Archive for Oktober, 2008

Experten raten: Gold im Depot nicht übergewichten

Gerade in unsicheren Zeiten flüchten Anleger oft ins Gold. Doch trotz seines Rufs als sicherer Hafen kann man bei dem Edelmetall nicht von einer stabilen Preisentwicklung ausgehen. Der Goldpreis hat sich in der Vergangenheit erheblich bewegt – nach unten wie nach oben. Lag der Preis für eine Feinunze Gold Ende September 2008 noch bei 870 US-Dollar (siehe Grafik) – umgerechnet etwa 610 Euro – sank er im Oktober 2008 wieder bis auf zeitweise unter 700 US-Dollar.

Wichtige Einflussfaktoren für die Goldpreisentwicklung sind generell der Euro-Dollar-Wechselkurs, der Ölpreis und das politische Umfeld. Anleger sollten deshalb nicht einseitig auf das edle Metall setzen. Viele Experten raten zu einem Depotanteil von maximal 5 bis 10 Prozent. Zudem bringt Gold keine regelmäßigen Erträge, die Rendite ist nur aus einem steigenden Goldpreis zu erzielen. Als beste Sicherung in unsicheren Zeiten hat sich eine breite Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlagen erwiesen.

www.bankenverband.de

Posted by Der Finanz-Experte on Oktober 29th, 2008 No Comments

Dank Kindern Abgeltungsteuer sparen

Es klinkt verlockend, mit Hilfe der eigenen Kinder Abgeltungsteuer zu sparen. Durch Kinder werden auch an anderer Stelle Steuern gespart. Es müssen allerdings Spielregeln beachtet werden, damit das Finanzamt nicht zum Spielverderber wird.

Finanziell gebeutelte Eltern horchen auf, wenn sie durch ihre Kinder sparen können – der Nachwuchs wird zum „Steuersparmodell“. Denn mit Einführung der Abgeltungsteuer ab 2009 sinken die Sparer-Pauschbeträge für Einkünfte aus Kapitalvermögen auf jährlich magere 1.602 € für Verheiratete und 801 € für Ledige. Einkünfte, die darüber liegen, werden mit 25 % Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer belastet.

Da auch Kinder als Steuersubjekte zu erachten sind und über eigene steuerliche Freibeträge und Pauschbeträge verfügen, eröffnet das neue Gestaltungsspielräume. Bis zu 7.664 € im Jahr können Kindern steuerfrei zufließen, weil sie so unter dem sogenannten Grundfreibetrag bleiben. Bis zum Erreichen dieses Freibetrages fällt keine Einkommensteuer an. Zudem steht der Sparer-Pauschbetrag für Einkünfte aus Kapitalvermögen (801 €) auch Kindern zu, sodass insgesamt 8.465 € jährlich steuerfrei bleiben, wenn der Bank eine Nichtveranlagungsbescheinigung für das Kind vorgelegt wird. Bei unterstellter fünfprozentiger Verzinsung im Jahr bleibt so Kapital in Höhe von 169.000 € steuerfrei, wenn das Vermögen dem Kind zuzuordnen ist – fürwahr kein Pappenstiel.

Diesen und viele weitere nutzwertige Artikel zum Thema Abgeltungsteuer finden Sie auf der Website www.abgeltungsteuer.de.

Posted by Der Finanz-Experte on Oktober 24th, 2008 No Comments

Gold: Die ideale Geldanlage

Deutschland ist fest im Griff der Finanzkrise. Die Nachfrage nach Gold ist sprunghaft gewachsen – bei den Händlern stehen die Menschen Schlange, viele Banken können den bei Anlegern besonders beliebten Krügerrand bereits nicht mehr liefern. In Zeiten wie diesen, in denen Papiergeld immer weniger wert wird, entsinnen sich viele Menschen der Worte Alan Greenspan: “Papiergeld wird, in extremis, von niemandem entgegengenommen – Gold dagegen wird immer angenommen.”

Besonders beliebt sind derzeit die amerikanische Gold Eagle, die kanadische Maple Leaf und der Krügerrand, denn diese entsprechen genau einer Feinunze Gold (31,1 Gramm). Wer mehr Vermögen in Sicherheit bringen will, greift in der Regel zu Goldbarren mit einem Gewicht von 400 Unzen. Das Positive am Goldkauf: Anders als der Kauf von Silber ist er von der Mehrwertsteuer befreit. Vor einem Kauf sollte man jedoch auf jeden Fall verschiedene Angebote einholen und diverse Anbieter miteinander vergleichen, bei denen man problemlos Gold beziehen oder auch verkaufen kann, da das Gold dort meistens aus den Emiraten oder direkt aus den USA bzw. Australien importiert wird. Zudem ist der Kauf bei einem privaten Händler meist viel günstiger als der bei einer überteuerten Bank. Wenn es auch ein Ammenmärchen ist, dass es derzeit kein Gold mehr gibt, so ist doch mit längeren Lieferzeiten zu rechnen, die in der Regel einige Wochen betragen (bei einer Lieferung aus dem Ausland natürlich entsprechend länger). Wer sich davor scheut, physisches Gold zu kaufen, dem ist vielleicht mit Xetra-Gold geholfen, eine Inhaberschuldverschreibung, die der exakten Menge hinterlegten Goldes entspricht.

Es gibt derzeit verschiedene Gründe, in Gold und andere Edelmetalle zu investieren:

  • Der Dollar wird immer schwächer, die Inflation steigt rapide an, Geld wird in Massen gedruckt und wird dadurch immer weniger wert
  • Indien und der Mittlere Osten verlangen vermehrt nach Schmuck
  • Die Abbaukosten in den Goldminen sind stark gestiegen
  • Rückläufige Zentralbankverkäufe

Während die weltweite Nachfrage nach Gold bei ca. 3600 Tonnen/Jahr liegt, fördern die Minen nur 2400 Tonnen, die Nachfrage wird also in der nächsten Zeit noch steigen. Nicht zu vergessen ist auch Platin, das noch weitaus wertvoller ist als Gold. Dieses Edelmetall, das neben seinem Einsatz in der Schmuckindustrie auch im Fahrzeugbau verwendet wird, konnte von 1999 bis 2008 seinen Wert um 570% steigern. Silber verteuerte sich im gleichen Zeitraum “nur” um 319% und Gold um 304%.

www.585gold.org

Posted by Der Finanz-Experte on Oktober 23rd, 2008 No Comments

Wochenrückblick: Die Börse in der KW 42

Wir können wieder einmal auf eine sehr bewegte Woche an der Börse zurückblicken. In den vergangenen fünf Handelstagen konnte der Dow Jones Industrial Average gleich zwei Rekorde erzielen: So kam es am Montag zum größten Punktgewinn (+936 Punkte) in der Geschichte und dann gleich zwei Tage später zum zweitgrößten punktmäßigen Verlust (-733 Punkte). Aufgrund dieser enormen Ausschläge in beide Richtungen ist auch den Volatilitätsindex (VIX) gestiegen.

Positiv ist herauszustellen, dass der London Interbank Offered Rate (Libor) in der vergangenen Woche von 5,09% auf 1,66% fiel. Ebenfalls positiv ist die Aussagen von Warren Buffett zu interpretieren, der für sein privates Portfolio nun wieder amerikanische Unternehmen kauft. Wobei er auch klar gemacht hat, dass selbst er nicht weiß, wann sich die Situation an den Märkten wieder bessern wird. Er weiß nur, dass sie sich wieder positiv entwickeln wird. Regierungen weltweit haben bisher nie da gewesene Rettungspakete geschnürt um dem Finanzsektor genügend Liquidität zu verschaffen und so einen Zusammenbruch des gesamten Systems zu vermeiden.

Nicht zu übersehen sind allerdings auch die schlechten wirtschaftlichen Daten, nicht nur aus den USA. Es hat den Anschein, als drohe vielen Industriestaaten eine Rezession. Als Resultat ist das Vertrauen in die Wirtschaft – bestärkt durch die Finanzmarktkrise – auf einem niedrigen Niveau. Dies ist nicht nur in den USA und Europa der Fall, sondern auch in Lateinamerika und in Asien.Indikatoren, die diese Entwicklung untermalen, sind zum einen der starke Rückgang des Erdölpreises und auch der Rückgang des Baltic Dry Index (welcher ein wichtiger Index für das weltweite Verschiffen von Frachtgütern auf Standardrouten – und somit ein Indikator für das weltweite Wachstum ist).

Weitere Informationen und Wochenvorschau unter: www.lrt-finanzresearch.de.

Posted by Der Finanz-Experte on Oktober 20th, 2008 No Comments

Südafrika:attraktiv für deutsche Unternehmen

Nicht nur die Fußball Weltmeisterschaft 2010, auch und vor allem der anhaltende Wirtschaftsboom in Südafrika bieten für deutsche Unternehmen beste Chancen.

Südafrika ist die führende afrikanische Wirtschaftsnation und außerdem wirtschaftlicher Motor für das ganze südliche Afrika. Auch die Weltbank zählt daher Südafrika zu den 30 globalen Top-Ländern mit den günstigsten Geschäftsbedingungen. Südafrika erfreut sich seit Jahren einer starken und anhaltenden Inlandsnachfrage, nicht zuletzt aufgrund der wachsenden schwarzen Mittelschicht. Der Konsumboom sorgt im Einzelhandel für Wachstumsraten von mehr als 10%.

Nach Einschätzung des südafrikanischen Bureau of Economic Research wird für das Jahr 2008 erneut ein Wirtschaftswachstum von 5,0% des Bruttoinlandsproduktes erwartet. Die Regierung strebt ein Wirtschaftswachstum von 6% bis 2014 an. Laut Aussage des World Economic Forums (WEF) belegt Südafrika den 59. Platz von insgesamt 118 bewerteten Volkswirtschaften.

Das südafrikanische Bankensystem liegt im weltweiten Vergleich an Platz 16 bezüglich Solidität und Sicherheit (Deutschland Platz 39). Die Zukunftsaussichten auf Basis der florierenden Wirtschaft sind äußerst viel versprechend. Dies bietet deutschen Unternehmen einen günstigen Zeitpunkt für einen Markteinstieg. Zudem ist auch die Deutsch-Südafrikanische Handelskammer (AHK) in den Metropolen Johannesburg und Kapstadt vor Ort.

Dazu Katrin Maja Maehl, Geschäftsführerin von Intergate Immigration in Kapstadt, “Das Südafrika als interessanter Wirtschaftsstandort viel zu bieten hat, ist vielen europäischen Unternehmen noch unbekannt. Wir haben jahrelange Erfahrung in der Beratung von internationalen Unternehmen, die eine Niederlassung in Südafrika gründen möchten und stehen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Bei der im Februar / März 2009 stattfindenden Roadshow “Süd-Afrika Tage 2009″ können interessierte Unternehmen uns auch direkt in Mainz, Neuss und Hamburg besuchen.”

Mit dem Relaunch der Unternehmenswebsite bietet Intergate umfassende, aktuelle Südafrika Informationen zu den Bereichen Unternehmensgründung, Immigration, Immobiliensuche, Finanz- und Anlagemanagement sowie Personalbeschaffung. Die Website ist ab sofort unter folgender Webadresse zu erreichen: www.intergate-immigration.de.

Posted by Der Finanz-Experte on Oktober 16th, 2008 No Comments

Island: Anleger der verstaatlichten Kaupthing-Bank müssen Entschädigung beantragen

Die isländische Kaupthing-Bank konnte noch im August auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr auf dem deutschen Markt zurückblicken und warb mit einem garantierten Zinssatz von 5,65% bis 2012 – auch für Neukunden. Nun steht das Geldinstitut vor der Pleite und wurde unter Staatsaufsicht gestellt. Auch die Konten von über 30.000 deutschen Anlegern sind eingefroren, zurzeit ist ein Zugriff nicht möglich.

Das isländische Unternehmen galt als Risikobank, lockte aber stets mit lukrativen Zinsen für Tagesgeldkonten. Aufgrund des Status als Auslandsbank profitiert sie nicht von der Garantie der Bundeskanzlerin Merkel. „Die Kaupthing-Bank ist weder Mitglied im Einlagensicherungsfonds der privaten Banken, noch sind Einlagen bei ihr über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) abgesichert. Für das Entschädigungsverfahren ist vielmehr die isländische Einlagensicherung nach dortigem Recht zuständig. Betroffene müssen sich an die Isländische Zentralbank wenden, welche gesetzlich Einlagen bis zu einem Betrag in Höhe von € 20.887 absichert“, erläutert Rechtsanwalt Dr. Heinz Steinhübel.

Der Stuttgarter Anwalt rät Kunden in einem solchen Falle zu Rechtsbeistand. Ist das Geldinstitut endgültig pleite, hat zwar jeder Anleger Anspruch auf Entschädigung, jedoch muss dieser Anspruch erst geltend gemacht werden. „Jetzt abzuwarten und nichts zu tun, ist nicht der richtige Weg“, lautet seine Warnung. „Die Anleger müssen aktiv handeln, um ein Anrecht auf ihr Vermögen zu haben und den Schaden einzudämmen. Ohne Antrag bei der Isländischen Einlagensicherung fließt auch kein Geld.“

www.kaupthingedge.de

Posted by Der Finanz-Experte on Oktober 16th, 2008 No Comments

Abgeltungsteuer: Verluste an der Börse können ab 2009 steuermindernd wirken

Schon jetzt haben die Turbulenzen an den Finanzmärkten sich massiv auf dem internationalen Wertpapiermarkt ausgewirkt. Aufgrund der negativen Entwicklungen von Aktienkursen fragen sich viele Anleger: Verkaufen oder halten? “Wer plant, seine Aktien, Fonds oder Zertifikate zu verkaufen, sollte Verluste wenn möglich innerhalb der Spekulationsfrist realisieren”, rät Konzernleiter des Commerzbank Private Banking, Dr. Thorsten Reitmeyer. Denn zum 1. Januar 2009 ändert sich mit der Einführung der Abgeltungsteuer nicht nur die Besteuerung von Kapitaleinkünften in Deutschland grundlegend, auch beim Umgang mit Verlusten treten gänzlich neue Regelungen in Kraft. So dürfen beispielsweise Spekulationsverluste durch den Verkauf von vor dem 1. Januar 2009 erworbenen Wertpapieren ins nächste Jahr übertragen und dann mit neuen Veräußerungsgewinnen verrechnet werden. So steht dem schmerzlichen Verlust zumindest ein Steuervorteil als Trostpflaster gegenüber.

Bisher dürfen Verluste aus Spekulationsgeschäften nur mit Spekulationsgewinnen verrechnet werden. Gewinne, die durch den Verkauf eines Wertpapiers nach über einem Jahr Haltedauer entstehen, sind derzeit steuerlich nicht relevant. Und wo keine Steuer gezahlt werden muss, können auch Verluste nicht geltend gemacht werden. Die übrigen Verluste aus Kapitalvermögen können auch heute schon im Rahmen der Steuererklärung grundsätzlich auf die Einnahmen und Gewinne aus allen anderen Einkunftsarten angerechnet werden. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on Oktober 15th, 2008 1 Comment

Weltwirtschaft: Es geht weiter bergab

Durch die Kette von Hiobsbotschaften der vergangenen Wochen ist der Finanzsektor risikoscheu geworden – so risikoscheu, dass die Banken nicht mehr bereit sind, Kredite zu erteilen – noch nicht einmal untereinander. Deshalb fürchten führende Wirtschaftsfachleute wie der Chefvolkswirt der britischen Investmentgesellschaft Schroders, Keith Wade, dass durch diese Klemme im Kreditsystem die beabsichtigte Wirkung der letzten Leitzinssenkungen die Realwirtschaft nicht erreichen könnten. Wade geht davon aus, dass die Kapitalkosten in der reale Wirtschaft so lange hoch bleiben, bis das Vertrauen zwischen den einzelnen Finanzinstituten wieder zunimmt. Er zeichnet ein düsteres Bild der weiteren Entwicklung und ist damit nicht allein: Die Stimmen mehren sich, denen zufolge eine weltweite Rezession ins Haus steht. Wade schreibt in einem aktuellen Marktkommentar:

„Die britische Regierung kündigte die Bereitstellung einer Finanzspitze für das britische Bankensystem an. Dieser Schritt führt effektiv zur Teilverstaatlichung der größten Banken des Landes. Außerdem erhalten diese Banken Auflagen in Bezug auf ihr Handeln, ihre Kreditpolitik sowie ihre Dividenden- und Vergütungsrichtlinien.

Der britische Ansatz zur Stützung des nationalen Finanzsektors unterscheidet sich von den Maßnahmen, die bereits in den USA eingeleitet wurden. Bei dem vom US-Kongress verabschiedeten 700-Milliarden-Dollar-Rettungspaket werden die staatlichen Gelder dazu genutzt, den angeschlagenen Banken „giftige“ Anlagewerte wie hypothekenbesicherte Wertpapiere abzukaufen. Im Gegensatz dazu schlägt die britische Regierung eine direktere Form der Rekapitalisierung für die Branche vor. In früheren Finanzkrisen hat sich diese Lösung zur Wiederherstellung des Marktvertrauens als die erfolgreichere erwiesen. (weiterlesen…)

Posted by Der Finanz-Experte on Oktober 13th, 2008 No Comments

Sale & Lease Back: Mittelstand setzt auf bankenunabhängige Finanzierung

Laut Jahresbericht des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen e. V. (BDL) nutzt der produzierende Mittelstand verstärkt die Werte seines gebrauchten mobilen Anlagevermögens. Demnach ist im vergangenen Jahr die Anzahl der sogenannten Sale & Lease Back-Verträge um 33 Prozent gestiegen. „Im Vergleich zum klassischen Kredit ist diese bankenunabhängige Finanzierungsform zwar etwas teurer, aber dafür unabhängig von Rating- und Bonitätskriterien“, erklärt Carl von der Goltz, Geschäftsführer von Maturus Finance.

In vielen Betrieben können durch den Verkauf und das anschließende Leasing die vorhandenen stillen Reserven gehoben werden. Dies führt neben einer verbesserten Liquidität auch zu einem besseren Rating, wodurch vorher versperrte Finanzierungsmodelle wieder eine Option werden können. „Eine gefächerte Aufstellung der Unternehmensfinanzierung verringert die Abhängigkeit und damit die unternehmerische Verletzbarkeit, wenn sich ein Geldgeber zurückziehen möchte. Alternative Finanzierungsformen werden diesbezüglich immer wichtiger, zumal die in den letzten Jahren verschärften Bonitätsanforderungen an Firmenkunden von den Banken sehr konsequent umgesetzt werden. Diese Entwicklung wird durch die Bankenkrise noch unterstützt, da Liquidität für die Kreditinstitute selbst noch sehr viel wertvoller geworden ist“, so von der Goltz.

Ein weiterer Vorteil der Sale & Lease Back Finanzierung ist, dass die Leasingraten als Betriebsausgaben teilweise steuerlich absetzbar sind. Die Angst vieler Mittelständler mit dem Verkauf der Maschinen Eigenständigkeit zu verlieren, kann von der Goltz entkräften: „Der weitestgehend bonitätsunabhängige Finanzierungsansatz garantiert dem Unternehmer eher seine Eigenständigkeit, da es dem Geldgeber vorrangig um die Werthaltigkeit der anzukaufenden Güter geht. Eine Einflussnahme auf die Unternehmensführung wird hingegen nicht angestrebt.“

www.bdl-leasing-verband.de

Posted by Der Finanz-Experte on Oktober 10th, 2008 No Comments

Datenklau unterm Weihnachtsbaum: Tipps für das sichere Bezahlen im Internet

In jedem Jahr ist es im Dezember das selbe: Weihnachten steht vor der Tür und es fehlen noch Geschenke – man braucht sie am besten innerhalb von 24 Stunden. Laut einer Befragung der eCircle AG über das Einkaufsverhalten zu Weihnachten sind über die Hälfte der deutschen Internetnutzer “Last-Minute-Shopper”. Demnach ist jeder fünfte Mann noch am 23. Dezember auf Geschenksuche.

Die Rettung für weihnachtliche Spätzünder liegt im Online-Shopping. Doch belasten die vermehrten Fälle von Datenmissbrauch und der Anstieg der Phishing-Gefahr den sorglosen Online-Einkauf fürs Weihnachtsfest. “Auch bei Last-Minute-Einkäufen zur Weihnachtszeit sollten Kunden die wichtigsten Grundregeln für sicheres Einkaufen im Internet befolgen”, rät Martin Ott, Co-CEO von Moneybookers. “Sonst erhält der unbedachte Weihnachtseinkauf schnell einen herben Nachgeschmack.”

Online-Shopper sollten beim Einkauf zu Weihnachten folgende Verbraucherschutz-Hinweise beachten:

1. Finger weg von unsicheren Zahlungsmethoden: Informieren Sie sich immer über die angebotenen Bezahloptionen. So ist insbesondere bei der Zahlung mittels Vorauskasse erhöhte Vorsicht geboten. Am sichersten ist es immer, mittels elektronischer Geldbörse (“eWallet”) zu bezahlen. Dort werden die Finanzdaten einmalig bei einem sicheren Anbieter hinterlegt. Beim Kaufvorgang im Internet kann dann die Zahlung einfach und sicher mittels Email und Passwort bestätigt werden, so dass keine vertraulichen Daten über unsichere Kanäle gesendet werden.

2. Keine unverschlüsselte Datenweitergabe akzeptieren: Daten können abgefangen und missbraucht werden, sofern sie unverschlüsselt übermittelt werden. Achten Sie daher immer auf das Schlosssymbol in Ihrem Browser. Dies symbolisiert, dass die Daten verschlüsselt weitergegeben werden. Grundsätzlich sollte man genau prüfen, wann man seine Adresse, Bankverbindung oder Kreditkarteninformation preisgibt. Diese Daten sollten insbesondere niemals per E-Mail verschickt werden.

3. Im Vorhinein Bewertungen anderer Kunden anschauen: Um sich über die Kundenfreundlichkeit des Händlers zu informieren, müssen Sie nur seinen Namen in eine Suchmaschine eingeben. Mögliche Negativbewertungen des Händlers sollten Sie sich vor dem Kauf genau durchlesen und anhand derer entscheiden, ob Sie dort wirklich Ihre Weihnachtsgeschenke einkaufen möchten. Achten Sie in diesen Fällen darauf, dass ein Treuhandservice angeboten wird und informieren Sie sich vorab über Ihre Umtauschoptionen.

4. Kundenservice vorher auf Erreichbarkeit überprüfen: Wenn Sie vor Ihrem ersten Kauf schon feststellen müssen, dass unter der Kundenhotline niemand erreichbar oder auf der angegebenen Hotline nur ein Anrufbeantworter geschaltet ist, können Sie davon ausgehen, dass Sie wahrscheinlich auch später keinen verbindlichen Kundenservice erwarten können.

5. Vorsicht bei Seiten, auf denen der Anbieter verschleiert wird: Wenn nur eine Firma oder Anschrift im Impressum steht, jedoch kein Name bzw. persönlicher Ansprechpartner, ist vom Kauf auf diesen Seiten abzuraten. Sind ausserdem auf der Shopseite keine oder nur lückenhafte Aussagen zum Datenschutz zu finden, könnte der Anbieter beabsichtigen, die Daten weiterzugeben. Informieren Sie sich daher VOR dem Kauf über den Anbieter.

“Um seriös wahrgenommen zu werden, sollte man als Online-Shop nicht nur auf seinen Auftritt sondern auch auf die Sicherheit der angebotenen Bezahlmethoden achten. Nur wer seinem Kunden durch vielfältige Zahlungsmöglichkeiten eine grosse Auswahl bietet, kann auch mit Vertrauen rechnen”, so Martin Ott.

www.moneybookers.com

Posted by Der Finanz-Experte on Oktober 9th, 2008 No Comments