GfK-Studie: Konsumlaune steigt trotz konjunkturellem Gegenwind moderat an
Die Finanzkrise ist inzwischen zwar in der Realwirtschaft angekommen, schlägt sich insgesamt bei den Verbrauchern aber nicht auf die Konsumlaune nieder. Denn das Konsumklima kann – wie schon im Vormonat – zum Jahresende auf niedrigem Niveau zulegen. Sowohl steigende Einkommensaussichten als auch eine verbesserte Anschaffungsneigung tragen dazu bei. Die Konjunkturerwartung setzt dagegen ihre Talfahrt fort: Der Gesamtindikator prognostiziert nach 1,9 Punkten im November für Dezember einen Wert von 2,2 Punkten.
Die Meldungen, dass auch die Bundesrepublik von der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise erfasst wird und sich nun ebenfalls in der Rezession befindet, haben die Konjunkturaussichten der Bundesbürger drastisch sinken lassen. Dieser Indikator fällt im November auf einen neuen historischen Tiefstand. Dagegen haben vor allem fallende Preise bei Heizöl und Benzin dafür gesorgt, dass der Pessimismus hinsichtlich der Einkommensaussichten sowie der Konsumneigung etwas abnimmt. Auch die kürzlich erfolgten Tarifabschlüsse in der Metall- und Elektroindustrie dürften mit dafür verantwortlich sein, dass die Einkommensstimmung den vierten Anstieg in Folge verzeichnen kann. Damit konnte sich das Konsumklima zum Jahresende weiterhin erfolgreich gegen die weitreichenden Rezessionstendenzen behaupten.

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