Thema Altersvorsorge: Bürger sind wieder zuversichtlicher

altersvorsorgeLaut einer repräsentativen Umfrage nimmt die Verunsicherung der Menschen in Bezug auf Aktien und Aktienfonds zunehmend ab.

Die Wirtschaftskrise sorgte dafür, dass die meisten Menschen daran zweifelten, im Rentenalter in den Genuss ihrer Altersvorsorge kommen würden. Profitiere ich später tatsächlich von meinem jetzt für das Alter investierten Geld? Diese Frage hat sich bestimmt jeder zwischendurch gestellt und tut es immernoch. Das Vetrauen in die Altersvorsorge nimmt jedoch wieder deutlich zu, wie das aktuelle Ergebnis des Vorsorgebarometers von Clerical Medical zeigt.

Bereits zum achten Mal fragte der britische Finanzdienstleister die Bevölkerung: „Was glauben Sie: Welche Formen der langfristigen Altersvorsorge werden sich durchsetzen?“ Die Zahl derer, die meinen, dass die meisten Anleger verunsichert sind und ihre Entscheidungen zurückstellen, ist um 7,4 %-Punkte auf 14,7 Prozent gesunken. Die Zahl der Befragten, die keine Angaben machten, sank um 6 %-Punkte auf 9,5 Prozent. In der Folge legten alle längerfristigen Vorsorge-Varianten zu, allerdings auf unterschiedlichem Niveau. Bis zu drei Antworten waren zulässig. Weiterhin auf dem ersten Platz: die selbstgenutzte Immobilie mit nun 48,8 Prozent (+10,2 %-Punkte). Es folgen die staatlich geförderte Altersvorsorge (+6 %-Punkte auf 35,9 %) und festverzinsliche Anlagen wie das Sparbuch (29,8 %; +1,4 %-Punkte).

Im Mittelfeld auf den Plätzen vier und fünf finden sich die betriebliche Altersvorsorge (23,7 %; +4,6 %-Punkte) und die vermietete Immobilie (21,9 %; +2,8 %-Punkte) wieder. Erst danach folgt der „Klassiker“, die kapitalbildende Lebens- und Rentenversicherung (21,7 %; +4,3 %-Punkte).

Auch die Zustimmung zu renditeorientierter Kapitalanlage ist gestiegen. Die Zahl derer, die als Antwort Aktien, Aktienfonds, Zertifikate und Derivate angaben, nahm um +3,3 %-Punkte auf 5,2 Prozent zu. 5,3 Prozent denken, dass sich die fondsgebundene Lebensversicherung durchsetzen wird (+0,9 %-Punkte). 1,2 Prozent trauen dies der britischen Lebensversicherung zu (+0,5 %-Punkte).

Größeres Vertrauen in die renditeorientierte Altersvorsorge bei Besserverdienern

Auffällig ist, dass vor allem Selbstständige und Freiberufler denken, dass sich ertragsorientierte Altersvorsorge durchsetzen wird. So gaben mit 12 Prozent dieser Berufsgruppen mehr als doppelt so viele wie der Durchschnitt (5,3 %) die fondsgebundene Lebensversicherung an. Ähnlich sind die Zahlen bei Aktien, Aktienfonds, Zertifikaten und Derivaten (11,3 % versus 5,2 %).

Gleiches gilt für Höhergebildete und Besserverdiener. Bei Befragten mit Abitur/Studium antworteten 10,4 Prozent mit der fondsgebundenen Lebensversicherung, 12 Prozent mit Aktien, Aktienfonds, Zertifikaten und Derivaten. Bei Befragten mit einem Haushalts-Nettoeinkommen von mehr als 3.000 Euro gaben 9,3 Prozent die fondsgebundene Lebensversicherung an, 10 Prozent Aktien, Aktienfonds, Zertifikate und Derivate.

Die richtige Kombination ist bei der Altersvorsorge entscheidend

Das gestiegene Vertrauen in ertragsorientierte Altersvorsorge sieht Bahr positiv: „Zinsanlagen allein reichen oft nicht aus, um den Wohlstand im Alter zu sichern.“ Anlegern, denen Aktien und Aktienfonds zu risikobehaftet sind, empfiehlt er Garantiefonds, die hohe Renditechancen mit Sicherheit kombinieren. „Besonders gut ist eine Investition in Garantiefonds über die Basisrente. Sie lohnt sich vor allem für Selbstständige und leitende Angestellte. Anleger profitieren besonders von der staatlichen Förderung.“

Die repräsentative Umfrage wurde im November 2009 von der GfK Marktforschung im Auftrag von Clerical Medical unter 951 Bundesbürgern durchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.clericalmedical.com.

Tags: , ,

This entry was posted on Donnerstag, Dezember 10th, 2009 at 5:10 pm and is filed under Geldanlagen. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

 

One Response to “Thema Altersvorsorge: Bürger sind wieder zuversichtlicher”

  1. Diana Says:

    Am wichtigsten ist doch, dass man überhaupt was macht, um fürs Alter vorzusorgen. Es muss ja nicht so viel im Monat sein, dass man finanziell kaum über die Runden kommt, sondern angemessen viel in verschiedene Töpfe, damit man je nach Wirtschaftslage gewappnet ist. Und je frühzeitiger man damit beginnt, desto mehr kann sich ansammeln, sodass z.B. auch Zeiten der Arbeitslosigkeit überbrückt werden können.

Leave a Reply

Please copy the string 15CCid to the field below: