AG. “Dabei können sich die aktuell niedrigen Kurse gerade bei langfristigen und diversifizierten Investments als günstiger Einstiegszeitpunkt erweisen.” Mit dem Fondshandel über die Börse haben Anleger jedoch noch etwas Zeit, sich für Investments zu entscheiden. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on Dezember 22nd, 2008 No Comments

Das Börsenjahr 2009

In wenigen Handelstagen ist das Börsenjahr 2008 vorbei. Und das war zweifellos alles andere als ein gutes Börsenjahr. Um die historische Dimension der Börsen-Malaise in 2008 zu erfassen, bietet es sich an, einen Blick auf den Dow Jones zu werfen.
Denn im ablaufenden Jahr büßte der Weltleitindex bislang ein Drittel seines Wertes ein. Damit ist der Verlust in etwa doppelt so hoch wie im Krisen-Jahr 2002. Auch der DAX (deutsche Aktienindex) wurde in den vergangenen Monaten regelrecht nach unten geprügelt – er verlor im Jahresverlauf mehr als 40 Prozent. Die heftigen Kursrückgänge sind einerseits die Folge der Finanzkrise, die mit faulen Hypotheken-Krediten in den USA begann, eine unglaubliche Renditegier bei Banken auf der ganzen Welt an den Tag förderte und Banken-Pleiten auslöste. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on Dezember 22nd, 2008 No Comments

Wandel in der Automobilindustrie

In den letzten Wochen und Monaten häuften sich die negativen Nachrichten von Automobilkonzernen aus Deutschland und vor allem den USA; Kurzarbeit, Zwangsurlaub und stillstehende Bänder sind an der Tagesordnung. Während die deutschen Hersteller mit dem Nachfragerückgang zu kämpfen haben, müssen Unternehmen wie General Motors um ihre Existenz bangen.

Aufgrund der Auswirkungen auf die Realwirtschaft können regelmäßig und in kurzen Abständen neue Hiobsbotschaften von Absatzeinbrüchen, Gewinnwarnungen und Produktionsstopps vernommen werden. Zu dieser bereits erheblichen Belastung kommt jedoch erschwerend hinzu, dass die Automobilindustrie einem tiefgreifenden Wandel gegenübersteht.Im Bewusstsein der Kunden nehmen spritsparende Fahrzeuge und kleinere Motoren eine immer wichtigere Rolle ein. Trotz aktueller Tiefstpreise bei Rohöl und an den Zapfsäulen, wird sich dieser Trend nicht mehr umkehren lassen. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on Dezember 19th, 2008 No Comments

Kreditkarten: Die Deutschen sind skeptisch

Im Zuge der Finanzkrise hat sich das Image von Kreditkarten zum Teil drastisch verschlechtert – dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen BrandIndex-Analyse auf der Basis von mehr als 120.000 Einzelbewertungen. Demnach litten vor allem die Imagewerte des Premiumanbieters American Express, doch auch die großen Kreditkartenorganisationen Mastercard und Visa mussten empfindliche Einbußen hinnehmen.

Nachdem die weitreichenden Folgen der Finanzkrise Mitte September bekannt wurden, stürzte der BrandIndex-Score der Marke American Express innerhalb weniger Tage von zuvor durchschnittlich 22 auf nur noch minus 5 Punkte ab. Die Werte haben sich seitdem kaum erholt und liegen momentan mit lediglich minus 3 Punkten weiterhin auf negativem Niveau. Insbesondere American Express war in die negativen Schlagzeilen geraten, da der Kreditkartenkonzern das US-Rettungspaket in Anspruch nehmen musste und sich zusätzlich von zahlreichen Mitarbeitern trennte. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on Dezember 18th, 2008 No Comments

Die Deutschen sparen für die Zukunft ihrer Kinder

Im Rahmen einer Studie hat die Deutsche Bank 1.000 Deutsche zu ihrem Sparverhalten befragt. Ein Ergebnis: 85 Prozent der Befragten sparen regelmäßig für die Altersvorsorge.
Die Sparer denken dabei auch an die Zukunft ihrer Kinder: 76 Prozent und damit drei Viertel aller Haushalte mit Kindern sparen für die nächste Generation und legen durchschnittlich rund 100 Euro im Monat zurück. 80 Prozent der Eltern möchten damit die Ausbildung ihrer Kinder absichern. 36 Prozent wollen ihrem Nachwuchs Kapital für eine Existenzgründung mitgeben, 27 Prozent denken an die Altersvorsorge des Kindes, und immerhin 21 Prozent möchten einen Grundstein für die erste Immobilie legen.

“So unterschiedlich die Wünsche und Sparmotive sind, so individuell sollte auch die Beratung sein”, sagt Frank Strauß, verantwortlich für Privat- und Geschäftskunden der Deutschen Bank in Deutschland. “Eine Ausbildungsversicherung oder ein Fondssparplan sollte ganz auf die Bedürfnisse der Familie zugeschnitten sein.” (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on Dezember 16th, 2008 No Comments

Bundeswertpapieren: Richtig investieren in der Finanzkrise

Eine neue Studie von turboRendite Research zeigt, wie sowohl institutionelle, als auch private Anleger nach wissenschaftlich fundierten Kriterien in Bundeswertpapiere investieren können. Die Ergebnisse zeigen, dass die Schuldscheine des Bundes im Vergleich zu Exchange Traded Funds ein besseres Investment für das Anleihesegment darstellen.

Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise rückt eine der sichersten Kapitalanlagen wieder stärker ins Bewusstsein der Anleger: Bundeswertpapiere sind Schuldverschreibungen der Bundesrepublik Deutschland und genießen daher eine extrem hohen Ausfallschutz. Keine Bank kann eine vergleichbare Sicherheit bieten.

Doch ist das eigene Bundeswertpapier-Management für Privatanleger überhaupt einfach und kostengünstig durchführbar? Die vorliegende Studie von turboRendite Research kommt zu dem klaren Schluss: “Wenn es richtig gemacht wird, eindeutig Ja. Das grundlegende Prinzip von Festzinsanleihen ist leicht erklärt. Nur auf unsinnige Zinsprognosen darf man nicht hereinfallen. Dann ergibt sich eine Strategie, die jeder mit einfachen Mitteln nachvollziehen kann.”

Eine Stärke der Studie ist es, alle praktisch relevanten Aspekte sowohl in der historischen Analyse als auch in der passiven Anlagephilosophie zu verankern. So können die Ergebnisse von den zugrunde liegenden Annahmen her beurteilt werden: eine Herangehensweise, die von Finanzexperten und gebildeten Anlegern gleichermaßen geschätzt wird.

www.turborendite.org

Posted by Der Finanz-Experte on Dezember 15th, 2008 No Comments

Erbschaftsteuerreform gefährdet Arbeitsplätze

„Die Erbschaftsteuerreform in ihrer jetzigen Form ist eine schwere Hypothek für die Unternehmensnachfolge im Mittelstand. Ohne Nachbesserungen an zentralen Punkten droht der Verlust tausender Arbeitsplätze”, warnte Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), in einem Interview mit dem Nachrichtensender n-tv.

Ohoven wies insbesondere auf die unkalkulierbaren Folgen der Lohnsummen-Klausel hin. Unternehmen würden vom Gesetzgeber geradezu dazu gezwungen, die Lohnsumme zu verringern, weil sie nur so Chancen auf eine Steuer schonende Unternehmensnachfolge haben. „Das bedeutet, die betroffenen Betriebe werden Neueinstellungen nach Möglichkeit vermeiden und sich bei Lohnerhöhungen zurückhalten”, so der Mittelstandspräsident. Wenn nur jeder zweite Klein- und Mittelbetrieb auf diese Weise einen Arbeitsplatz einspare, seien eine Million Arbeitsplätze akut gefährdet.

Als „völlig wirklichkeitsfremd” kritisierte er die Regelung, wonach sich Nachfolger verpflichten müssen, den Betrieb sieben beziehungsweise zehn Jahre praktisch unverändert fortzuführen, um von der Erbschaftsteuer teilweise oder ganz befreit zu werden. „Kein Unternehmer kann heute wissen, wie der Markt für seine Branche in sieben oder zehn Jahren aussehen wird”, sagte Ohoven. Er rechne deshalb damit, dass sich über kurz oder lang das Bundesverfassungsgericht erneut mit der Erbschaftsteuer befassen werde.

Quelle: medienbüro.sohn

Posted by Der Finanz-Experte on Dezember 12th, 2008 No Comments

Studie zeigt: Motivationsdefizite im Finanzsektor

Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung und des Finanzsektors fühlen sich im Branchenvergleich durch ihre Vorgesetzten besonders unzureichend motiviert. Das ist das Ergebnis einer in Großbritannien durchgeführten Studie des internationalen Personaldienstleisters SHL. Alarmierend ist das Ergebnis besonder deshalb, weil Motivationsprobleme als einer der Hauptgründe für Unzufriedenheit und stressbedingte Fehler gilt.

37 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen und Finanzsektor werden nach eigenen Angaben selten oder nie durch ihre Chefs motiviert – im Durchschnitt aller Branchen sind es hingegen “nur” 31 Prozent. Was den Inhalt ihrer Arbeit anbelangt, sieht es nicht besser aus: Im öffentlichen und Finanzsektor fühlen sich durch ihre Aufgaben selbst nur 35 Prozent motiviert – während dies im Durchschnitt aller Branchen immerhin auf 44 Prozent der Mitarbeiter zutrifft. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on Dezember 11th, 2008 No Comments

Gründungswelle: Hunderte Neueintragungen von Unternehmergesellschaften

Am 1. November 2008 ist das neue GmbH-Gesetz (MoMiG) zur vereinfachten Unternehmensgründung in Kraft getreten. Bereits im ersten Monat wurden 127 so genannte Mini-GmbHs gegründet. Die databyte GmbH – ein Anbieter von Wirtschaftsinformationen – wertete für diese Analyse sämtliche Handelsregistermeldungen für den Monat November aus.

Die haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft (UG) bietet vielen Existenzgründern mit geringer Kapitalausstattung eine lohnende Alternative zur ausländischen Rechtsform der Limited und ebnet den Einstieg zur GmbH. Das erforderliche Stammkapital von nur einem Euro – gegenüber 25.000 Euro bei der GmbH – liefert einen Anreiz für schnelle und unkomplizierte Firmengründungen. Allerdings liegt bei den 127 bereits gegründeten Unternehmergesellschaften das durchschnittliche Stammkapital mit rund 900 Euro erheblich oberhalb des erforderlichen Mindesteinsatzes – vergleichbar dem Durchschnittskapital einer Limited-Gründung. Eine UG (haftungsbeschränkt) ist allerdings verpflichtet, jedes Jahr ein Viertel des Jahresüberschusses in die Rücklagen einzustellen. Wenn diese das Mindestkapital von 25.000 Euro erreicht haben, kann sie zur GmbH umfirmieren.

Die aktuellen Kennzahlen liefert die Online-Wirtschaftsdatenbank nextbiz aus dem Hause databyte. Die aktuellen und historischen Daten zu rund 2 Millionen handelsregisterlich geführten Unternehmen und rund 50 Millionen Zusatzinformationen, wie Mitarbeiterzahlen, Umsätze und Ansprechpartner aus der ersten Führungsebene ermöglichen schnelle und zuverlässige Markt- und Strukturanalysen.

www.databyte.de

Posted by Der Finanz-Experte on Dezember 10th, 2008 No Comments