Archive for Januar, 2009

Verhaltene Entwicklung in den Großhandelsumsätzen festigt sich

“2008 war für den Großhandel insgesamt nochmals ein gutes Jahr. Das Jahresergebnis kann sich sehen lassen, aber die Folgen der Finanzkrise machen auch dem Großhandel zu schaffen. Auch wenn der Großhandel an das Vorjahresergebnis nicht anknüpfen kann, bleiben wir für den Jahresverlauf 2009 verhalten zuversichtlich.”, so Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute anlässlich der Veröffentlichung der Umsatzentwicklung im Großhandel für das Jahr 2008 und für den vergangenen Dezember in Berlin. “Die schwächere Entwicklung seit Oktober des vergangenen Jahres unterstreicht den dringend notwendigen Handlungsbedarf für ein zweites Paket zur Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung und Vermeidung wieder steigender Arbeitslosigkeit”. (weiterlesen…)

Posted by Finanz-Experte on Januar 30th, 2009 No Comments

GfK-Konsumklimastudie: Verbraucher trotzt dem Pessimismus

Das Konsumklima setzt seine stabile Entwicklung – wenn auch auf niedrigem Niveau – fort.
Trotz Konjunktur- und Finanzkrise kann die Anschaffungsneigung im Januar überraschend deutlich zulegen. Die Einkommens- und Konjunkturerwartung müssen dagegen Einbußen hinnehmen. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 2,2 Punkten im Januar für Februar ebenfalls einen Wert von 2,2 Punkten.

Die zuletzt stark gesunkene Inflationsrate stützt derzeit die Konsumneigung der Deutschen und sorgen dafür, dass sie zu Beginn dieses Jahres einen großen Sprung nach oben macht. Dagegen führen die derzeitigen Meldungen über Kurzarbeit, Zwangsurlaub und drohende Entlassungen dazu, dass bei den Beschäftigten die Angst vor Arbeitslosigkeit wieder zunimmt und die Einkommenserwartung zum zweiten Mal in Folge Einbußen hinnehmen muss. Auch die Konjunkturerwartung unterschreitet im Januar noch einmal leicht ihr Rekordtief aus dem Vormonat. Folglich bleibt das Konsumklima auch im Februar 2009 konstant.
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Posted by Finanz-Experte on Januar 28th, 2009 No Comments

Direktinvestitionen: Mittelstand erschließt sich neue internationale Absatzmärkte

Nicht nur große Konzernen tätigen Investitionen im Ausland – auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) investieren in erheblicher Zahl auf internationalen Märkten. So haben sich in den Jahren 2003 bis 2007 über 100.000 mittelständische Unternehmen im Ausland engagiert.
Hauptmotiv dieser Auslandsinvestitionen ist die Erschließung neuer Absatzmärkte. Das Erzielen von Lohnkostenvorteilen – und damit die Produktionsverlagerung – spielt hingegen eine untergeordnete Rolle, so die zentralen Ergebnisse der Studie “Auslandsinvestitionen im Mittelstand: Märkte, Motive, Finanzierung”, die die KfW Bankengruppe auf der Basis ihres Mittelstandspanels 2008 durchgeführt hat. Die Untersuchung macht deutlich, dass durch die Investitionen des Mittelstandes im Ausland entgegen verbreiteter Befürchtungen in Deutschland keine Arbeitplätze verloren gehen, sondern im Gegenteil die Beschäftigung tendenziell positiv beeinflusst wird. Der Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe, Dr. Norbert Irsch, sagte: “Eine verstärkte Investitionstätigkeit des deutschen Mittelstandes auf den internationalen Märkten ist keine Gefahr, sondern eine Chance für Wachstum und Beschäftigung in Deutschland. Die KfW wird auch künftig ihren Beitrag leisten, damit deutsche Mittelständler auch im Ausland erfolgreich sind.”

69 % und damit mehr als zwei Drittel der Unternehmen möchten mit ihrem Auslandsengagement neue Absatzmärkte erschließen. Weitere wichtige Motive sind der Zugang zu günstigen Rohstoffen oder Zwischenprodukten (25 %) sowie die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte (18 %). Lediglich 16 % der KMU investieren im Ausland, um dadurch Lohnkostenvorteile zu erzielen. (weiterlesen…)

Posted by Finanz-Experte on Januar 27th, 2009 No Comments

“Russisch Inkasso” Bundesverband Inkasso geht gegen unseriöse Anbieter vor

Die aktuelle Krise am Finanzmarkt lässt die Zahlungsmoral im Geschäftsverkehr weiter sinken. Unseriöse Anbieter nutzen diese Situation aus, indem sie Inkasso “auf russische Art” versprechen. Dabei werden häufig massiver Druck und kriminelle Handlungen in Aussicht gestellt.
Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) stellt klar: “Mit seriösem Forderungsmanagement hat das nichts zu tun.” Wolfgang Spitz, Präsident des renommierten Wirtschaftsverbandes, warnt: “Gläubiger, die sich auf solche illegalen Vorgehensweisen einlassen, können sich strafbar machen.”

Einem Unternehmen, das unter dem Namen “Inkasso-Team Moskau (ITM)” agiert hat, droht nun eine Anklage wegen gewerbsmäßigen Betrugs. Hintergrund sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Celle. Bereits im Juni hatte das Landgericht Köln der Firma, die über keine behördliche Inkassoerlaubnis verfügt, untersagt, Inkassodienstleistungen anzukündigen oder auszuführen. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on Januar 23rd, 2009 No Comments

Finanzkrise: Spitzenverdiener befürworten staatliche Rettungspakete für Banken

Drei von vier deutschen Spitzenverdienern erachten die staatlichen Rettungspakete für angeschlagene Banken als sinnvoll. Eben so viele halten die Gelder für ein hilfreiches Instrument, um die Finanzkrise schneller zu überwinden.
Dennoch sagt fast die Hälfte der vermögenden Anleger, dass diejenigen Banken, die die Staatshilfe annehmen, ihre Reputation und das Kundenvertrauen aufs Spiel setzen würden. So das Ergebnis der aktuelle Studienwelle des German Wealth Monitor (GWM) des Frankfurter Instituts für Markencontrolling BrandControl.

BrandControl hat erstmalig abgefragt, was vermögende Anleger von den Rettungspaketen halten, die der Staat für Banken mit Liquiditätsengpass bereitstellt. Wenn auch die Mehrheit diesen Rettungspaketen positiv gegenüber steht, sehen doch 43 Prozent den Ruf und das Vertrauen in die Banken gefährdet, wenn diese auf staatliche Hilfen zurückgreifen. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on Januar 22nd, 2009 No Comments

“Power Deals 2008″: PwC-Studie zum Energiesektor

Im vergangenen Jahr gab es bei einem deutlich niedrigeren Transaktionsvolumen mehr Fusionen und Übernahmen in der globalen Strom- und Gasindustrie als 2007. Während die Zahl der Transaktionen um 24 Prozent auf 954 anstieg und damit einen neuen Rekord markierte, brach das Volumen von Mergers und Acquisitions (M&A) um 41 Prozent auf 220 Milliarden US-Dollar ein, wie aus der Studie “Power Deals – 2008 Annual Review” der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor geht. Zudem gab es im Jahr 2008 nur drei Mega-Deals mit einem Wert von mehr als zehn Milliarden US-Dollar, während 2006 und 2007 neun Übernahmen in diese Kategorie fielen.

“Die Finanzkrise hat die Konsolidierung der Strom- und Gasindustrie gebremst. Bis sich die Kreditmärkte normalisiert haben, werden Versorger vor allem kleinere Übernahmeziele ins Visier nehmen. Ein Aufschwung des M&A-Marktes ist aber auch davon abhängig, wie schnell die US-Klimapolitik nach dem Amtsantritt von Präsident Obama an Konturen gewinnt und welche Marschrichtung sich für den UN-Klimagipfel im Dezember 2009 abzeichnet”, kommentiert Manfred Wiegand, veranwortlich für die weltweite Energieversorgungsbranche bei PwC. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on Januar 21st, 2009 No Comments

Weniger junge Schuldner in 2008

In 2008 haben sich jüngere Menschen seltener verschuldet, so das Ergebnis einer Studie zur Schuldnersozialstruktur, die der Finanzdienstleister EOS seit 1996 jährlich durchführt. Befragt wurden 1.240 Personen, die ihre Rechnungen trotz mehrfacher Mahnungen oder gerichtlicher Vollstreckungstitel nicht beglichen hatten.

Der Anteil der Schuldner unter 25 Jahre sank um 0,9 Prozentpunkte auf 7,7 Prozent – der tiefste Stand seit 1997. Klaus Engberding, Geschäftsführer der EOS Gruppe, kennt den Grund für die Entwicklung: “In dieser Altersgruppe machte sich die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt am stärksten bemerkbar.”
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Posted by Der Finanz-Experte on Januar 20th, 2009 No Comments

Aktienmarkt kämpft mit Vertrauensverlust

Die Deutschen waren schon immer Weltmeister im Sparen, viele bevorzugten sichere Anlagemöglichkeiten wie Festgeld oder Tagesgeld. Das vergangene Jahr hat der Aktienkultur und dem Anlageverhalten jedoch wieder einen deutlichen Dämpfer versetzt.
Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Aktieninstituts (DAI) ist im Jahr 2008 die Zahl der Aktionäre erheblich gesunken. Allein im zweiten Halbjahr 2008 zogen über 1 Million Anleger ihr Vermögen aus Aktien ab – das entspricht einem Rückgang von über 10 Prozent. Die Zahl der Aktionäre fällt damit auf 8,8 Millionen zurück.

Hervorzuheben ist vor allem der starke Rückgang der indirekten Aktionäre. Bei dieser Anlegergruppe, die ausschließlich Fondsanteile besitzt, war ein Rückgang um 1,1 Millionen (17,6 %) auf 5,2 Millionen zu verzeichnen – der niedrigste Stand seit 1999. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on Januar 20th, 2009 No Comments

Wirtschaft 2008: Moderates Wachstum

Im Jahr 2008 ist die deutsche Wirtschaft deutlich schwächer gewachsen als in den beiden Jahren zuvor. Ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,3% über dem Vorjahreswert. In 2007 war das BIP noch um 2,5% und 2006 um 3,0% gestiegen.

Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet Veränderung gegenüber dem Vorjahr:

1998      1999      2000      2001      2002
+ 2,0%  + 2,0%  + 3,2%  + 1,2%  + 0,0%

2003      2004      2005      2006      2007      2008
- 0,2%  + 1,2%  + 0,8%  + 3,0%  + 2,5%  + 1,3% (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on Januar 15th, 2009 No Comments

Die beste Geldanlage im Jahr 2008

Mit Anleihen ließen sich im letzten Jahr überdurchschnittlich hohe Renditen erzielen. Der Grund: Die Unsicherheiten an den Finanzmärkten und sinkende Zinsen führten insbesondere bei öffentlichen Anleihen zu steigenden Kursen.
2008 summierten sich so Zinsen und Kursgewinne beispielsweise bei den Bundesobligationen auf über 10 Prozent. Goldliebhaber konnten sich über einen Wertzuwachs von immerhin gut 8 Prozent freuen. Mit Termineinlagen und Sparbriefen waren etwa 4 Prozent möglich.

Für die in den Vorjahren erfolgsverwöhnten Aktiensparer war 2008 dagegen ein rabenschwarzes Jahr. Die Aktienkurse stürzten kräftig wie selten zuvor. So verlor der Deutsche Aktienindex (DAX) rund 2/5 seines Wertes. Ähnlich starke Verluste gab es im Nachkriegsdeutschland nur 2002 und 1987. Wieder einmal zeigt sich, dass Aktienanleger langen Atem und starke Nerven brauchen. Immerhin: Wer langfristig investierte und zum Beispiel Ende 1987 bei einem DAX-Stand von 1.000 Punkten in deutsche Standardaktien investierte, konnte sein Aktienvermögen bis Anfang 2009 rund verfünffachen.

www.bankenverband.de

Posted by Der Finanz-Experte on Januar 14th, 2009 No Comments